Was Spatzen so alles mögen

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass manche Spatzen nach Knoblauch und Zwiebeln stinken? Nein?!? Das liegt vermutlich daran, dass Sie gar nicht auf die Idee gekommen sind, dass das so sein könnte. Weil Sie nämlich dachten, Spatzen mögen gar keinen Knoblauch und gar keine Zwiebeln. Doch da haben Sie sich getäuscht. Als Oma und Opa letztens einen Ausflug an einen See gemacht und dort auch etwas getrunken haben, konnten wir direkt neben uns am Tisch – wie auf dem Bild zu sehen ist – beobachten, wie sich Spatzen über die Reste einer Portion Kartoffeln mit Knoblauch-Kräuter-Quark und Zwiebeln hergemacht haben. Was soll ich sagen? Auch unsere beiden kleinen Spatzen mögen so etwas. Beim Essen allerdings benehmen sich unsere Enkel um ein Vielfaches besser als ihre tierischen Namensvettern.

IMG_0440                                           Was sind das für Tischmanieren?

Urlaubsgrüße und -geschichten

Die Urlaubszeit ist ganz schön stressig. Da herrscht immer ein Kommen und Gehen, so dass man gar nicht mehr weiß, wer weg ist und wer daheim. Ganz so schlimm ist es natürlich nicht, hört sich aber interessanter an, als wenn es hieße: einer nach dem anderen fährt da und da hin. Was in jedem Fall stimmt, ist, dass Oma und Opa die Konstanten sind, die die Stellung halten. Da gibt es wenigstens für uns Urlaubsgrüße und tolle Geschichten. Der elektronische Urlaubsgruß ist hier zu sehen. Und eine der Geschichten gibt’s auch gleich hier und sofort. Da war unser jüngster Enkel in Holland am Meer und staunte nicht schlecht ob der großen Wassermenge und riesigen Weite. Sein Kommentar: “Das ist aber ein großes Schwimmbad!” Was soll ich sagen? Alles eine Frage der Perspektive.

Urlaubsgrüße Urlaubsgrüße an Opa(s Blog).

PS: Da war ich zu schnell bzw. habe auf den falschen Knopf gedrückt. Jedenfalls ist das der Beitrag für Montag. Wer mag, darf ihn aber auch schon heute lesen. 😉

Da bleibt einem die Spucke weg

Also, Opa ist zwar auch ein Sauberkeitsfanatiker. Aber was zu weit geht, geht zu weit. Da habe ich doch neulich eine Mutter auf der Straße gesehen, die ihrem kleinen Jungen irgendwelchen Dreck aus dem Gesicht gewischt hat. An sich war das ja nichts Schlimmes, wäre da nicht der Umstand gewesen, dass die Mutter zuvor das Taschentuch mit ihrer Spucke angefeuchtet hatte. Schrecklich. Das erinnerte mich an meine Mutter, Gott hab sie selig, die konnte das auch. Doch wer mag das schon, wenn ihm oder ihr fremder Sabber quer durchs Gesicht geschmiert wird. Zumal der menschliche Speichel ein wahrer Tummelplatz von Lebewesen ist. Über 500 Spezies haben Wissenschaftler bislang dort entdeckt. Was soll ich sagen? Bei so viel Bakterien kann einem schon die Spucke wegbleiben. Und ich möchte fast wetten, dass besagte Mutter sich tierisch aufregt, wenn ihr Filius von einem Hund abgeschleckt wird.

Getränkte Wochenübersicht (3)

Als Opa noch ein Kind war, da gab es bei ihm daheim zum Wochenende meist die Reste der Woche als Auflauf. Das hieß dann “Getränkte Wochenübersicht” und war, Hand aufs Herz, richtig lecker. Der Begriff “Getränkte Wochenübersicht” allerdings hat sich im Laufe der Jahre verselbstständigt. Irgendwann stand er für Sammelsurien aller Art. Opas “Getränkte Wochenübersicht” wird es jetzt immer samstags geben und die besten Sprüche beinhalten, die er am Schwarzen Brett von seniorbook, einem Internetportal für Menschen ab 45 Jahren, entdeckt hat. Was soll ich sagen? Viel Spaß beim Lesen.

Unkraut kostenlos abzugeben an Selbstpflücker. Rudolf Neldner aus Jülich

An den Händen einer Frau kann man ihre Stimmung ablesen. Wenn sie darin eine Waffe hält, ist sie wahrscheinlich wütend! Christian Wagner aus Bremen

Man kann auch an einem Druckfehler in einem medizinischen Fachbuch sterben. Willi Küsters aus Rheine

Ich kann in zwölf Sprachen nein sagen – das genügt für eine Frau. Sccorpy Immerunterwegs aus Ludwigshafen am Rhein

Wahre Prinzen töten für Dich keine Drachen!!!! Sondern lieben Dich, wenn Du mal wieder einer bist!!!!!!! Ute Rennicke aus München

…wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das, was die Dummen wollen… Heide Wepster aus Plauen

Man kann nicht alles mit Worten ausdrücken. Zum Beispiel Orangen. Andreas Keller aus Stallikon

Oma und Opa geloben Besserung

Ein chinesisches Sprichwort besagt: Willst du die Welt verändern, gehe dreimal durch dein eigenes Haus. Daran musste ich denken, als wir das letzte Mal mit unserer ältesten Tochter und ihrem Sohn auf dem Spielplatz waren. Da hörte ich, ganz versunken darin, Fotos von dem Kleinen zu machen, wie unsere Tochter in Anspielung auf meinen Blog-Beitrag Schon alles gesagt zu mir meinte: “Und du mokierst dich über Mamas und Handys auf dem Spielplatz. Schau’ dich und Oma doch mal an.” Was soll ich sagen? Wir beide waren ganz auf unsere Handys fixiert und standen besagten Mamas in nichts nach. Ich fotografierte wie wild hinter unserem Enkel her und Oma war mit, was weiß ich, beschäftigt. Ganz schön peinlich. Aber wir geloben Besserung. Ab sofort gilt für Oma und Opa ein absolutes Handy-Verbot auf dem Spielplatz, auch wenn es dann keine so schönen Fotos mehr gibt.

IMG_0423IMG_0424IMG_0425IMG_0424IMG_0423           Da war Opa auf dem Spielplatz zu sehr mit dem Handy beschäftigt.

Vorsicht bei Fotos im Netz

Die Initiative Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht. hat Eltern jetzt passend zur Urlaubszeit ermahnt, darauf zu achten, welche Urlaubsfotos sie in sozialen Netzwerken veröffentlichen, und so mit gutem Beispiel für ihre Kinder voranzugehen. Gerade auf Fotos, die Kinder beim Baden oder Spielen am Strand zeigen, sollten Eltern verzichten. “Aufnahmen, auf denen Kinder in Bikini oder Badehose zu sehen sind, haben im Internet nichts zu suchen”, bringt es Kristin Langer, Mediencoach von „SCHAU HIN!“, auf den Punkt. Eher böten sich Fotos an, auf denen die Personen nicht zu erkennen seien, zum Beispiel mit Sonnenbrille oder großem Hut. Bilder, die einmal ins Internet gestellt worden seien, ließen sich kaum wieder entfernen. Andere Internetnutzer könnten sie kopieren, herunterladen, verfremden oder bearbeiten. „Besonders in sozialen Netzwerken verbreiten sich Bilder und Clips sehr schnell und es ist schwer, die Kontrolle darüber zu behalten“, mahnt Kristin Langer. Was soll ich sagen? Recht hat sie. Aus diesem Grund gibt es auf Opas Blog auch keine Bilder von unseren Enkeln zu sehen, auf denen diese zu erkennen sind.

Schau hin Grafik: Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht.

PS: Für den kreativen Umgang mit Bildern und Videos gibt es kindgerechte Plattformen, die medienpädagogisch betreut werden. Eine gute Übersicht findet sich auf der verlinkten Seite unter Kindgerechte Bild- und Filmportale.

Legendäre Streiche (2)

Bis unsere Enkel in die Fußstapfen ihrer Vorfahren treten und mit Streichen von sich reden machen, dauert es (hoffentlich) noch ein wenig. Insofern kann sich Opa vorerst an den legendären “Hohmann-Streichen” schadlos halten, die in diesem Blog ja schon einmal Thema waren. Dieses Mal soll es um Peters Streiche gehen, denen nach Ansicht des Chronisten eigentlich ein besonderes Kapitel hätte gewidmet werden müssen. Das gab es zwar nicht. Aber was er komprimiert zusammengefasst hat, ist auch nicht von schlechten Eltern: “Dass er einige Mäuse fing und sie in der Schulstunde springen ließ, ist bekannt. Er und sein Freund Rosshalber trieben es manchmal arg. Rollschuhlaufen um die Wette übers Parkett, wobei sie die Kurven um den Esszimmertisch meisterhaft zu nehmen verstanden, war nichts Außergewöhnliches. Bei dem Wettpinkeln auf der Straße, wobei ihre Fußspitzen genau mit dem Rinnstein abschnitten, soll Peter der Sieger gewesen sein, … wie nämlich Hanni behauptet, denn sie war damals zur Schiedsrichterin bestimmt. Tante Luise ist einmal, als sie bei uns zu Besuch war, fast zu Tode erschrocken. An einem Nachmittage hatte sie nämlich ohne Arg den hinteren Balkon betreten und blieb dort angewurzelt stehen: Peter stand dort mit einer Kreiselpeitsche vor dem Balkongeländer und trieb mich, den etwa zweijährigen Krabbelnden, in dem ringsherum führenden eisernen Blumenkastengestell hin und her wie bei einem Dressurakt in der Manege. Darunter gähnte die Höhe von drei Stockwerken.” Was soll ich sagen? Ganz schön hart, ebenso wie die Reaktion des Kleinen: “Dies muss ich wohl damals”, fährt der Chronist fort, “meinem Bruder übelgenommen haben, denn ich hätte, so erzählte man mir, wohl um die selbe Zeit dem Peter mit einem Hammer so auf den Kopf geschlagen, dass schnell ein Arzt gerufen werden musste, um die stark blutende Wunde wieder zu nähen.” Mein lieber Herr Gesangverein …

“Reg’ dich nicht auf”

Eltern kennen ihre Kinder meist aus dem Effeff, vor allem wenn sie noch klein sind. Umgekehrt gilt das allerdings ebenso. Die Kleinen wissen ganz genau, wie sie ihre Eltern auf die Palme bringen können. Eine ganz besondere Kostprobe dieses Phänomens hat jetzt unser ältester Enkel abgegeben. Da fragte er doch seine Mutter, ob sie nicht mit ihm in seinem Zimmer spielen wolle. Als sie dies bejahte, fügte er schnell noch hinzu: “Aber reg’ dich nicht auf, es ist nicht aufgeräumt.” Was soll ich sagen? Er kennt seine Mutter eben gut und wusste, was ihn erwartet … Jetzt hat sie nur gelacht.

Der Fleißige hat immer Zeit

Als Oma und ich dieser Tage bei unserer jüngsten Tochter waren, ist uns etwas aufgefallen, das uns ein wenig nachdenklich gemacht hat. Wir hatten unseren Enkel gerade einmal begrüßt, da eröffnete er Oma, dass er jetzt keine Zeit zum Spielen habe. “Ich muss arbeiten”, erklärte er mit geschäftiger Miene und zog mit seiner Kinderschubkarre von dannen. Da erinnerte ich mich, dass auch unser ältester Enkel, selbst wenn er bei uns ist, ähnliche Anwandlungen hat. Allzu oft nimmt er dann, kaum angekommen, am Schreibtisch im Wohnzimmer Platz, klappt mein MacBook auf, und beginnt, obwohl es passwortgesichert ist, eifrig auf der Tastatur zu tippen. Das Ganze kommentiert er mit den Worten: “Ich muss arbeiten.” Was soll ich sagen? Fast beängstigend. Aber irgendwoher müssen unsere Enkel das ja haben. Im Zweifel von uns allen. Denn unsere Töchter und Schwiegersöhne sind ausgesprochen fleißig. Und auch Oma und Opa neigen nicht so wirklich zum Müßiggang. Beruhigend bei alledem ist jedoch die Erkenntnis, die uns der 1989 von der RAF (Rote Armee Fraktion) ermordete Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, hinterlassen hat: “Der Fleißige hat immer Zeit.” Auch und gerade zum Spielen.

Ganz schönes Vertrauen

Oma und Opa haben wieder Familienzuwachs bekommen. Nein, unsere beiden Töchter haben keine weiteren Kinder in die Welt gesetzt. Vielmehr hat sich ein Amselpärchen bei uns häuslich eingerichtet und mehr oder weniger unseren kleinen Vorgarten als ihr Gartenparadies in Beschlag genommen. Ihre eigentliche Wohnung liegt, so glauben wir, in der vor dem Garten befindlichen Kastanie. Es könnte aber durchaus auch die daneben stehende Linde sein. Sei’s drum. Die Inbesitznahme unseres Gartens beginnt bereits in der Früh, wenn die beiden zum Frühstück eingeflogen kommen. Wie Amselmama und Amselpapa da nach Regenwürmern picken, können sich Oma und Opa das Vertikutieren ihres Rasens in diesem Jahr getrost sparen. Wenn sie dann endlich satt sind, wird ein ausgiebiges Bad genommen. Erst der eine, dann die andere. Der Amselpapa planscht dabei so, dass zwar nicht die Fetzen, dafür aber Federn und Wasser nur so fliegen. Wenn sich das Paar stadtfein gemacht hat, zieht es vermutlich um die Häuser, bis es am Mittag wieder auftaucht. Dann beginnt das Ganze von Neuem. Dabei spielt es keine Rolle, ob Oma und Opa auf der Terrasse oder im Garten sind oder nicht. Selbst wenn sich unsere Enkel dazugesellen, fühlen sich die Amseln davon nicht gestört und ganz offensichtlich pudelwohl. Das geht soweit, dass der Abstand zwischen uns zuweilen weniger als einen halben Meter beträgt. Was soll ich sagen? Ein ganz schönes Vertrauen, das uns da entgegengebracht wird.

Amsel2   Amsel1Amsel3   Amsel4 Badespaß in Omas und Opas Vorgarten:  Der Amselpapa ist voll in Aktion.