Peperoni-Trauerspiel

Opa ist am Boden zerstört: Waren doch im letzten Jahr die Hauptstadt-Peperoni sein ganzer Stolz. In diesem Jahr ist es zum Heulen – ein Trauerspiel. Gerade mal ein Peperoni hat es geschafft, so groß zu werden, dass man es überhaupt sehen kann. In Leipzig dagegen schöpfen sie (wieder einmal) aus dem Vollen. Die Fotos, die von den Peperoni-Eltern kamen, haben selbst die ansonsten hartgesottene und unverwüstliche Oma in eine tiefe Depression gestürzt. Was soll ich sagen? Es ist unfassbar und unerklärlich. Dabei haben wir und sogar unsere Enkel uns so viel Mühe gegeben: Und dann diese Ausbeute! Ich weiß gar nicht, wie ich würztechnisch durch das Jahr kommen soll. Und die Pikogramm-Waage aus dem letzten Sommer kann auch im Schrank bleiben.

IMG_1840Oben hui, unten pfui: In Leipzig gedeihen die Peperoni, in Berlin sieht’s zappenduster aus.IMG_1887

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7 Gedanken zu „Peperoni-Trauerspiel

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  4. Guten Morgen, Herr Untermann.
    trösten Sie sich, denn ich hatte mit meiner Anzucht von Ihrer Hauptstadtpeperoni überhaupt kein Glück, kein einziges Samenkorn ist davon angegangen und doch habe ich unmengen an Peperonis, die verteufelt scharf sind.
    Wieso das so ist? Nach dem Desaster habe ich von jemanden anderen schon angezüchtete Peperonis bekommen. Sie waren winzig klein, die drei Stück, die ich bekam. Und jetzt sind sie über einen Meter groß und voller Schoten.
    Gerne würde ich Ihnen davon welche abgeben, weiß nur noch nicht, wie ich die heil nach Berlin bekomme.
    Wünsche Ihnen und Ihrer Frau ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    menzeline

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