Genau vor 40 Jahren …

Es ist jetzt kurz nach 22.00 Uhr. Genau vor 40 Jahren um diese Zeit haben sich Oma und Opa in Eindhoven in “Noord Brabant” kennengelernt. Was soll ich sagen? Danke Oma, dass Du es so lange mit mir ausgehalten hast. Ich liebe Dich noch immer.

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“De contente mens en de contente vrouw” (frei übersetzt: der zufriedene Mann und die zufriedene Frau), zwei Symbolfiguren aus Brabant, die für Fleiß, Genügsamkeit und Unverwüstlichkeit stehen, haben Oma und Opa ihr Leben lang begleitet und als Vorbild gedient. Es hat geholfen …

Nach Opas Geschmack

Das war ein Weihnachten nach Opas Geschmack: Heiligabend die ganze Familie beisammen, kein Stress, kein Ärger, kein Krach. Leckeres Essen, lachende Gesichter und glänzende Kinderaugen, die am nächsten Tag noch mehr strahlten, als dann die Bescherung bei uns stattfand. Und auch wieder leckeres Essen – das Menü hatte ich ja schon detailliert beschrieben – und lachende Gesichter. Ein weiterer Höhepunkt war am zweiten Weihnachtstag das Hochamt, das Oma und Opa besucht haben. Orchester und Chor der Gemeinde hatten dazu die Waisenhaus-Messe von Mozart einstudiert, ein echter Hochgenuss. Und nicht zuletzt ein kurzes Treffen mit unseren französischen Verwandten, die es am 23. Dezember doch nicht zu uns geschafft hatten. Nur Oma war in diesem Jahr ziemlich gefordert. An Heiligabend spielten unsere Enkel mit ihr die Weihnachtsgeschichte nach, allerdings inklusive Dornenkrone und Kreuzigung. Was soll ich sagen? Wir müssen das mit der Lebensgeschichte von Jesus bei den Jungs unbedingt noch mal vertiefen.

Entrecote                                                           Perfekt nach 2 3/4 Stunden bei 100 Grad im Ofen.

Berlin leuchtet

In der deutschen Hauptstadt leuchten derzeit nicht nur die Augen von Berlinern und Touristen ob des vorweihnachtlichen Glanzes, sondern auch rund 650 Bäume entlang des Kurfürstendamms und des Tauentzien. Pro Baum sorgen dafür zwischen 200 und 300 Meter Lichterketten, insgesamt 162.500 Meter. Darüber hinaus wurden 35 Kilometer Kabel verlegt. Doch diese Zahlen können nicht annähernd ausdrücken, welche Stimmung sich auf den vier Kilometern im Westen der Stadt mit Einbrechen der Dunkelheit entfaltet. Es ist einfach toll. Und jeder, der die Möglichkeit hat, sollte sich in der Adventszeit mit seiner Familie zumindest einmal eine Lichterfahrt durch die Stadt gönnen. Vor allem die Kinder werden begeistert sein. Was soll ich sagen? I love Berlin.

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Krippenvergnügen im Advent

Unsere Töchter haben sich am Sonntag mit ihren Söhnen sozusagen bei uns die Klinke in die Hand gegeben. Erst war unsere Älteste mit ihrem kleinen Großen da. Und der war begeistert, als er die Krippe sah, die Opa für die beiden Racker vor Jahren gebaut hat. Das Besondere an dieser Krippe ist, dass die Kinder mit ihr nach Herzenslust spielen dürfen. Was dabei kaputt geht, wird von Opa über Nacht wieder repariert. Und gespielt hat der kleine Mann ausgiebig, und vor allem mit Oma. Als Tochter und Sohn gegangen waren, kündigte sich unsere Jüngste mit ihrem großen Kleinen an. Der hatte die Krippe zwar schon in der vergangenen Woche gesehen, als er bei uns war und wir die Krippe bereits aufgestellt hatten. Gleichwohl stürzte aber auch er sich auf die heilige Familie und spielte, was das Zeug hielt – meistens natürlich mit Oma, die insofern alle Hände voll zu tun hatte. Was soll ich sagen? Wohl dem, der eine Oma zum Spielen hat, und einen Opa, der Krippen bauen und reparieren kann: Das ist echtes Krippenvergnügen im Advent.

IMG_0861Erst der Eine, …IMG_0863… dann der Andere.

Die Gewinner haben es verdient

Die Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs Die schönen Seiten des Internets war eine informative und kurzweilige Angelegenheit. Auch für Opas Blog, der zu den Nominierten zählte und am Ende als Trostpreis einen Technikgutschein in Höhe von immerhin noch 300 Euro bekam, waren viele wertvolle Anregungen dabei. Und die Gewinner, das will ich an dieser Stelle ausdrücklich betonen, haben ihre Preise mehr als verdient. In der Kategorie 1 wurden jeweils zwei erste und zwei zweite Preise vergeben, in der Kategorie 2 drei gleichwertige. Im Einzelnen waren dies:

Gewinnerinnen der Kategorie 1 (Einsteiger und versierte Internetnutzer):

1. Preis Marlit Pfefferle, Freiburg
Aus der Idee, für die Kinder und Enkelkinder Rezepte für Plätzchen online zu stellen, ist im Ergebnis das eBook Eine Prise Advent aus Omas Küche geworden, das sogar bei Amazon angeboten wird. Die Jury ist beeindruckt von der Gestaltung und Umsetzung sowie dem mitreißenden Erfahrungsbericht.

1. Preis Marianne Bednorz, Kassel
Die Website Erinnerungen im Netz ist voller persönlicher Geschichten in Fotos, Filmen, Texten und Interviews. Die beispielhafte Verbindung zwischen Offline- und Online-Welt ist eine wegweisende Nutzung digitaler Medien, um Heimatgeschichte gemeinsam gestaltbar zu machen.

2. Preis Antonie Dell, Siegen
Der Senec@fe Treffpunkt Neue Medien vermittelt nützliche Tipps zum Umgang mit PC, Smartphone und Tablet. Der Blog ist sehr gut verständlich und wirkt motivierend, er verbindet die schönen Seiten des Internets mit hilfreichen Tipps für Senioren.

2. Preis Barbara Leisner, Lutzhorn (bei Hamburg)
Beim Kunstsurfen tauscht sich Barbara Leisner mit Kunstinteressierten per Videochat zu Kunstwerken aus und vermittelt Kenntnisse zu Epochen, Genres und Stilen. Zudem gibt sie in einem Kunstblog nebenbei auch Tipps zum Umgang mit dem Internet.

Gewinnerinnen und Gewinner der Kategorie 2 (Multiplikatoren):

Gisela Rößler, Leipzig
Das Kurskonzept von Gisela Rößler beschreibt sehr erfahrungsreich die Arbeit mit ihrer AG „Senioren gemeinsam sicher ins Internet“. Die Kursgruppen richten sich auch an Hörgeschädigte. So wirkt sich die Beschäftigung mit dem Computer positiv auf die soziale Teilhabe aus. Beeindruckend ist die Begeisterung für Bildbearbeitung, Mailen und Surfen, die hier vermittelt wird.

Robert Roseeu, Gröbenzell/München
Mit seinem USB-Stick hat Robert Roseeu eine innovative und nutzerfreundliche Möglichkeit für ein Selbstlernprogramm für PC und Internet geschaffen. Die Jury ist begeistert von dieser Idee, aber auch von dem langjährigen und intensiven Bemühen als Computertrainer für Ältere.

Helga Schwab, Rheinzabern (bei Karlsruhe)
Helga Schwab zeigt in ihrem hilfreichen Blog ganz konkrete Anwendungen im Internet und erklärt, wie dies alles funktioniert. Sie bietet Online-Stammtische an, darunter auch einen Radio-Stammtisch, der über Skype stattfindet.

Was soll ich sagen? Allen Gewinnern gratuliert Opa von ganzem Herzen. Wenn ich in der Jury gesessen hätte, hätte ich auch so entschieden.

GruppenfotoWettbewerbAlle Preisträger und Nominierte des Wettbewerbs. Opa ist der Dritte von rechts.

Daumen drücken!

Opa ist schon ganz aufgeregt. Nachher ist nämlich die Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs Die schönen Seiten des Internets. Für einen Preis ist Opas Blog, wie treue Leser ja wissen, in die engere Auswahl gekommen. Wer und wie viele darüber hinaus nominiert wurden, ist nicht bekannt. Insgesamt haben aber über 90 Einzelpersonen und Gruppen teilgenommen und Erfahrungsberichte, Internetseiten, Filme, Präsentationen und Podcasts eingereicht. Es dürfte also spannend werden. Teilnehmen durften ausschließlich “Silver Surfer”, nach der Definition der Veranstalter Seniorinnen und Senioren über 60 Jahre. Getragen wird der Wettbewerb von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), Deutschland sicher im Netz (DsiN), der Stiftung Digitale Chancen sowie Google Deutschland und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesinnenministeriums. Was soll ich sagen? Jetzt heißt es Daumen drücken.

Update: Für Opas Blog ist “nur” ein Trostpreis rausgesprungen, über den sich Opa aber freut wie ein Schneekönig. Wenn ich in der Jury gesessen hätte, hätte ich auch so entschieden. Morgen gibt es einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung und alle Preisträger.

Omas entgleiste Gesichtszüge

Einkaufen mit den Enkeln ist eine wahre Fundgrube für Geschichten. Die Sache mit dem winselnden Automatenauto kennen die Leser von Opas Blog ja schon. Bei beschriebenem Einkauf ist allerdings noch etwas passiert, das war noch viel besser. Nur zur Erinnerung: Wir, also Oma und ich, hatten uns mit unserem Enkel ja auf ein Eis geeinigt. Als der kleine Mann nun unbedingt zur Eistruhe und seine verdiente Belohnung haben wollte, ärgerte ich ihn ein wenig und meinte in der Art von Herrn Angelo: “Ich glaube, die haben gar kein Eis.” “Doch, doch, dahinten”, widersprach unser Jüngster energisch. Das bekam eine Kundin des Supermarktes mit und kommentierte die Szene mit den Worten: “Der Kleine kennt sich ja besser aus als der Papa!” Was soll ich sagen? Ein netteres Kompliment hätte mir die Dame gar nicht machen können, vor allem zu meinem da noch bevorstehenden 61. Geburtstag. Wer allerdings völlig fassungslos und ungläubig dreinschaute, war Oma, deren Gesichtszüge komplett entgleisten.

PS: Für die vielen Glückwünsche, die ich per E-Mail und auf sonstigen Wegen bekommen habe, danke ich auch an dieser Stelle ganz herzlich. Und um mein Versprechen bei den Lesern von grosseltern.de einzulösen, hier die Geschenke meiner Enkel: Vom Großen habe ich einen selbst gezeichneten Kalender bekommen, vom Kleinen ein selbst gemaltes Tierbild mit Chamäleon und Krokodil. Ach, die beiden sind einfach süß.

GeburtstagKunstwerke meiner Enkel – unbezahlbar.

Opas Blog nominiert

Hurra: Opas Blog ist nominiert worden! Zwar nicht für den Grimme Online Award, das wäre dann doch des Guten ein wenig zuviel. Aber immerhin für einen Preis beim Wettbewerb Wir zeigen es Euch – Die schönen Seiten des Internets!. “Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihr Beitrag in der Kategorie 1 bereits in die engere Auswahl gekommen ist”, heißt es in der Mail, in der Opa zur Preisverleihung im November eingeladen wurde. Oma darf natürlich auch mitkommen, zumal die Veranstaltung in Berlin stattfindet und wir insofern so gut wie keine Anreise haben. Die Kategorie 1 richtete sich an Einsteiger und versierte Internetnutzer mit folgenden Fragestellungen: “Was begeistert Sie am Internet und wo setzen Sie es sinnvoll ein? Reichen Sie Ihren kreativen Beitrag ein! Egal ob mailen, einkaufen, chatten, video-telefonieren, Websites erstellen, bloggen, Routen planen oder einfach informieren – zeigen Sie die Chancen des Internets auf.” Offensichtlich ist Opas Blog bei den Juroren gut angekommen. Was soll ich sagen? Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass es am Ende auch reicht und heißt: And the winner is …!

Goldener Oktober

Das dürften jetzt wohl die letzten wirklich schönen Herbst-Tage gewesen sein. Jedenfalls sagt der Wetterbericht schlechteres Wetter voraus. Insofern war es gut, dass Oma Opa überredet hat, noch einmal einen ausgiebigen Spaziergang zu unternehmen. Und so sind wir los und richtig lange – im wahrsten Sinne des Wortes – um die Häuser gezogen. Hat gut getan und sicher unserer Gesundheit genutzt. Dabei haben sich auch viele herrliche Fotomotive ergeben, die allerdings eher an eine Waldwanderung erinnern. Und die Farben …!!! Da kann man nachvollziehen, wie der Begriff Goldener Oktober entstanden ist – und das schon vor Hunderten von Jahren. Was soll ich sagen? Einfach nur schön.

IMG_0729   IMG_0737   IMG_0734   IMG_0731                    Bilder eines Spaziergangs im Goldenen Oktober.

“War schön mit euch!”

Es gibt sie wirklich, die Duplizität der Ereignisse. Als Oma und Opa beim Frühstück saßen, klingelte das Telefon und unsere jüngste Tochter war dran. “Habt ihr Lust, mit in den Zoo zu gehen?”, fragte sie. Da wir den Tag der Deutschen Einheit noch nicht anderweitig verplant hatten, sagten wir zu und verabredeten uns für zwölf Uhr. So blieb uns noch genug Zeit, in Ruhe zu frühstücken und uns stadtfein zu machen. Es dauerte keine fünf Minuten, da klingelte das Telefon erneut. Nun war es unsere älteste Tochter, die nachfragte, was wir denn für den Tag geplant hätten. Sie selbst, ihr Mann und ihr Sohn seien im Zoo mit Freunden verabredet. Was soll ich sagen? Zwei Töchter, ein Gedanke, der sich bei diesem Wetter – strahlender Sonnenschein und blauer Himmel – wahrlich angeboten hat. Und getroffen haben wir uns im Zoo natürlich auch. Dann, nach einem wunderbaren Tag mit der Familie, gab’s zum Abschied von unserem Jüngsten neben einem Küsschen sozusagen noch die Adelung: “War schön mit euch!”

PS: Auf die Idee, in den Zoo zu gehen, waren übrigens auch noch viele andere Berliner und Touristen gekommen. Jedenfalls ersparte uns der Tipp unserer Ältesten, die Tickets online im Internet zu kaufen, längere Wartezeiten.

ZooWenn Löwen in der Nähe sind, ist es auf Omas Armen am sichersten. Man weiß ja nie.