Ich hasse es!

„Bei 1&1 zählt nur 1: Sie! 1 Anruf … und Sie sprechen mit einem Experten“, heißt es vollmundig auf der Webseite des Providers. Für 1&1 Hosting-Verträge wird versprochen: „Das 1&1 Service-Team ist rund um die Uhr gerne für Sie da. Vor und nach dem Kauf! Unser Ziel ist, Ihre Fragen sofort zu beantworten. Sollte ein Thema einmal etwas komplizierter sein, rufen wir Sie nach der weitergehenden Klärung umgehend zurück. Mehr Informationen dazu lesen Sie auf unserer Webseite. War diese Information für Sie hilfreich?“ Es mag ja Menschen geben, die da aus Versehen mal auf „Ja“ gedrückt haben. Wenn Sie allerdings die Erfahrungen gemacht haben, die Opa heute machte, dann muss die Antwort lauten: Nein! Nachdem ich im Laufe des Tages bereits mehrere Male versucht hatte, einen Experten ans Telefon zu bekommen und jedes Mal so nach 30 bis 40 Minuten vergeblichen Wartens aufgegeben habe, da ich die Dudelmusik nicht mehr hören konnte, wollte ich es zuletzt wissen. Aber irgendwie ist mein Geduldsfaden doch zu kurz. Nach über einer Stunde habe ich wieder genervt  aufgelegt. Was soll ich sagen? Das der Service bei 1&1 – zumindest was Opa betrifft – noch nie besonders gut war und bis auf ganz wenige Ausnahmen ziemlich viel Luft nach oben hat, wissen aufmerksame Leser. Da, was man so hört, es bei anderen aber auch nicht (viel) besser sein soll, spare ich mir einen Provider-Wechsel. Irgendwie hasse ich es, so ausgeliefert zu sein. Ich hasse es!

Irgendwie kein Anschluss (an einen Experten) unter dieser Nummer.

Lernendes System

Opa muss heute mal politisch werden. Grund dafür ist der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Frank Zimmermann, bzw., um es genauer zu formulieren, was er gesagt hat. In der Abendschau des rbb gab er am Dienstabend Moderatorin Eva-Maria Lemke bereitwillig ein Interview zu der Besetzung und Räumung des Hauses in Neukölln am Wochenende und den unterschiedlichen Sichtweisen darüber innerhalb von Rot-Rot-Grün. Währenddessen prägte er einen Satz, der das Zeug dazu hat, in die Hall of Fame großer Worte einzuziehen: „Die Berliner Politik ist ein lernendes System“, konstatierte er und hinterließ wohl nicht nur Opa als ungläubigen Zuschauer. Lernendes System!?! Darum also ist die Berliner Politik so, wie sie ist, weil sie noch lernt in vor sich hin gammelnden Schulen, in denen es ohnehin zu wenig Lehrer und zu viele Unterrichtsausfälle gibt. Da kann es in der Tat nicht verwundern, dass die Stadt mittlerweile eine Infrastruktur hat, die man in weiten Teilen nur nach als marode bezeichnen kann, von fehlendem Wohnraum und zu hohen Mieten ganz zu Schweigen. Der Verkehr steht an vielen Stellen im Stadtgebiet vor dem Infarkt. Die Bürgerämter sind überfordert und mehr mit sich selbst als den Bürgern beschäftigt. Die Liste der Missstände aufgrund politischer Versäumnisse ließe sich beliebig fortsetzen. Allerdings darf der krönende Abschluss nicht fehlen: Während die Eröffnung des Pleiten-, Pech- und Pannen-Flughafens BER immer unwahrscheinlicher wird, ignoriert der Senat unter der Regie von Michael Müller den Willen von einer Million Berliner und hält starrsinnig an der Schließung von Tegel fest. Was soll ich sagen? Wenn meine Enkel mich in zehn oder fünfzehn Jahren, so ich noch lebe, einmal fragen sollten, was damals denn los da war und so gründlich schief gelaufen ist in der Stadt, dann werde ich ihnen sagen: Die Berliner Politik war ein lernendes System, nur leider haben die die ganze Zeit geschwänzt – ganz nach dem Motto der Berliner Verkehrsbetriebe: Is mir egal. Hätte Politik Noten bekommen, hätte es heißen müssen: Setzen, sechs! Nur leider müssen meine Enkel die Suppe auslöffeln, die “das lernende System” ihnen eingebrockt hat.

Fußball gerät zum Ärgernis

Eigentlich handelt es sich ja um eine der schönsten Nebensachen der Welt. Doch mittlerweile gerät der Fußball – und leider nicht nur er – zu einem Ärgernis sondergleichen. Fairplay wird immer seltener – auch und gerade außerhalb des Platzes. Dabei ist von den Machenschaften innerhalb der UEFA und FIFA nicht einmal die Rede. Ich denke vielmehr an die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft, die ihre Unschuld bereits verloren hat, bevor sie überhaupt losgegangen ist. Denn wie bitte soll ich meinen Enkelkindern erklären, dass – bis auf Gott vielleicht – alle Welt einem Menschen die Aufwartung macht, der alles, wofür auch der Fußball, der deutsche allemal, stehen sollte, mit Füßen tritt. Abschaffung der Pressefreiheit und Gleichschaltung der Medien, Tschetschenienkrieg, Annexion der Krim, Abschuss eines zivilen Verkehrsflugzeuges, Einsatz von Giftgas hier und da, Unterstützung des syrischen Diktators Baschar Hafiz al-Assa – das Sündenregister von Wladimir Putin ließe sich beliebig verlängern. König Fußball und die Verantwortlichen scheint das alles nicht zu stören, auch nicht, dass dem deutschen Journalisten Hajo Seppelt als “unerwünschter Person” das Visum für ungültig erklärt wurde und er nun nicht von der WM berichten kann. Am Ende des Tages bzw. der Weltmeisterschaft wird der russische Präsident freudestrahlend feststellen können: Ich kann machen, was ich will – letztlich kommen sie doch wieder alle angekrochen. Doch damit nicht genug: Just einen Tag, bevor Bundestrainer Joachim Löw sein vorläufiges WM-Aufgebot bekannt gab, empfahlen sich noch schnell zwei Spieler, indem sie einem anderen Autokraten unsägliche Wahlkampfhilfe leisteten. Mesut Özil und Ilkay Gündogan ließen sich mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan werbewirksam ablichten und überreichten ihm auch noch Trikot-Geschenke. Gündogan schoss sogar noch ein doppeltes Eigentor und signierte sein Trikot mit dem Satz “Für meinen Präsidenten, hochachtungsvoll”. Der heißt zwar Frank-Walter Steinmeier und amtiert in Berlin und nicht in Ankara, weil Gündogan wie Özil in Gelsenkirchen geboren wurde, im Ruhrpott kicken gelernt hat und in der deutschen Nationalmannschaft spielt. Aber egal. Und dass Özil dort, jedenfalls beim Abspielen der deutschen Nationalhymne, den Mund nicht aufkriegt, sei nur noch am Rande erwähnt. Integration sieht eigentlich anders aus. Was soll ich sagen? Ich kann gut verstehen, dass Oma froh ist, dass ihre Elftal – Fachleute wissen, dass es sich dabei um die niederländische Fußball-Nationalmannschaft handelt – in Russland nicht mitspielt. Ihr König braucht also überhaupt nicht darüber nachzudenken, ob er sich gen Osten aufmacht. Unsere Repräsentanten jedoch sollten sich gut überlegen, ob sie dem Beispiel der zwei ziemlich dämlichen Fußballspieler nacheifern und dem anderen Autokraten auf den Leim gehen sollen. Es ist schon schlimm genug, dass innerhalb des Deutschen Fußballbundes keiner den Mut aufgebracht und die beiden Herren für die Russlandreise gestrichen hat. Jetzt sollten wenigsten unsere Politiker so viel Charakter an den Tag legen und ihrerseits auf eine Reise nach Russland verzichten.

Diesmal: Vatertag vor Muttertag

Wer sich heute verwundert die Augen reibt, weil Vatertag ist und die Mütter noch ein paar Tage auf ihre Blumen warten müssen, kann beruhigt sein: Alles im grünen Bereich. Denn hin und wieder kann es tatsächlich vorkommen, dass der Vatertag vor dem Muttertag liegt. Das hängt damit zusammen, dass der Vatertag mit einem christlichen Feiertag verknüpft ist und der Muttertag einen festen Termin hat. Letzterer ist immer der zweite Sonntag im Mai. Vatertag fällt dagegen konstant auf Christi Himmelfahrt, die stets 39. Tage nach Ostersonntag gefeiert wird. Da der Termin von Ostern jedoch vom Mond abhängt, ist das früheste Datum der 21. März, sofern der Sonntag einen Vollmond aufweist. Der späteste Termin ist der 20. April. Damit kann Vatertag frühestens am 30. April, spätestens am 3. Juni stattfinden. Damit liegt der Vatertag auch schon mal vor dem Muttertag, wie das zuletzt 2008 der Fall war. Insofern sind also heute die Väter dran. Was soll ich sagen? Hoffentlich sind die vernünftig und trinken nicht so viel. Stattdessen könnten sie sich ja mit ihrem Nachwuchs beschäftigen. Und der dankt es ihnen. Unser jüngster Enkel beispielsweise hat für seinen Vater ein Auto gebastelt, über das sich auch Opa freuen würde. Alles ist aus natürlichem Material – bis auf das Lenkrad, was ihn ein wenig ärgert, der Sache aber keinen Abbruch tut. Es ist und bleibt ein wahres Kunstwerk.

Gebastelt für Vatertag: Ein wahres Kunstwerk.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Opa war heute ein wenig spät dran. Die Sonne hatte bereits von einer Stunde angefangen, mit ihren Strahlen die Erde zu erwärmen. Immerhin waren die Temperaturen in der Nacht auf unter zehn Grad gesunken. Es war also auf die Minute genau 6.23 Uhr, als mich sozusagen die senile Bettflucht übermannte und ich aufgestanden bin. Oma hatte mir das bereits am Abend zuvor vorausgesagt – vermutlich aus langjähriger Erfahrung. Denn in der Tat ist es so, dass ich an Wochenenden, an denen ich eigentlich endlos im Bett bleiben könnte, meistens mit den Hühnern aufstehe, während ich unter der Woche, wenn mein Schreibtisch nach mir ruft, kaum aus dem Bett komme. Ich habe mittlerweile aufgegeben, mich dagegen zu wehren. Wenn ich einmal wach bin, ist nichts mehr mit Schlafen. Dann stehe ich besser auf und bin produktiv. Es gibt doch nichts Schöneres, als diese morgendliche Ruhe, die vom Zwitschern der Vögel klangvoll begleitet wird. Auch die Luft hat (noch) etwas Klares, von dem fantastisch blauen Himmel ganz zu schweigen. Was soll ich sagen? Es gibt Schlimmeres, als in aller Herrgottsfrühe aufzuwachen und nicht mehr einschlafen zu können, zumal der Volksmund weiß: Der frühe Vogel fängt den Wurm und Morgenstund hat Gold im Mund. In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende noch und bleiben Sie gesund.

Was für eine Stimmung: Morgendliche Ruhe, klare Luft und strahlend blauer Himmel!

… aber schön wärs schon

Opa ist, ich gestehe es, ein ganz klein wenig Royalist und das, obwohl wir hier in Deutschland bekanntermaßen ja in einer parlamentarischen Demokratie leben. Und das ist auch gut so. Wer nun aber meint, das sei ein kaum aufzulösender Widerspruch, der irrt. Gestern beispielsweise, das Datum wies den 27. April aus, hatte Willem-Alexander Geburtstag. Willem-Alexander ist der König der Niederlande und damit auch Omas Regent. Da war es auch für Opa selbstverständlich, den Tag gebührend zu begehen und am Abend auf das Wohl des Königs das eine oder andere “Pilsje” zu trinken. Für die Niederländer ist dies völlig normal. Und dennoch zweifelt niemand ernsthaft an der demokratischen Grundausrichtung unseres westlichen Nachbarlandes, das eine konstitutionelle Monarchie ist, in der laut Verfassung der König das Staatsoberhaupt ist. Ganz im Gegenteil. Im Demokratieindex des Jahres 2016 belegen die Niederlande Platz 10 von 167 Ländern, womit sie als eine „vollständige Demokratie“ gelten. Die niederländische Gesellschaft gilt weltweit sogar als eine der liberalsten und freiesten. Fast so wie die bayerische, in der die Liberalitas Bavariae als oberster Leitsatz gilt. Laut Boarischem Wikipedia bedeutet der: „Des is lateinisch und moant drei Sochan: De Freiheit vo Bayern, de bayerische Freigebigkeit und ois dritts de freiheitliche Gsinnung vo de Bayern. Liberalitas Bavariae stäht vua oim fia Wejdoffnheit, Toleranz und Großherzigkeit, fian Ausdruck Lem und lem lossn.” Bayern selbst ist laut Verfassung eine demokratische Republik, also ein von keinem Monarchen regierter freier Staat. Und dennoch gibt es auch dort eine heimliche Liebe zu einem König, liebevoll Kini genannt. Wenn man nach der Notwendigkeit für einen solchen Monarchen fragt, erhält man in der Regel folgende Antwort (gleich übersetzt): Brauchen tun wir ihn nicht, aber schön wärs schon. Was soll ich sagen? In diesem Sinne: Lang lebe der König.

Ein tolles Königspaar: Willem-Alexander und seine Frau Máxima, die bei den Niederländern ausgesprochen beliebt sind.                                         Fotos: Rijksvoorlichtingsdienst/RVD

Opa trägt Kippa

Opa ist wahrlich kein Berufsdemonstrant. Wenn überhaupt war ich bislang vielleicht bei drei Demonstrationen dabei, die heutige mit eingeschlossen. Allerdings war die die wichtigste von allen. “Berlin trägt Kippa”, lautete das Motto, unter dem rund 2.500 Berliner vor der jüdischen Gemeinde in Berlin ihre Soilidarität mit den in Deutschland lebenden Juden dokumentierten. Auch in anderen Städten des Landes gingen Menschen auf die Straße, um ein entsprechendes Zeichen zu setzen. Anlass für die Demonstrationen waren antisemitische Ausfälle, denen Juden in Deutschland vermehrt ausgesetzt sind. Lertzter trauriger Vorfall war der Angriff auf einen 21-jährigen Israeli und seinen Freund vor gut einer Woche in Berlin. Drei arabisch sprechende Männer hatten am 17. April den Israeli, der eine Kippa trug, antisemitisch beschimpft. Einer der Männer hatte den 21-Jährigen sogar mit einem Gürtel geschlagen. Was soll ich sagen? Es war sicherlich ein starkes Zeichen, das die Menschen vor allem in Berlin gesetzt haben, wenngleich ich mir deutlich mehr Teilnehmer gewünscht hätte. Insgesamt waren es deutschlandweit nicht einmal 10.000, die sich offen und deutlich sichtbar vor ihre jüdischen Mitrbürger gestellt haben. Dabei will ich gar nicht einmal geschichtliche Argumente bemühen, die eine Teilnahme eigentlich zur Pflicht gemacht hätten. Aber jeder religiös oder politisch motivierte Angriff auf einen Juden, einen Muslimen, einen Christen oder wen auch immer, ist ein Angriff auf uns alle und jeden Einzelnen von uns. Wer das nicht versteht, hat keine Ahnung, was Demokratie wirklich bedeutet und wie hart man sie täglich verteidigen muss. Für mich war selbstverständlich: Opa trägt Kippa – heute und auch in Zukunft. Wir solidarisieren uns mit Terroropfern auf der ganzen Welt, dann doch sicher aber auch mit denjenigen, die in unserem Land angegriffen werden.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von opas-blog.de nachzuladen.
Inhalt laden

PHA+PGlmcmFtZSBzcmM9Imh0dHBzOi8vb3Bhcy1ibG9nLmRlL3dwLWNvbnRlbnQvdXBsb2Fkcy8yMDE4LzA0L0Z1bGxTaXplUmVuZGVyLm1vdiIgd2lkdGg9IjU2MCIgaGVpZ2h0PSIzMTUiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW49ImFsbG93ZnVsbHNjcmVlbiI+PC9pZnJhbWU+
Das ZDF hat Opa vor der jüdischen Gemeinde in Berlin interviewt und das  im Rahmen eines Berichtes über die Demonstrationen in Deutschland im heutejournal gesendet.

Love is in the air

Liebe ist … mehr als ein Wort, heißt eine der Liebe ist … Sprüche. Daran muss wohl derjenige oder diejenige gedacht haben, der einen Briefkasten am Wittenbergplatz in Berlin sozusagen umgewidmet hat. Denn normalerweise transportiert ja die Deutsche Post ziemlich alles, was so zu Papier gebracht werden kann. Und da wissen wir ja: Papier ist geduldig. Rechnungen, Mahnungen, Vorladungen, Bußgeldbescheide, etc. – die Liste von den Briefen, auf die man gerne verzichten kann, ließe sich beliebig fortsetzen. Auch Unverschämtheiten wird es genug geben, obwohl ja Hass-Mails und entsprechende Kommentare neuerdings eher eine Unsitte in der elektronischen Kommunikation geworden sind. Wie auch immer: Die Anregung, nur noch Liebesbriefe aufzugeben, hat was. Was soll ich sagen? Insofern ist es gut, dass eine Freundin von Oma das Ganze fotografiert und an eine Zeitung geschickt hat. Die fand die Idee offensichtlich auch gut und hat das Bild veröffentlicht. Wenn das nun über einen Pressespiegel vielleicht auch noch auf dem Tisch des Post-Vorstandsvorsitzenden Frank Appel landet, könnte der sich ja ein ganz neues Geschäftsmodell ausdenken – ganz nach dem Motto: Love is in the air. Schließlich wird ein nicht unbeachtlicher Teil der täglich 60 Millionen Briefe über das Nachtluftpostnetz transportiert.

Entdeckt und fotografiert von Peggy Schilke, die sich sicher freut, dass sie auf Opas Blog richtig geschrieben wird.                                                                     Foto: Peggy Schilke

Wenn der Hahn kräht …

Dieser Frühling ist eindeutig ein Sommer. Ich sitze gerade (12.28 Uhr) auf der Terrasse im Schatten und das Thermometer zeigt bereits 21 Grad an. Dabei hat die Sonne noch keinen einzigen Strahl auf dieses Stückchen in unserem Garten geworfen. Insofern stellt sich auch nicht die Uralt-Frage von Rudi Carell, Gott hab ihn selig: Wann wird’s mal wieder richtig Sommer? Die Frage ist vielmehr: Wo ist der Frühling geblieben? Dies um so mehr, als die Frage bereits in den vergangenen Jahren immer mal wieder aufgetaucht ist. Was soll ich sagen? Ich weiß es auch nicht – zumal das Wetter ohnehin machen kann, was es will. Recht ist es im Zweifel nie. Und wie wird das Wetter nun in der nächsten Zeit? Ist doch klar: Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich’s Wetter oder es bleibt, wie’s ist! In diesem Sinne noch ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund …

Schöne Aussichten auf Omas und Opas Terrasse: Tulpen (vielleicht ja) aus Amsterdam.

For ever young

Oma schwebt immer noch auf Wolke 7. Denn das Kompliment, das sie am Freitag von einem unserer Koch-Schüler bekommen hat, wirkt weiterhin nach. Da fragte doch einer der Jungen, wie alt Oma denn sei. Als sie die Frage beantwortete, war der kleine Mann ganz perplex: “Was, so alt? Dabei wirken Sie doch wie 30!” Das ging, wie sollte es auch anders sein, runter wie Öl, das wir ansonsten zum Kochen brauchen. Was soll ich sagen? Da hat Opa richtig Glück mit Oma: For ever young … Einen schönen Sonntag noch und bleiben Sie gesund!