“Frozen” und “Die Wüste lebt”

Niemand denkt derzeit an den Winter. Das Wetter erinnert mehr an den Frühling. Doch sie kommt bestimmt: Die vierte Jahreszeit. Für alle die, die sich schon einmal darauf einstimmen wollen, hier der Link zu dem Kurz-Trailer des neuen Disney-Films “Frozen”. Einfach niedlich. Es gibt natürlich auch eine Langfassung, die erreicht man über diesen Link – wobei die Kurzfassung für die Kleinen wahrscheinlich doch geeigneter ist. Aber was soll ich sagen? Wen es zu den wärmeren Temperaturen drängt, dem sei Die Wüste lebt empfohlen, Walt Disneys Meisterwerk, das nach wie vor nichts an seiner Faszination verloren hat.

Berufswunsch Baumeister

Unser jüngster Enkel hat jetzt auch einen Berufswunsch. Während sich das bei unserem ältesten ständig ändert – mal Polizist, mal Handwerker – bleibt das bei ihm derzeit noch ziemlich konstant. Bob, der Baumeister, ist sein großes Vorbild, dem er zielstrebig nacheifert. Neulich hatte er seine Werkzeuge – vom Hammer über Schraubenzieher und Spachtel bis hin zur Feile – alles so in seiner Hose untergebracht, dass er kaum noch laufen konnte. Aber was soll’s. Denn Bob hat so viele Gehilfen, dass es darauf gar nicht ankommt. Die reichen von Amphilius bis Sprinti. Was soll ich sagen? Wer in einem Kommentar bis einschließlich 31.10. die anderen Gehilfen nennen kann, der darf sich auf eine Hauptstadt-Peperoni freuen. Und eine solche ist angesichts unserer Ernte etwas ziemlich Exklusives. Bei mehreren richtigen Kommentaren verlosen wir sogar drei.

PS: Der Rechtsweg ist übrigens ausgeschlossen.

Enkel müsste man sein

Um erst einmal alle zu beruhigen: Bislang ist bei uns noch kein Team der Special Forces eingeritten und hat alle Computer wegen der Enthüllungen zur NSA unschädlich gemacht. Ansonsten könnte Opa ja auch seinen Blog nicht mehr betreiben. Heute soll es aber wieder um die Enkel gehen. Die sind nämlich, so unterschiedlich sie auch sein mögen, sich dann doch wieder ziemlich ähnlich. Jedenfalls hat Oma festgestellt, dass bestimmte Redensarten offensichtlich angeboren sein müssen. Jedenfalls in unserer Familie. “Wollen wir …”, gehört gerade zum Standardrepertoire unseres jüngsten Enkels und erinnert stark an das, was unser ältester in diesem Alter immer zum Besten gegeben hat. Was soll ich sagen? Manchmal beneide ich meine Enkel. Wenn ich mal zu Oma sage “Wollen wir …”, kommt das nicht immer so gut an, wie es das bei unseren Enkeln tut. Selbst wenn es nur heißt: “Wollen wir jetzt ein Eis essen?” Enkel müsste man eben sein.

Auch NSA liest Opas Blog

Opa hat lange überlegt, ob er das Thema überhaupt aufgreifen soll. Aber dann wurde mir klar, dass es auch und vor allem um die Zukunft meiner Enkel geht. Ich selber bin da ja völlig härm- und arglos. Aber als ich gestern Abend – entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten – doch eine Talkshow zu dem Thema verfolgt habe, wurde mir plötzlich klar:  Alles, was möglich ist, passiert auch. Und alles, was eigentlich unmöglich erscheint, auch. Dann habe ich mich vor den Computer gesetzt und ein wenig recherchiert. Dabei bin ich auf etwas gestoßen, was ich für undenkbar gehalten habe. Aber es muss wohl so sein. Opas Blog und Bundeskanzlerin Merkel stehen in etwa auf einer Stufe. Jedenfalls seit dem 19. Juni 2013. An diesem Tag gab es auf Opas Blog einen Beitrag mit der Überschrift: Der König von Amerika. Gemeint war damit US-Präsident Barack Obama. Zumindest hatte ihn mein ältester Enkel so genannt. Und wenn ich heute den Post noch einmal nachlese, wird mir klar, warum seit diesem Tag einige Leute den Blog mitlesen, die sich für Opas Blog normalerweise nicht die Bohne interessiert hätten. Die Zugriffszahlen aus Mountain View sprechen jedoch eine andere Sprache. Ich habe sie nie veröffentlicht, gehe aber davon aus, dass sie dort mittlerweile bekannt sind. Was soll ich sagen? Die NSA (National Security Agency) plant offensichtlich, ihre Aktivitäten noch zu verstärken. Zumindest will sie ihre Abteilung dort verstärken. Die nachstehende Internet-Anzeige, auch wenn sie plötzlich verschwunden war, spricht Bände.

Job Mountain ViewInteresse? Gut bezahlte NSA-Jobs in Mountain View.

National Security Agency Nsa Jobs in Mountain View, CA | Job Search with Simply HiredDas war der Ursprungslink zu der Anzeige, die dann plötzlich verschwunden war.

Reetdach gegen Reeperbahn

Es ist noch nicht allzu lange her, da hat Opas Blog die Ein-Meter-Klasse der Seenotretter getestet. Das Ergebnis damals: Einfach genial. Ein ähnliches Ergebnis zeichnet sich bei den Erprobungen ab, die die Seenotretter gerade selbst vornehmen. Jedenfalls hat der neue Kreuzer der 20-Meter-Klasse, der Ende des Jahres in List auf Sylt stationiert werden soll, bislang alle Tests mit Bravour bestanden. Was noch fehlt, ist nun ein Name, der im Rahmen eines Wettbewerbs gesucht wird: Reetdach gegen Reeperbahn heißt die Aktion, bei der die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) die jeweiligen Einwohner, aber auch alle Freunde der Insel und der Hansestadt aufruft, sich an der Finanzierung des neuen Seenotkreuzers zu beteiligen. Der Spendenendstand entscheidet dann darüber, ob der neue Seenotkreuzer einen Namen mit Bezug zur Insel oder zur Hansestadt erhält. Zur Zeit hat Hamburg die Nase vorn. Aber das kann sich ja noch ändern. Was soll ich sagen? Eine Spende, ob für Sylt oder für Hamburg, lohnt sich in jedem Fall. Denn die Seenotretter finanzieren den Kreuzer wie ihre gesamte Arbeit ausschließlich über private Zuwendungen. Und: Sie gehören dann dazu, zu einer Familie, die stärker und tatkräftiger ist, als manch andere.

2013-09-16  Zuwasserlassen SK 34 (3)Sucht noch einen Namen: Der neue Seenotkreuzer der Seenotretter.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Pilze:

Jetzt ist Schwammerlzeit. Schwammerl nennt man Pilze in Bayern. Und dort sind einige von ihnen auch nach wie vor ein ziemliches Problem. Noch heute, mehr als 27 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, werden dort zum Teil hohe Belastungen registriert. Wer das dezidiert nachlesen will, kann das auf der Webseite des Bayerischen Rundfunks tun, der in dieser Frage sicher nicht zu Übertreibungen neigt. Ein weiteres Thema im Zusammenhang mit Pilzen sammeln ist, dass man sich mit diesen eukaryotischen Lebewesen auskennen sollte. Jedes Jahr im Herbst mahnen Fachleute, nur die Pilze zu sammeln, die man wirklich kennt. Beim Giftnotruf der Charité (030–19240 – 24 Stunden besetzt) häufen sich derzeit wieder Anfragen von Pilzsammlern aus Berlin, Brandenburg und anderen Bundesländern. Die Beratungen sind für alle Anrufer aus den Ländern Berlin und Brandenburg sowie für Laien bundesweit kostenlos. Was soll ich sagen? Seien Sie vernünftig und lassen es erst gar nicht erst soweit kommen.

Jungs und Mädchen sind anders

Unserem ältesten Enkel dämmert es offensichtlich langsam, dass Jungs und Mädchen bzw. Männer und Frauen nicht gleich, um nicht zu sagen anders sind. Mehr noch: Er versteht überhaupt nicht, dass Mädchen meistens etwas anderes wollen als Jungs. Die Frage, die ihn derzeit wohl am meisten beschäftigt, ist die: “Warum wollen Mädchen immer nur Prinzessin und nicht mit mir Ritter spielen und kämpfen?” Was soll ich sagen? Schade, dass er noch nicht lesen kann. Dann nämlich hätte man ihm bei nächster Gelegenheit das Buch schenken können Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken. Das hat sich immerhin weltweit Millionen Mal verkauft und ist sogar verfilmt worden. Ob es allerdings dazu beitragen würde, dass er Mädchen bzw. Frauen künftig besser versteht, sei einmal dahingestellt.

Wutanfälle, eine Herausforderung

Welche Eltern kennen das nicht: Der zwei bis dreijährige Nachwuchs rastet vollkommen aus, schreit, schmeisst, tritt und wirft um sich – eine Herausforderung. Der Ausbruch eines Vulkans erscheint dagegen fast harmlos. Brigitte MOM hat sich dankenswerterweise des Themas angenommen. Auf der Webseite des Magazins kommen sieben Mütter und Väter zu Wort und berichten über ihre diversen Strategien. Das Kitzelmanöver von Henning Hönecke hat Opa besonders gut gefallen. Dabei waren es vor allem zwei Sätze, die sich alle leidgeprüften Eltern merken sollten: “Einem Zweijährigen den Wutanfall zu verbieten ist ebenso sinnvoll wie ein Quakverbot für Frösche.” – “Ein Kleinkind kann besser mit Brokkoli werfen als sagen, dass es sich vernachlässigt fühlt.” Was soll ich sagen? Wir Großeltern haben es da gut. Bei uns finden diese Wutanfälle in aller Regel nicht statt. Denn wir haben die Ruhe und Gelassenheit, uns eigentlich permanent ganz und gar auf die Kinder einzulassen. Die wenigsten Eltern können sich diesen Luxus heute noch leisten.

Was für ein Vertrauen!

Die Geschichte ist verrückt und rührend zugleich. Vor etwa 15 Jahren marschiert da ein Mann namens Peter Edwards in Wales in ein Wettbüro und setzt 50 Pfund darauf, dass sein Enkel, der zu diesem Zeitpunkt nicht einmal zwei Jahre alt ist, irgendwann einmal im Trikot der walisischen Fußball-Nationalmannschaft auflaufen wird. Als jetzt am letzten Spieltag der WM-Qualifikation Wales in Belgien spielt, wechselt Nationaltrainer Chris Coleman in der 87. Minute einen jungen Mann ein, der Harry Wilson heißt, mit seinen 16 Jahren als jüngster Debütant in die Geschichte der walisischen Nationalmannschaft eingeht und, Sie ahnen es schon, der Enkel von Peter Edwards ist. Damit kann sich dieser nun, nachdem er damals eine Quote von 2500:1 erhalten hat,  über 125.000 Pfund, das sind immerhin rund 150.000 Euro, freuen. Warum er seinerzeit auf seinen Enkel gesetzt hat, erklärt der stolze Opa so: “Er jagte immer dem Ball hinterher, auf Händen und Füßen, bevor er überhaupt laufen konnte”, wird er vom “Guardian” zitiert. Was soll ich sagen? So ein Vertrauen kann auch nur ein Opa in seinen Enkel haben.

Wenn man zuviel trinkt

Oma hatte neulich einen echt charmanten Begleiter. Wir beide waren bei einer Bekannten eingeladen, mit der Opa noch ein paar Dinge besprechen musste. Diese Zeit überbrückte der kleine Mann mit seinen sechs Jahren nahezu formvollendet. Den Small Talk begann er erst einmal ziemlich souverän mit Bemerkungen über die Getränke. “Das ist Alkohol”, sagte er ganz bestimmt, um erst gar keinen Zweifel daran aufkommen zu lassen, aus was sein (Kinder-)Getränk bestand. “Und davon trinke ich fünf”, setzte er gleich nach, wie man das so macht, wenn man Eindruck schinden will. Auf die sorgenvolle Frage von Oma, ob das nicht ein wenig viel sei, kam die vielsagende Antwort: “Wir werden sehen, was passiert.” So ging es dann weiter, über dies und über das. Bis er plötzlich aufstand und nur noch schnell meinte: “Ich muss jetzt auf Toilette.” Was soll ich sagen? Das passiert, wenn man zuviel trinkt.