Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Kohl:

November, auch wenn er fast schon wieder vorbei ist, ist Kohl-Monat. Vor allem die Liebhaber von Grünkohl kommen auf ihre Kosten. Aber auch diejenigen, die mit diesem Gemüse nichts anfangen können – auch das soll es ja geben -, müssen kohltechnisch nicht leer ausgehen: Die Marktstände und -regale bieten Weiß-, Rot-, Rosen-, Spitz- und Chinakohl sowie Wirsing als Alternativen. Gesund sind sie allemal, kalorien- und fettarm dazu frei von Cholesterin und sonstigen Risikostoffen, dafür aber mit viel Vitamin C, Beta-Carotin und Calcium im Gepäck. Gewürzt werden sollte Kohl immer (nicht bei Kropf und Unterfunktion der Schilddrüse) mit jodiertem Kochsalz, da er Stoffe beinhaltet, die die Aufnahme von Jod verhindern. Reichlich vorhanden sind auch Glucosinulate, die vor Krebs erregenden Substanzen schützen, sowie Ballaststoffe, die eine gesunde Darmflora fördern. Dem obligatorische Rumoren im Bauch, das die die Ballaststoffe abbauenden Bakterien verursachen, begegnet man am besten mit etwas Kümmel. Was soll ich sagen? Wohl bekomms!

Wirsing                                   Wirsing – gemalt von Oma.

Die Welt könnte so einfach sein

Wenn man seinen Kindern und Enkelkindern zeigen und beibringen möchte, wie man sich als guter Mensch verhalten soll, dann hat man einige Möglichkeiten. Man kann es mit Märchen, Kinderbüchern oder Erzählungen tun. Die beste Art und Weise ist jedoch, selbst ein gutes Vorbild zu sein. Bei meinen Streifzügen durch das Netz habe ich jetzt zwei Videos entdeckt, die das nicht besser darstellen könnten und wirklich herzzerreißend sind: If you give a little love, you can get a little love of your own und Giving is the best communication. Dass letzteres Video ein Werbefilm ist, tut der ganzen Sache keinen Abbruch. Was soll ich sagen? Die Welt könnte so einfach sein.

Toller Tag auf dem WP Camp

Das war ein toller Tag auf dem WP Camp 2013 am Samstag in Berlin. Mehr noch, die Warmup Party am Vorabend hielt schon, was sie versprochen hatte. An beiden Tagen trafen sich, wie vor geraumer Zeit angekündigt, Anwender, Blogger, Entwickler, Designer und Unternehmer aus dem deutschsprachigen Raum, die mit WordPress arbeiten. Meine Bilanz: Ein rundherum ansprechendes Programm mit einem ebenso sachkundigen wie sympathischen Publikum. Dabei hat Opa nicht nur (wieder einmal) viel gelernt, sondern selbst noch einen Vortrag halten dürfen, der offensichtlich ganz gut angekommen ist. Und wie versprochen sind die Folien der Session hier hinterlegt. Der Vortrag selbst wurde aufgenommen und wird von den Organisatoren irgendwann veröffentlicht, auf den ich dann ebenfalls verlinken werde. Überhaupt verlinke ich in Updates künftig auf alles Wissenswerte, damit möglichst viele in den Genuss der zahlreichen nützlichen Informationen kommen. Was soll ich sagen? Am nächsten WP Camp in Hamburg werde ich ganz sicher teilnehmen. Und ich kann jedem, der in irgendeiner Form etwas mit Bloggen zu tun hat, nur empfehlen, es mir gleich zu tun. Bis dahin. Wir werden uns dann sehen.

WPCamp-ShirtsJeder Teilnehmer bekam ein T-Shirt mit WP Camp-Logo. Und da Opa seinen Blog ja nicht ohne seine beiden Enkel betreiben könnte, durfte er für die beiden auch noch zwei Shirts mitnehmen, in die sie allerdings – da Größe M – noch reinwachsen müssen.

Reetdach gegen Reeperbahn

Es ist noch nicht allzu lange her, da hat Opas Blog die Ein-Meter-Klasse der Seenotretter getestet. Das Ergebnis damals: Einfach genial. Ein ähnliches Ergebnis zeichnet sich bei den Erprobungen ab, die die Seenotretter gerade selbst vornehmen. Jedenfalls hat der neue Kreuzer der 20-Meter-Klasse, der Ende des Jahres in List auf Sylt stationiert werden soll, bislang alle Tests mit Bravour bestanden. Was noch fehlt, ist nun ein Name, der im Rahmen eines Wettbewerbs gesucht wird: Reetdach gegen Reeperbahn heißt die Aktion, bei der die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) die jeweiligen Einwohner, aber auch alle Freunde der Insel und der Hansestadt aufruft, sich an der Finanzierung des neuen Seenotkreuzers zu beteiligen. Der Spendenendstand entscheidet dann darüber, ob der neue Seenotkreuzer einen Namen mit Bezug zur Insel oder zur Hansestadt erhält. Zur Zeit hat Hamburg die Nase vorn. Aber das kann sich ja noch ändern. Was soll ich sagen? Eine Spende, ob für Sylt oder für Hamburg, lohnt sich in jedem Fall. Denn die Seenotretter finanzieren den Kreuzer wie ihre gesamte Arbeit ausschließlich über private Zuwendungen. Und: Sie gehören dann dazu, zu einer Familie, die stärker und tatkräftiger ist, als manch andere.

2013-09-16  Zuwasserlassen SK 34 (3)Sucht noch einen Namen: Der neue Seenotkreuzer der Seenotretter.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Pilze:

Jetzt ist Schwammerlzeit. Schwammerl nennt man Pilze in Bayern. Und dort sind einige von ihnen auch nach wie vor ein ziemliches Problem. Noch heute, mehr als 27 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, werden dort zum Teil hohe Belastungen registriert. Wer das dezidiert nachlesen will, kann das auf der Webseite des Bayerischen Rundfunks tun, der in dieser Frage sicher nicht zu Übertreibungen neigt. Ein weiteres Thema im Zusammenhang mit Pilzen sammeln ist, dass man sich mit diesen eukaryotischen Lebewesen auskennen sollte. Jedes Jahr im Herbst mahnen Fachleute, nur die Pilze zu sammeln, die man wirklich kennt. Beim Giftnotruf der Charité (030–19240 – 24 Stunden besetzt) häufen sich derzeit wieder Anfragen von Pilzsammlern aus Berlin, Brandenburg und anderen Bundesländern. Die Beratungen sind für alle Anrufer aus den Ländern Berlin und Brandenburg sowie für Laien bundesweit kostenlos. Was soll ich sagen? Seien Sie vernünftig und lassen es erst gar nicht erst soweit kommen.

Luxus-Tante

Auch Menschen, die keine Kinder oder Enkelkinder haben, schauen regelmäßig bei Opas Blog vorbei. So beispielsweise eine junge Dame, mit der ich neulich sprach und die sich als “Luxus-Tante” bezeichnete. Da wurde ich natürlich hellhörig und wollte wissen, was das denn bitte sei. “Also”, holte sie aus, “wenn ich mal ein Kind brauche, weil ich wieder auf ein Kinderkarussell, mit einer Pferdekutsche fahren oder einen bestimmten Kinderfilm sehen will, dann leihe ich mir eben ein Kind aus.” Da müssen dann die Nichten und Neffen herhalten, die das aber gar nicht schlimm finden. “Es sind ja immer die schönen Themen, mit denen ich komme”, weiß die “Luxus-Tante” um ihre Attraktivität. Was soll ich sagen? Ganz schön praktisch: Alles Friede, Freude, Eierkuchen und wenn’s dann zuviel wird, gibt man die Kleinen wieder ab. Wenigstens konnten sich die Eltern in der Zwischenzeit erholen. Und die Kinder hatten ihren Spaß.

Kann ja mal vorkommen

Irren ist menschlich und insofern verzeihlich. Dies gilt auch und vor allem dann, wenn Frauen sich bei technischen Fragestellungen einmal vertun. “Kann ja mal vorkommen”, heißt es in einer Bierwerbung in einem ähnlichen Fall. Doch so tolerant wir Erwachsenen in solchen Situationen sein können, so kritisch sind es Kinder. Ein Beispiel gefällig: Vor nicht allzu langer Zeit waren wir mit der ganzen Familie auf einem Spielplatz, der großen Eindruck bei unseren Enkeln und freudige Erinnerungen bei Oma und Opa hinterlassen hat. Als Oma nun dieser Tage mit unserem Jüngsten unterwegs war, meinte sie zu ihm: “Das war schön auf dem Spielplatz auf dem Schiff.” Der kleine Mann schaute daraufhin ziemlich irritiert und verständnislos und korrigierte mit energischer Stimme: “Oma, das war doch ein Flugzeug.” Was soll ich sagen? Recht hat er zwar, aber den diplomatischen Umgang mit Frauen muss er noch lernen. Schließlich hätte er auch sagen können: “Ja Oma, auf dem Luftschiff …”

Spielpatz FlugzeugEindeutig ein Flugzeug, äh Luftschiff …

“Da ist ja die Ritterburg …”

Treue Leser von Opas Blog wissen, dass unsere Familie vor gut einem Monat bei einer Hochzeit war. Die hat uns allen ausgesprochen gut gefallen und war auch wirklich sehr schön. Offensichtlich hat aber nicht nur die Hochzeit, sondern auch das Kirchengebäude an sich vor allem bei unserem Jüngsten besonderen und vor allem nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Jedenfalls hat er sich, als er neulich mit Oma mit dem Auto unterwegs war und an eben dieser Kirche vorbeikam, sofort erinnert und frohlockt: “Oma, da ist ja die Ritterburg, in der wir neulich waren!” Ähnlich soll er sich auch gegenüber seiner Mutter geäußert haben, als diese mit ihm dort vorbeigefahren ist. Was soll ich sagen? Na ja, diese Kirche hat schon gewisse Ähnlichkeit mit einer Ritterburg. Aber irgendwie haben wir ihm den Ort, an den sich sein kleines Köpfchen so gut erinnert, wohl doch nicht genau genug erklärt …

IMG_0508                                       Kirche oder Ritterburg, das ist hier die Frage.

Wenn die Arbeit zu mühselig ist

Es ist schon erstaunlich, was Kinder so alles mitbekommen. Irgendwie muss unser ältester Enkel gehört haben, dass die Bienen vom Aussterben bedroht sind. Jedenfalls überraschte er Oma, Opa und seine Mutter, als er die vielen Hummeln in irgendeinem Strauch in unserem Garten dahingehend kommentierte, dass die Bienen die Hummeln gefragt hätten, ob sie denn ihre Arbeit übernehmen würden, weil sie ja bald tot seien. Okay, haben wir uns da alle gedacht, dann wird das wohl so sein. Am Abend allerdings korrigierte er sich und meinte vor dem Schlafengehen zu seiner Mutter, er habe sich bei Oma und Opa denn doch vertan. “Wieso?”, wollte sie wissen. “Na ja”, sagte er, “die Hummeln haben gemerkt, wie mühselig die Arbeit ist, und haben sie den Bienen wieder zurückgegeben.” Was soll ich sagen? Wenn das immer so einfach wäre.