Heute beginnt also auch für unseren jüngsten Enkel endgültig der Ernst des Lebens. Damit sind dann beide Enkel Schulkinder. Die Einschulung am vergangenen Samstag war für unseren Jüngsten natürlich ein eindrucksvolles Erlebnis, das durch die Anwesenheit von Mama und Papa, Oma und Opa, Tante und Cousin sowie den Taufpaten abgerundet wurde – eine große Schultüte inklusive. Auch die Schule hatte alles aufgeboten, was für einen gelungenen Schulanfang von Nöten war. Wenn ich so zurück denke: Meine Mutter hat mir eine kleine Schultüte in die Hand gedrückt und mich in der Schule abgegeben – das war’s. Ob das besser oder schlechter war, wer kann das mit Sicherheit sagen. Die Zeiten ändern sich halt. Wichtig ist am Ende ja nur, was rauskommt. Da allerdings darf man mittlerweile seine Zweifel haben. Bei den Gebäuden angefangen über den Lehrkörper bis hin zu den Unterrichtsinhalten – bei Pisa können wir regelmäßig ablesen, wo Deutschland und Berlin stehen. Dabei haben die diversen Pisa-Schocks dazu geführt, dass im aktuellen Bundestagswahlkampf alle Parteien das Thema Bildung für sich entdeckt haben. Insbesondere die Frage, inwieweit unser Föderalismus im Bereich der Bildung so noch zeitgemäß ist, muss endlich vorbehaltlos und ideologiefrei diskutiert werden. Was soll ich sagen? Früher war sicher nicht alles besser. Aber in der Schule zumindest manches.
Opas Einschulung: So sah das früher aus …
Statt eines schönen Sommers: Ein bunter Blumenstrauß zum Geburtstag.
KINDER | KOCHEN auf 5 Seiten in der “Kiezwelt”.


Gerhard Richter, der Spiritus Rector des MitMachZirkus.
Leuchtende Tuch-Jonglage – und mit dabei: Unser ältester Enkel. Fotos: Stephan Mock
Jonglieren mit Keulen: Beeindruckende Leistung.
Die Zeugnisse von Opa und Oma aus der ersten Schulklasse.
Eine Projektwoche, um andere glücklich zu machen oder eine kleine Freude zu bereiten.
