Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um Küchengerüchte zum Thema Fruchtsäfte.

Wer kennt nicht die Bilder dieser superschlanken Menschen, die dauernd ein Glas Fruchtsaft in der Hand halten. Suggeriert wird damit, dass der, der Fruchtsäfte trinkt, sich gesund ernährt und gertenschlank bleibt. Und das auch noch ziemlich erfolgreich – zumindest für die Hersteller dieser Säfte. Für den Konsumenten dagegen kann das mit dem Fruchtsaft im wahrsten Sinne des Wortes folgenschwer ausgehen. Denn Orangen- oder Apfelsaft können richtige Kalorienbomben sein. Zwei bis drei Liter eines 100-prozentigen Fruchtsaftes decken gut und gerne den halben Tagesbedarf an Energie eines normalen „Durchschnittsmenschen“, der, wenn er sich darüber hinaus weiter „normal“ ernährt, erheblich mehr Energie zu sich nimmt, als er verbraucht. Die Folge: Mehr Gewicht auf der Waage. Was soll ich sagen? So wie nicht alles Gold ist, was glänzt, ist auch nicht alles gesund, was so aussieht.

Saft Ein Glas Orangensaft: Energie pur …

Peperoni-Trauerspiel

Opa ist am Boden zerstört: Waren doch im letzten Jahr die Hauptstadt-Peperoni sein ganzer Stolz. In diesem Jahr ist es zum Heulen – ein Trauerspiel. Gerade mal ein Peperoni hat es geschafft, so groß zu werden, dass man es überhaupt sehen kann. In Leipzig dagegen schöpfen sie (wieder einmal) aus dem Vollen. Die Fotos, die von den Peperoni-Eltern kamen, haben selbst die ansonsten hartgesottene und unverwüstliche Oma in eine tiefe Depression gestürzt. Was soll ich sagen? Es ist unfassbar und unerklärlich. Dabei haben wir und sogar unsere Enkel uns so viel Mühe gegeben: Und dann diese Ausbeute! Ich weiß gar nicht, wie ich würztechnisch durch das Jahr kommen soll. Und die Pikogramm-Waage aus dem letzten Sommer kann auch im Schrank bleiben.

IMG_1840Oben hui, unten pfui: In Leipzig gedeihen die Peperoni, in Berlin sieht’s zappenduster aus.IMG_1887

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um Küchengerüchte zum Thema Fette:

Fett ist ungesund. Das stimmt, allerdings nicht immer. Und es gibt sogar Fette, die sind sogar gesund. Aber der Reihe nach. Tierische Fette sollte man in der Tat reduzieren, da sie den Cholesterinspiegel erhöhen und insofern Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Dies liegt an den gesättigten Fettsäuren, aus denen sie sich zusammensetzen. Nun gibt es  aber Vitamine, die für den Körper wichtig sind und nur zusammen mit Fett aufgenommen werden können, weil sie nicht wasserlöslich sind. Dazu zählen Vitamin A, D, E und K. Und dann sind da noch die – ungesättigten – Omega-3-Fettsäuren, die für den Menschen lebensnotwendig sind, aber nicht vom Körper selbst hergestellt werden können. Diese hochwertigen Fette finden sich in Algen, Pflanzen oder Fischen wie zum Beispiel Leinsamen-, Chia-, Perilla-,Leindotter-, Hanf-, Walnuss-, Raps und Sojabohnenöl bzw. Atlantischer Lachs, Sardellen, Sardinen, Atlantischer Hering, Makrele und Weißer Thun. Was soll ich sagen? Kochen sollte man eben nicht nur mit dem Bauch, sondern auch mit dem Kopf.

LachsEnthält gesunde Omega-3-Fettsäuren: Atlantischer Lachs. Selbstgebeizt schmeckt er am besten. Zwei Super-Rezepte gibt’s demnächst in Opas Kochbuch.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es noch einmal um Küchengerüchte zum Thema Pilze:

Unsere Mütter und Großmütter glaubten noch fest daran: Spinat darf man nicht aufwärmen. Dass das grober Unfug ist, habe ich ja schon einmal bei den Küchengerüchten zum Thema Spinat festgestellt. Dennoch hält sich dieses – im wahrsten Sinne des Wortes – Küchengerücht ausgesprochen hartnäckig. Fast genauso hartnäckig hält sich die Mär, auch Pilze dürfe man nicht aufwärmen. Dies mag ja noch zu Zeiten gegolten haben, als es noch keine Kühlschränke gab. Heute allerdings, da es kaum noch einen Haushalt ohne Eisschrank geben dürfte, ist dies restlos überholt. Wenn man Pilzreste möglichst schnell kalt stellt und diese dann vor dem Verzehr auf über 70 Grad erhitzt, um Mikroorganismen abzutöten, kann eigentlich nicht viel passieren. Was soll ich sagen? Wenn jetzt noch meine anderen Tipps zum Thema Pilze befolgt werden, sollte eigentlich einem sorgenfreien Pilzgenuss nichts mehr im Wege stehen.

SteinpilzEin Prachtexemplar von einem Steinpilz, den Oma vor drei Jahren in Bayern gefunden hat.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es noch einmal um Küchengerüchte zum Thema Kochen für kleines Geld.

So, jetzt komme ich endlich meinem Versprechen nach, noch ein paar Rezepte für preiswerte Gerichte zu liefern, die aber trotzdem etwas hermachen. Folgendes habe ich für Sie im Angebot: Pellkartoffeln mit Nordseekrabben, Majoran-Kartoffeln und Überbackenes Schweinefilet “bella Italia”. Die drei Gerichte kosten pro Person, wenn man günstig und preisbewusst einkauft, allesamt weniger als 2,50 Euro. Das ist zwar auch noch Geld, dafür sind die Rezepte aber nicht nullachtfünfzehn und auch noch einfach zu kochen. Zu finden sind sie wie immer in Opas Kochbuch unter Hauptgerichte. Bei einer Mengenreduzierung können sie natürlich auch als Zwischengerichte aufgetischt werden. Was soll ich sagen? Chacun à son goût.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um Küchengerüchte zum Thema Küchenparty.

Alle Liebhaber guter Küche möchte ich heute einladen, etwas Gutes zu tun und sich dabei auch noch verwöhnen zu lassen. Was auf den ersten Blick ein wenig widersprüchlich klingt, macht auf den zweiten durchaus Sinn. Also zur Sache: Am Samstag, 16. August 2014, lässt Holger Zurbrüggen ab 19 Uhr im Restaurant Balthazar in Berlin wieder eine seiner legendären Küchenpartys steigen: Balthazar mit Nordseeflair – von Terrasse bis Küche. Nur für diejenigen, die das Balthazar nicht kennen: Das ist das Restaurant, nach dessen letztem Besuch der aus dem Fernsehen bekannte (und von den Inhabern gefürchtete) Hotel- und Gastronomietester Heinz Horrmann u.a. schrieb: “Nach dem Test bin ich ratlos. Ich kann mir nicht erklären, warum Holger Zurbrüggen bisher ohne Michelin-Stern geblieben ist.” Das allein wäre also schon Grund genug, an der Party teilzunehmen, zumal Essen, Trinken, Musik und garantiert gute Stimmung pro Person mit nur 79 Euro zu Buche schlagen. Für wen das noch nicht reicht, dem kann ich noch eine Berliner Premiere versprechen. Der Risotto-Weltmeister Zurbrüggen hat sich nämlich ein Labskaus-Risotto ausgedacht, das es so in der Hauptstadt noch nicht gegeben hat. Fehlt noch die gute Tat: Der alte Seefahrer und Smutje Zurbrüggen will mit der Küchenparty die Seenotretter, also die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), unterstützen und steuert zur Tombola tolle Preise bei. Auch Mitfahrten auf einem Seenotkreuzer sind zu gewinnen und anderes mehr, bei nur zehn Euro pro Los. Was soll ich sagen? Also, ich würde mich ja, wenn ich das mit Oma nicht schon längst getan hätte, noch ganz schnell unter 030-89408477 anmelden. Denn allzu viele Plätze sind nicht mehr frei. Nicht dass Sie später sagen, ich hätte Sie nicht gewarnt.

PS: Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist einer der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt. Sie finanziert ihre Arbeit ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen. Als Seenotretter sind sie auf Nord- und Ostsee bei jedem Wetter rund um die Uhr einsatzbereit – mit einer Flotte von 60 Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten.

1407Kuechenparty1  1407kuechenparty2                     Küchenparty im Balthazar: Da fliegen die Pfannen.                  © Balthazar

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um Küchengerüchte zum Thema Rezepte.

Ich hatte ja noch ein paar Rezepte für preiswerte Gerichte versprochen. Die kommen auch noch. Heute möchte ich aber zunächst einmal Grundsätzliches über Rezepte verlieren und was man damit so alles machen kann. Letztens waren Oma und ich beim Rundgang in der Universität der Künste Berlin und sind einem Kunstwerk begegnet, an dem ich irgendwie nicht vorbei konnte. Also da haben junge Leute Rezepte eines Monates gesammelt, geschreddert, gekocht und neues Papier davon gemacht, das dann in Form von Bildern an der Wand gelandet ist. Der Titel des Werkes lautet: „All we ever ate in …” Was soll ich sagen? Für die Bezeichnung „junge Leute“ entschuldige ich mich erst einmal, es sind wahre Künstler. Denn darauf muss man kommen: Rezepte kochen und daraus etwas Neues zu kreieren. Als absoluter Fan von Rezepten kann ich mich als leidenschaftlicher Koch davor nur verneigen. Das ist Kunst, wie gutes Kochen. Die beiden heißen übrigens Euan Williams und Diana Sprenger und sind – nicht nur für mich – ziemlich vielversprechend. Wer mehr sehen will: www.euanwilliams.com und www.dianasprenger.com. SONY DSCWahre Kunst, allerdings nicht unbedingt zum Nachkochen: „All we ever ate in …”

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es noch einmal um Küchengerüchte zum Thema Kochen für kleines Geld.

Fleischesser, das gebe ich gerne zu, sind in der letzten Woche nicht so richtig auf ihre Kosten gekommen. Mein Vorschlag für das Kochen für kleines Geld war ziemlich fleischlos, um nicht zu sagen vegetarisch. Das soll sich jetzt ändern, mit gleich zwei Rezepten. Besonders bemerkenswert dabei ist, dass beide Gerichte auch noch um mehr als die Hälfte preiswerter sind als das vom letzten Wochenende. Los geht’s (die Rezepte wie immer in Opas Kochbuch): Da haben wir zunächst „italienische Weißwürste“ (die Münchner mögen es mir verzeihen), die einmal ganz anders daher bzw. auf den Teller kommen und pro Person mit insgesamt nur 1,70 Euro zu Buche schlagen. Getoppt werden die allerdings noch durch meinen „Flammkuchen de Provence“, der für nur 1,25 Euro pro Person zu haben ist. Was soll ich sagen? Wer noch mehr Rezepte für unter 2,00 Euro haben möchte, kann ja einen entsprechenden Kommentar hinterlassen. Wenn mehr als zehn diesbezügliche Wünsche zusammenkommen, könnte ich ja noch mal in meine Rezeptekiste greifen.

IMG_1692Fast fertig, der Flammkuchen de Provence im Ofen.WeißwürsteMal was anderes: Italienische Weißwurst.

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Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Kochen für kleines Geld.

Kochen ist in. Und die gehobene Küche ist – nicht zuletzt dank der zahlreichen Kochsendungen im Fernsehen – besonders beliebt. Die Frage, die sich viele stellen: Kann sich das denn jeder leisten? Um es kurz zu machen: Ja. Kochen mit hochwertigen Lebensmitteln muss nicht teuer sein und ist für kleines Geld möglich. Mehr noch: Es ist allemal preisgünstiger als bei jedem Fastfood-Anbieter und dazu noch viel gesünder. Wer jetzt behauptet, das stimme nicht, der sei hier eines Besseren belehrt: Man nehme zwei De Mayenne, das ist eine französische Weichkäse-Spezialität aus Frankreich, 500 Gramm frischen Spinat und ein Steinofen-Baguette zum Aufbacken, et voilà, fertig ist ein wunderbares Abendessen. (Das Rezept gibt’s in Opas Kochbuch.) Kostenpunkt pro Person: 3,53 Euro. Sollten Sie sich jetzt noch überraschenderweise den Luxus gönnen und ein Gläschen Wein dazu trinken wollen, begleitet selbstverständlich von Mineralwasser, kämen noch einmal 1,39 Euro dazu, wobei die Flasche Wein 0,75 Liter und die Flasche Wasser 1,5 Liter enthalten. Die Lebensmittel stammen von einem Discounter, der in eingeweihten Kreisen auch Feinkost Albrecht genannt wird. Sie könnten aber auch von jedem anderen Konkurrenten stammen, in gleicher Qualität, bei vergleichbarem Preis. Was soll ich sagen? À la bonne heure et bon appétit!

IMG_3723Kochen für kleines Geld – und lecker ist es auch noch.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Kochen für Anfänger(innen).

Meine beiden Töchter haben von Oma, die ja bekanntlich auch sehr gut kochen kann, so den einen oder anderen Tipp mitbekommen, wie man in der Küche zu Werke geht und Leckeres auf den Tisch bringt. Auch unsere beiden Enkel werden sicherlich gute Köche, spitzen sie bei ihren Eltern doch jetzt schon kräftig über die Schultern (natürlich nur bildlich gesprochen) und gehen mit Opa zum Enkel-Großeltern-Kochen. Wie das aber – so sie sich denn einmal beweiben wollen – mit ihren Holden sein wird, wissen wir heute noch nicht. Sollten die diesbezüglich irgendwelche Defizite haben, kann jedoch Opa aushelfen. In „Liebig’s Fleisch-Extract in der bürgerlichen Küche. Eine Sammlung erprobter u. bewährter Recepte“, erschienen um 1900, habe ich folgenden Hinweis gefunden: „Junge Damen, die einen Haushalt leiten wollen, müssen vor allem lernen, einfache Gerichte, eine kräftige wohlschmeckende Hausmannskost herzustellen. Dazu will ihnen dies kleine Buch behüflich sein. Der Versuch ist nicht so schwer; ein General-Rezept hierzu sei vorausgeschickt: Nimm1/3 Lust zum Kochen, 1/3 Freude an selbstbereitetem Essen, 1/3 Ehrgeiz für den Tisch, das alles vermische gut, und dann gehe getrost an die Herstellung der in diesem Buche verzeichneten Speisen.” Was soll ich sagen? Demnächst werde ich das mal testen und das eine oder andere Rezept ausprobieren. Sollte es tatsächlich so leicht gehen, kann ich ja dann später das Büchlein gerne einmal ausleihen.

IMG_1596Das Büchlein ist um 1900 erschienen. Was man so alles aufhebt …