Puh! Ganz schon heiß!

Die Hitzewelle rollt über Deutschland und hat jetzt auch die Terrasse von Oma und Opa erreicht. 31 Grad zeigte gestern Nachmittag das Thermometer im Schatten und sage und schreibe 47 Grad in der Sonne – gemessen auf einem Tisch mit weißer Tischdecke. Was soll ich sagen? Puh! Ganz schon heiß! Wie früher im Urlaub in Spanien. Lassen Sie es also ruhig angehen.

Wenn der Hahn kräht …

Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich’s Wetter oder es bleibt, wie’s ist. Ungeachtet dieser Wetterweisheit muss man heute feststellen: Das Wetter ist totaler Mist! Jedenfalls legt der Sommer eine ziemlich lange Pause ein. Statt Sonne gibt es Regen satt, so dass der Urlaub auf Terrassien mehr oder weniger ins Wasser fällt. Was soll ich sagen? Einen Vorteil hat das Ganze ja: Man muss nicht so viel sprengen – und der Schreibtisch wird auch noch leerer.

SommerpauseWasser gibt es in dieser Woche genug von oben. Wo hat sich der Sommer versteckt?

Es ist eure Entscheidung …

Ihr habt noch keinen Urlaub gemacht und habt auch noch keine Idee, wo ihr ihn machen wollt!?! Da kann Opa helfen: Denn wenn ihr Lust auf einsame Bauernhöfe, singende Bauern, rufende Berge, tanzende Hexen und Zauberer, schmusende Schafe, auf Schultern sitzende Fische, Sandburgen zertretende Eisverkäufer und in den Straßen tanzende und singende Menschen mögt, dann hätte ich was für euch. Aber ihr müsst die Katze nicht im Sack kaufen. Ich habe da ein Werbefilmchen gefunden, das unter dem Titel “Urlaub in Niedersachsen. Anders als du denkst!” für das nördliche Bundesland wirbt. Und danach entscheidet ihr ganz allein, soll es Niedersachsen sein:

Ihr seid euch noch nicht sicher, ob ihr wirklich auf Telefon und Internet verzichten wollt? Kann ich irgendwie verstehen. Ich hätte da übrigens noch eine Alternative:

Was soll ich sagen? Niedersachsen oder Berlin: Das ist hier die Frage. Ich weiß, dass einem die Entscheidung da schwer fällt. Aber vielleicht kann ich ja mit zwei kleinen Hinweisen für Berlin punkten: Also, den Kinderspielplatz bei 0:39 Minuten und die Curry-Wurst bei 0:47 Minuten fand ich ziemlich überzeugend. Aber es ist eure Entscheidung …

Gelungene „Verschickung“

Unsere Kinder verwöhnen uns schon sehr. Regelmäßig schenken sie uns Reisen, die uns bereits nach Kopenhagen, Rom und London geführt haben. Jetzt war es Prag, wohin Oma und Opa „verschickt“ wurden. Und auch dieses verlängerte Wochenende war wieder toll und rundum gelungen. Dass viele Menschen so von der tschechischen Hauptstadt schwärmen, kann man verstehen. Die goldene Stadt strahlt einen Charme aus, dem man sich nicht entziehen kann. Das schließt übrigens die Prager mit ein, die sich durch Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft auszeichnen. Man ist es von Berlin nicht unbedingt gewohnt, dass in U- oder Straßenbahn Jüngere für Ältere aufstehen und das auch noch ungefragt und ganz selbstverständlich. Oder dass man, wenn man Hilfe suchend umherschaut, angesprochen und gefragt wird: „Can I help you?“ All das hat die Zeit, die wir zwischen Hradschin, Kampa, Karlsbrücke, Wenzelsplatz, Altstädter Ring und Josefstadt verbracht haben, wie im Fluge vergehen lassen. Und es hat uns wieder einmal gezeigt, dass der Satz stimmt: Weltanschauung kommt von Welt anschauen. Was soll ich sagen? Ein ganz herzliches Dankeschön an unsere Kinder, an die wir die ganze Zeit viel gedacht haben.

PS: Eine Anmerkung am Rande: Die Bahn war einmal mehr besser als ihr Ruf und auf Hin- wie Rückfahrt pünktlich.

IMG_0023 IMG_0139Blick entlang der Karlsbrücke über die Moldau, im Hintergrund erhebt sich der Hradschin (Bild l.), und am Ende der Brücke blickt man hinunter zum Kampa Park, in dem sich auch Oma und Opa, wie schon viele Prominente vor ihnen, ein Bier gegönnt haben (Bild r.).

Eine echte Wasserratte

Bei diesem Wetter – wir haben ein Omegahoch – ist es nicht leicht, im Büro aus- und durchzuhalten. Aber Oma und Opa sind da hart im Nehmen. Zumal wir hin und wieder das in der Nähe liegende Schwimmbad nutzen, um uns nach einem arbeitsreichen Tag im am Ende ziemlich aufgeheizten Büro wieder etwas abzukühlen. Das ist schon fast wie Urlaub. Und dass wir dort eine unserer Töchter mit ihrem Sohn treffen, ist natürlich kein Zufall. Der kleine Mann freut sich dann wie ein Kullerkeks, wenn er mit Oma und Opa ins Wasser kann. Da entpuppt sich unser Jüngster als echte Wasserratte, die von dem kühlen Nass gar nicht genug bekommen kann. Und mit seinen knapp zweieinhalb Jahren springt er in allen möglichen Eintauch-Varianten vom Beckenrand ins Wasser, als wäre das gar nichts. Was soll ich sagen? Wie der Vater, so der Sohn. Von Opa ganz zu schweigen …

Urlaubsgrüße und -geschichten

Die Urlaubszeit ist ganz schön stressig. Da herrscht immer ein Kommen und Gehen, so dass man gar nicht mehr weiß, wer weg ist und wer daheim. Ganz so schlimm ist es natürlich nicht, hört sich aber interessanter an, als wenn es hieße: einer nach dem anderen fährt da und da hin. Was in jedem Fall stimmt, ist, dass Oma und Opa die Konstanten sind, die die Stellung halten. Da gibt es wenigstens für uns Urlaubsgrüße und tolle Geschichten. Der elektronische Urlaubsgruß ist hier zu sehen. Und eine der Geschichten gibt’s auch gleich hier und sofort. Da war unser jüngster Enkel in Holland am Meer und staunte nicht schlecht ob der großen Wassermenge und riesigen Weite. Sein Kommentar: “Das ist aber ein großes Schwimmbad!” Was soll ich sagen? Alles eine Frage der Perspektive.

Urlaubsgrüße Urlaubsgrüße an Opa(s Blog).

PS: Da war ich zu schnell bzw. habe auf den falschen Knopf gedrückt. Jedenfalls ist das der Beitrag für Montag. Wer mag, darf ihn aber auch schon heute lesen. 😉

Vorsicht bei Fotos im Netz

Die Initiative Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht. hat Eltern jetzt passend zur Urlaubszeit ermahnt, darauf zu achten, welche Urlaubsfotos sie in sozialen Netzwerken veröffentlichen, und so mit gutem Beispiel für ihre Kinder voranzugehen. Gerade auf Fotos, die Kinder beim Baden oder Spielen am Strand zeigen, sollten Eltern verzichten. “Aufnahmen, auf denen Kinder in Bikini oder Badehose zu sehen sind, haben im Internet nichts zu suchen”, bringt es Kristin Langer, Mediencoach von „SCHAU HIN!“, auf den Punkt. Eher böten sich Fotos an, auf denen die Personen nicht zu erkennen seien, zum Beispiel mit Sonnenbrille oder großem Hut. Bilder, die einmal ins Internet gestellt worden seien, ließen sich kaum wieder entfernen. Andere Internetnutzer könnten sie kopieren, herunterladen, verfremden oder bearbeiten. „Besonders in sozialen Netzwerken verbreiten sich Bilder und Clips sehr schnell und es ist schwer, die Kontrolle darüber zu behalten“, mahnt Kristin Langer. Was soll ich sagen? Recht hat sie. Aus diesem Grund gibt es auf Opas Blog auch keine Bilder von unseren Enkeln zu sehen, auf denen diese zu erkennen sind.

Schau hin Grafik: Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht.

PS: Für den kreativen Umgang mit Bildern und Videos gibt es kindgerechte Plattformen, die medienpädagogisch betreut werden. Eine gute Übersicht findet sich auf der verlinkten Seite unter Kindgerechte Bild- und Filmportale.

Tage der Ungewissheit

Meiner ältesten Tochter steht eine harte Woche bevor. Ihr Sohn wird nämlich verreisen. Ohne sie, und ohne den Vater. Auch nicht mit Opa und Oma. Nein, mit dem Kindergarten. Als sie von den Plänen der Kita erfuhr, war sie ja ganz happy. Eine Woche ohne Sohn, sturmfreie Bude sozusagen. Vermutlich wurden Erinnerungen an alte Zeiten wach. Doch mittlerweile ändert sich die Gemütslage meiner Tochter. Denn nun werden weitere Einzelheiten bekannt, wobei das Schlimmste wohl ist: Keine Telefonate, wenn überhaupt nur in dringenden Notfällen. Keine Informationen also, ob es dem Kleinen gut geht. Und das eine Woche lang. So langsam schwant ihr, dass das quälende Tage der Ungewissheit werden. Immer wieder unbeantwortete Fragen wie: Schläft er? Isst er genug? Hat er sich verletzt? Denkt er an mich? Und so weiter und so weiter. Als sie einer Bekannten von den bevorstehenden Reiseaktivitäten ihres Sohnes erzählte, meinte diese nur kurz und trocken: “Du wirst mit der freien Zeit nichts anzufangen wissen.” Sie selbst sagt bereits: “Ich vermisse ihn jetzt schon.” Was soll ich sagen? Ich weiß nicht so recht, wer unter dem Abnabelungsprozess mehr leidet: Meine Tochter oder mein Enkel?

… doch lieber ins Allgäu

Familien-Wellness mit Kindern liegt im Trend, melden verschiedene Medien und berichten darüber, dass es mittlerweile sogar spezielle Wellness-Anwendungen für Kinder gibt. Gesichtsmasken und Schoko-Massagen für Fünfjährige sollen der letzte Schrei auf dem (Hotel-)Markt sein. Gott sei Dank gibt es noch vernünftige Menschen, die halten davon “gar nichts” und bezeichnen solche Angebote als “furchtbar”, “fragwürdig” und nicht “kindgerecht”. Darüber hinaus warnen Experten davor, Kinder vor dem dritten Lebensjahr überhaupt mit in die Sauna zu nehmen. Die grundsätzliche Frage, die sich Eltern stellen sollten, sei, ob sie besser in einem Wellnesshotel mit Familienbereich oder einem Familienhotel mit Wellnessbereich aufgehoben sind. Was soll ich sagen? Ich glaube, ich nehme meine Enkel, wenn Sie denn einigermaßen gut zu Fuß sind, doch lieber zum Wandern mit ins Allgäu, in dem schon mein Großvater mit mir durch die wunderschöne Landschaft gezogen ist.

Alt-Opa im Ällgau

Nachtrag: Mit diesem Beitrag nehme ich an der Eltern-Kind-Blogparade: April 2013 teil.