Wählen ist Bürgerpflicht!

Am Sonntag findet hierzulande die Bundestagswahl statt. Da sollte es für jeden Wahlberechtigten eine Selbstverständlichkeit sein, wählen zu gehen. Warum? Die Landeszentrale für politische Bildung in Baden-Württemberg hat auf ihrer Webseite sehr anschaulich die Gründe dafür dargestellt, die da sind: Weil es mein Recht und Privileg ist! Weil jede Stimme zählt! Weil andere entscheiden, wenn ich nicht wähle! Weil Wählen mein bester Schutz gegen Extremisten ist! Weil Nichtwählen aus Protest nicht funktioniert! Weil Wählen heißt, Verantwortung zu übernehmen! Weil ich aktiv die Politik beeinflussen kann! Weil auch ungültig gemachte Stimmen eine Aussage treffen! Weil Wählen Bürgerpflicht ist! Weil ich mit meiner Wahl entscheide, wer Bundeskanzler wird! Was soll ich sagen? Wer das nicht verstanden hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Und der sollte nach dem 24. September auch den Mund halten, wenn ihm etwas nicht passt. Denn er hatte seine Möglichkeit und muss bis zur nächsten Wahl damit leben. In diesem Sinne, ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund …

Opa und der Bundespräsident

Der Wahlkampf für die Bundestagswahl ist in seiner letzten Phase. Alle Parteien legen sich noch einmal so richtig ins Zeug und bieten am letzten Wochenende vor der Wahl so ziemlich alles auf, was sie zu bieten haben. Auch Oma und Opa sind im Einsatz und werben für die FDP. Dabei haben sie an ihrem Wahlkampfstand ranghöchsten Besuch erhalten. Völlig unerwartet kam plötzlich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier daher und ließ sich von Opa eine Einkaufstasche mit der Aufschrift „Denken wir neu.“ und Einkaufswagen-Chip in die Hand drücken. Sichtlich gut gelaunt zog der Bundespräsident so für seinen Einkauf bestens ausgestattet wieder von dannen. Was soll ich sagen? Besser kann es für einen Wahlkämpfer eigentlich nicht laufen. Bleibt nur noch die Frage, was Steinmeier nach dieser Naherfahrung am Sonntag wählt. Ob es die FDP ist … wer will das schon wissen.

 

In den Adelsstand erhoben

Unser jüngster Enkel hat Oma jetzt sozusagen in den Adelsstand erhoben. Als beide sich jüngst über das Alter und ältere Menschen unterhielten, meinte er, seine Mutter sei eine Frau, Oma aber eine alte Dame. Und, so fügte er noch voller Überzeugung hinzu, wenn er eine Königin träfe, würde er sie Majestät oder eben Dame nennen. Was soll ich sagen? Da wird Opa noch lange strampeln müssen, und dennoch über den alten Herren wohl nicht hinauskommen. Aber Oma hat es ohnehin mehr verdient. Schließlich ist sie auch viel eleganter.

Gut gedacht, aber …

Ganz ohne Zweifel ist dieser Nachtisch superlecker. Und ganz sicher war und ist er nicht für Kinder gedacht. Aber die Präsentation in der neuesten Ausgabe von „Mit Liebe“, Deutschlands größtem Food-Magazin aus dem Hause Edeka, ist diesbezüglich mehr als unglücklich. Denn bei der Darstellung der immerhin in 750 Milliliter Rotwein pochierten Äpfel wird ein Zusammenhang mit Kindern hergestellt, der nicht nur für den flüchtigen Leser ausgesprochen missverständlich ist. „Hat wenig Säure und schmeckt deshalb herrlich süß – das macht ihn zum großen Lieblingsapfel bei Kindern“, heißt es bei der Beschreibung der empfohlenen Apfelsorte „Gala“ und suggeriert damit, dass das beschriebene Gericht auch ein bevorzugter Kindernachtisch ist. Dies umso mehr, als auch noch ein blutjunge Dame – flankiert von einem Pandabärchen – in den Apfel beißt. Was soll ich sagen? Wie gesagt: Beabsichtigt war das sicherlich nicht. Aber wie heißt es doch: Gut gedacht, aber schlecht gemacht.

Sieht lecker aus, ist aber leider missverständlich: Das Rezept in Rotwein pochierter Äpfel.

Wann würden Sie gerne sterben?

Wann würden Sie denn gerne sterben? Ja, Sie haben richtig gelesen. Die Frage lautet: Wann würden Sie denn gerne sterben? Warum ich das wissen will? Ganz einfach: Heute habe ich in der „Welt“ in einem Artikel über Hundertjährige gelesen, dass das beliebteste Sterbealter in Deutschland bei 80 Jahren liegt, und will nun wissen, ob das stimmt. Denn glauben kann ich das irgendwie nicht. Und überhaupt ist die Frage merkwürdig. Suggeriert sie doch, dass man sich das Sterbealter aussuchen könnte und die ganze Sache auch noch Spaß machen würde. Meine Erkenntnis ist da doch anders. Die Leute wollen zwar nicht alt werden, aber immerhin länger leben. Schon das passt ja nicht ganz zusammen und zeigt, wie schwierig der Umgang mit diesem Thema ist. Dabei geht es auch anders. Nehmen wir den 56-jährigen George Clooney, der nach eigener Aussage zwar spät mit der Familienplanung angefangen hat – er ist Vater von im Juni geborenen Zwillingen. Aber, so sagt er weiter: „Ich versuche alles aufzuholen. Solange ich nicht am Stock oder mit dem Rollator meinen Kids hinterher rennen muss.“ Von irgendeinem Sterbealter ist da jedenfalls nicht die Rede. Was soll ich sagen? Auch der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand, denkt ganz sicher nicht ans Sterben, nachdem er mit seinen Begleitern glücklich in einem Hotel auf Bali angekommen ist. Ein schönes Wochenende noch und bleiben Sie gesund …

Was dieser Senat nicht macht …

Ich kann es mir nicht verkneifen, heute einmal hochpolitisch zu werden. Denn das, was sich da gerade im Abgeordnetenhaus von Berlin abgespielt hat, ist so unerträglich gewesen, dass es nicht unkommentiert bleiben kann. Da stellen sich doch tatsächlich alle Vertreter der Koalition aus SPD, Linken und Grünen in der aktuellen Stunde zum Thema Tegel ans Rednerpult und werfen insbesondere der FDP vor, sie handele, indem sie sich für die Offenhaltung dieses Flughafens einsetzt, unehrlich, unanständig, unseriös und verantwortungslos. Der Versuch des ertappten Diebes, der mit großem Geschrei und „Haltet den Dieb“ andere beschuldigt, um von seinem Handeln abzulenken, ist nichts dagegen. Denn wie seriös und zuverlässig ist es denn, dass dieser Senat auch fast sechs Jahre bzw. 1930 Tage seit der geplanten Eröffnung des Flughafens BER immer noch keinen verbindlichen Eröffnungstermin nennen kann. Und wie verantwortungsvoll ist es denn angesichts von Kosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro, die jeder Tag der Nichteröffnung kostet, wenn der Regierende Bürgermeister Michael Müller von der SPD wie vor der Abgeordnetenhauswahl im letzten Jahr mit Blick auf eine möglich Eröffnung wörtlich erklärt: „Mir ist das Datum sehr wichtig, ich streite mich aber nicht um vier Wochen. Es kommt nicht darauf an, ob es Dezember 2017 oder Januar 2018 wird. Wichtig ist, dass das Ding seriös fertig wird.“ Die Flughafengesellschaft selbst, nur so nebenbei, rechnet mit einer frühestmöglichen Eröffnung des BER Ende 2019, intern wird sogar nicht ausgeschlossen, dass es auch 2020 werden könnte. Und wenn Müller dann noch große Krokodilstränen darüber vergießt, dass Air Berlin pleite ist, dann gehört zur Wahrhaftigkeit auch, dass die Nichteröffnung des BER einer der Hauptgründe für die Lage der Fluggesellschaft ist. Was soll ich sagen? Das Gegenteil von verantwortungsvoller Politik ist nicht das, was die FDP macht, sondern das, was dieser rot-rot-grüne Senat nicht macht. Und von Verlässlichkeit in der Flughafenpolitik kann schon gar keine Rede sein. Denn, und das bestreit mittlerweile niemand mehr, der BER ist viel zu klein geplant und wird ohne den Weiterbetrieb von Tegel das Fluggastaufkommen der Stadt nicht bewältigen können. Wenn also eines wichtig für die Zukunft der deutschen Hauptstadt ist, dann ist es dieser Flughafen, um den uns die ganze Welt beneidet.

 Noch wird in Tegel geflogen. Doch wenn es nach dem Berliner Senat geht, ist nach einer BER-Eröffnung Schluss damit. Dies wollen die FDP und „Berlin braucht Tegel“ verhindern.

Berlin auch Gourmet-Hauptstadt

Wenn heute die CHEFDAYS 2017 in Berlin zu Ende gehen, können die Veranstalter Rolling Pin und Metro zufrieden sein: Das Konzept ist aufgegangen. Die zwei Tage auf dem Event Island waren ein voller Erfolg. Insofern ist es nur folgerichtig, dass das nicht die letzten CHEFDAYS in der deutschen Hauptstadt waren. Und Berlin hat dieses Top-Ereignis der Foodbranche auch verdient. Sieben der 50 besten Köche Deutschlands kommen von der Spree: Arne Anker (#49) vom Pauly Saal, Daniel Archilles (#39) vom Reinstoff, Michael Kempf (#31) vom FACIL, Sebastian Frank (#20) vom HORVÁTH, Hendrik Otto (#10) vom Lorenz Adlon Esszimmer, Marco Müller (#5) vom Rutz und Tim Raue (#2) vom gleichnamigen Restaurant machen Berlin auch zur Gourmet-Hauptstadt. Dass Tim Raue bereits zum zweiten Mal zu den Top 3 zählt, freut Opa besonders. Ist der Berliner Koch doch auch Schirmherr von KINDER | KOCHEN, das auf den CHEFDAYS viel Anerkennung erntete. Was soll ich sagen? Opa hat viele Kontakte machen können und auch wieder viele neue Anregungen bekommen, so dass ich mich schon auf die Folgeveranstaltung freue.

 Wie schon letztes Jahr die drei Erstplatzierten der 50 BEST CHEFS (v.l.n.r.): Kevin Fehling, Joachim Wissler und Tim Raue.                                                                Foto: Rolling Pin

… in der Schule abgegeben

Heute beginnt also auch für unseren jüngsten Enkel endgültig der Ernst des Lebens. Damit sind dann beide Enkel Schulkinder. Die Einschulung am vergangenen Samstag war für unseren Jüngsten natürlich ein eindrucksvolles Erlebnis, das durch die Anwesenheit von Mama und Papa, Oma und Opa, Tante und Cousin sowie den Taufpaten abgerundet wurde – eine große Schultüte inklusive. Auch die Schule hatte alles aufgeboten, was für einen gelungenen Schulanfang von Nöten war. Wenn ich so zurück denke: Meine Mutter hat mir eine kleine Schultüte in die Hand gedrückt und mich in der Schule abgegeben – das war’s. Ob das besser oder schlechter war, wer kann das mit Sicherheit sagen. Die Zeiten ändern sich halt. Wichtig ist am Ende ja nur, was rauskommt. Da allerdings darf man mittlerweile seine Zweifel haben. Bei den Gebäuden angefangen über den Lehrkörper bis hin zu den Unterrichtsinhalten – bei Pisa können wir regelmäßig ablesen, wo Deutschland und Berlin stehen. Dabei haben die diversen Pisa-Schocks dazu geführt, dass im aktuellen Bundestagswahlkampf alle Parteien das Thema Bildung für sich entdeckt haben. Insbesondere die Frage, inwieweit unser Föderalismus im Bereich der Bildung so noch zeitgemäß ist, muss endlich vorbehaltlos und ideologiefrei diskutiert werden. Was soll ich sagen? Früher war sicher nicht alles besser. Aber in der Schule zumindest manches.

 Opas Einschulung: So sah das früher aus …

Opa bei den CHEFDAYS

Opa ist schon ganz gespannt. Morgen finden nämlich die CHEFDAYS in Berlin statt und Opa ist dabei. Die CHEFDAYS sind eines der größten und wichtigsten Foodsymposien Europas. Zwei Tage lang geben sich in Spandau auf dem Event Island Berlin auf Einladung der METRO und ROLLING PIN die weltbesten Köche der Welt die Klinke in die Hand und schwingen ihre Kochlöffel: Joan Roca aus Spanien, Vladimir Mukhin aus Russland und Tim Raue aus Deutschland, der Schirmherr von Opas KINDER | KOCHEN nicht zu vergessen. Und das sind nur die, die sich in der Liste von The World’s 50 Best Restaurants wiederfinden. Denn auch ansonsten wimmelt es nur so von Sternen und Auszeichnungen. Einer der vielen Höhepunkte, die Opa besonders interessieren: Auf Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft präsentieren die besten deutsche Köche ihre Ideen zur NEUEN DEUTSCHEN KÜCHE. Und und und. Was soll ich sagen? Da wird es vielen neue Anregungen geben, für Opas Kochbuch und vor allem für KINDER | KOCHEN. Ab Mittwoch dazu mehr. Bis dahin aber wird Opa immer wieder kurze Lebenszeichen auf Facebook und Twitter von sich geben. Schließlich muss ich ja auch noch meinem Ruf als bloggender, facebookender und twitternder Großv@ter gerecht werden. Im Übrigen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund …

 Die CHEFDAYS starten in Berlin und Opa ist dabei.

Happy birthday, granny!

Heute war mal wieder ein ereignisreicher Familien-Tag: Geburtstag und Einschulung. Geburtstag hatte Oma, Einschulung unser Jüngster – doch dazu am Montag mehr, wenn die Schule so richtig anfängt. Bleiben wir also bei Oma, die ihren Ehrentag hatte. Das Alter verrate ich natürlich nicht, zumal Oma ohnehin bei 49 Jahren zu zählen aufgehört hat. Dafür habe ich sie einmal mehr richtig verwöhnt. Um 7.00 Uhr ging’s für mich raus aus den Feder, Frühstückstisch gedeckt, Eier gekocht, Brötchen und Blumen geholt und zu guter Letzt liebevoll geweckt. Was soll ich sagen? Happy birthday, granny. Ich liebe Dich!

 Statt eines schönen Sommers: Ein bunter Blumenstrauß zum Geburtstag.