Über 1.000.000 Seitenaufrufe

Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Letzte Nacht konnte Opas Blog die magische Zahl von 1.000.000 Seitenaufrufen knacken – und das nach nur etwas mehr als einem Jahr. Das ist großartig. Oma und Opa sind begeistert. Die viele Arbeit, die in dem Blog steckt, wird durch die Treue der Leser und immer weiter steigenden Besucherzahlen belohnt. Von solchen Zahlen habe ich vor einem Jahr nicht zu träumen gewagt. Und es hört ja nicht auf. Wenn die Zugriffe nur gleich bleiben, wird Opas Blog in etwa drei Monaten die Grenze von 500.000 Besuchen überschreiten. Was soll ich sagen? Ich kann wirklich nur allen – Oma, meinen Kindern und Enkelkindern sowie den zahlreichen treuen Lesern – nur meinen aufrichtigen Dank ausdrücken.

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PS: Wen’s interessiert: Am Mittwoch ist Opa ab 11.00 Uhr bei SLOlive zu sehen und zu hören. Senioren-Lernen-Online (SLO) ist ein Projekt, das ehrenamtlich von Senioren organisiert wird, um älteren Erwachsenen die Möglichkeit zum lebenslangen Lernen unter Nutzung des Internets zu geben. Opa findet, dass das eine wirklich gute Sache ist und unterstützt das Projekt gerne.

Das Internet nutzen

Katharina Kokoska hat mich gebeten, an ihrer Blogparade zum Thema Goldene Onlinezeit – Webfundstücke und Netzperlen teilzunehmen. Da sie mich seinerzeit auf ihrem Blog FRISCH GEBLOGGT so nett vorgestellt hat, will ich mich des Themas einmal annehmen – nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass die Internetnutzung mit zunehmendem Alter immer geringer ausfällt. So nutzen immerhin noch 62 Prozent der 50- bis 65-Jährigen das World Wide Web, während es bei den über 65-Jährigen gerade einmal 32 Prozent sind. Dies liegt sicherlich auch daran, dass neben der allgemeinen Verunsicherung und diffusen Ängsten dieser Personenkreis den Nutzen für sich nicht erkennen mag. Dabei gäbe es eine Vielzahl von Gründen, sich auch in diesem Alter etwas intensiver mit dem Medium Internet zu beschäftigen. Als Beispiele sollen an dieser Stelle die Dinge genannt werden, die im Alltag von Oma und Opa eine große Rolle spielen. So ist bei uns beiden im Browser als Startseite Google News eingerichtet, und zwar personalisiert, das heißt, mit zusätzlichen, individuellen Themenabfragen. Dass wir in diesem Zusammenhang fleißig surfen, zudem mit unseren Kindern und Enkelkindern sowie der übrigen Verwandtschaft und Freunden mailen und skypen, versteht sich von selbst. Zudem sind wir natürlich auf vielen Mama- und Papa-Blogs unterwegs, wobei aufgrund der großen Qualität der Beiträge eine Wertung richtig schwer fällt und ich an dieser Stelle nur auf meine Link-Liste verweisen möchte. Unsere absolute Lieblingsseite ist Der Postillon von Stefan Sichermann, der damit sogar den Sprung ins Fernsehen geschafft hat und ab 25. April jeweils freitags um Mitternacht im NDR zu sehen sein wird. Was sonst noch so alles einen Klick wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Wenn man Zeit (übrig) hat, ist es sicherlich auch nicht verkehrt, sich durchaus einmal treiben zu lassen und von Thema zu Thema zu springen, ganz nach dem (schon einmal von mir zitierten) Shakespeare-Satz: Wenn man nicht weiß, wohin man will, so kommt man am weitesten. Was soll ich sagen? Jeder kann für sich persönlich das Internet nutzen und seine Vorteile daraus ziehen. Voraussetzung dafür aber ist, dass man sich überhaupt damit beschäftigt.

Wertvolle Zeit

Kinder haben kein Zeitgefühl. Das gilt um so mehr, je kleiner sie sind. Ich hatte ja schon einmal angeregt, Kinder mit dem Wort “gleich” zu vertrösten, um sich dies anschaulich vor Augen zu führen. Weil dem so ist, versuchen die Erwachsenen über Jahre hinweg mühsam, dem Nachwuchs über Kindergarten und Schule Zeit und damit auch Pünktlichkeit beizubringen. Über die Bedeutung der Pünktlichkeit heißt es bei Wikipedia unter anderem: “In Kulturen, bei denen die Zeit eine so wichtige Rolle spielt wie in der postindustriellen Gesellschaft (Zeit ist Geld), hat die gesellschaftliche Bedeutung der Pünktlichkeit stark zugenommen. Unpünktlichkeit gilt als unhöflich und eine Verspätung, die eine gewisse Toleranzgrenze überschreitet, kann als Beleidigung und Respektlosigkeit wahrgenommen werden.” Oscar Wilde brachte es einmal so auf den Punkt: “Pünktlichkeit stiehlt uns die beste Zeit.” Was soll ich sagen? Unjuristisch gesprochen empfinden Oma und Opa Unpünktlichkeit sogar als besonders schweren Fall des Diebstahls, weil die Zeit, in der man viele andere Dinge hätte machen können, unwiederbringlich verloren ist. Im Sinne der deutschen Sozialpädagogin Helga Schäferling lautet unsere Maxime: Unsere Pünktlichkeit drückt aus, dass uns unsere Zeit so wertvoll ist wie die von anderen.

clock-146250_640Kinder haben kein Zeitgefühl, Erwachsene schon. Daher gilt Unpünktlichkeit als unhöflich.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Apfel.

“An apple a day keeps the doctor away” ist ein englisches Sprichwort, dass so bekannt ist, dass es in allen Sprachen im Original verwendet wird. Erstmals taucht es 1866 in einer walisischen Zeitschrift auf und hieß damals noch: “Eat an apple on going to bed, and you’ll keep the doctor from earning his bread.” In seiner jetzigen Form wurde es dann von Mary Wright 1913 in dem Buch “Rustic Speech and Folklore” verwendet. Und das nicht ohne Grund. Mittlerweile gilt als gesichert, dass Äpfel nicht nur lecker, sondern auch gesund sind und das Risiko für Schlaganfälle senken, die Cholesterinwerte verbessern, das Immunsystem stärken, Entzündungen vorbeugen, den Menschen mit B-, C- und E-Vitaminen plus Kalium, Natrium, Magnesium, Calcium und Eisen versorgen sowie beim Abnehmen helfen. Was soll ich sagen? Also, jeden Tag einen Apfel essen, aber bitte mit Schale, denn darin stecken die meisten Nährstoffe.

Appel480 KopieGesunde Äpfel, von Oma gemalt.

Hoffnungsvolle Entwicklung

Der Auftritt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in dieser Woche war ja – trotz des Sieges – etwas ernüchternd. Von spielerischer Leichtigkeit keine Spur, dafür viel Kampf und Krampf. Wenn sich das Team von Bundestrainer Joachim Löw nicht noch gewaltig steigert, wird das nichts mit dem Weltmeistertitel in Brasilien. Aber Gott sei Dank hat unsere Familie ja noch ein zweites Eisen im Feuer. Denn die Oranje-Elftal ist im Lande des Zuckerhutes ebenfalls am Start und träumt – trotz der jüngsten Niederlage gegen Frankreich – auch noch vom Titel. Was soll ich sagen? Unsere beiden Enkel trainieren schon ganz fleißig und entwickeln sich fußballerisch ganz hoffnungsvoll. Und rein theoretisch könnten sie sich ja entscheiden, ob sie später einmal für Deutschland oder die Niederlande spielen wollen. Vielleicht klappt’s ja dann mit einem der beiden Nachbarn.

FußballFußballtraining mit Opa: Da muss schon Körpereinsatz her.

What do you think about …

Selfie, Twerking, iPhone, Justin Bieber, der Baby-Name North West und die Abkürzung BFF – für die heutige Jugend so selbstverständlich wie die Luft zum Atmen, aber für zwei 100-Jährige eine doch eher fremde Welt. Umso sehenswerter ist das Interview, das der US-amerikanische Moderator Steve Harvey jetzt in seiner Sendung präsentierte und in dem die beiden Damen, die sich schon seit über 94 Jahren kennen, zu eben jenen Begriffen, Namen und Abkürzungen befragt wurden. Was soll ich sagen? Ich vermute mal, dass es den heute 20-Jährigen in 80 Jahren auch nicht viel besser geht als Irene und Alice. By the way, what do you think about …

Als Opa noch nicht getickt hat

Dass ich eine künstliche Herzklappe habe, die wie ein etwas zu laut geratener Wecker tickt, habe ich ja schon einmal berichtet. Und nicht nur, dass sich mittlerweile alle den Spaß machen und unsere Enkel auf mich hetzen mit der Aufforderung: “Geht mal hören, ob Opa noch richtig tickt …”, habe ich auch noch den Spitznamen Ticktack-Opa bekommen. Das brachte unseren ältesten Enkel jetzt zu der Frage: „Wie hieß Ticktack-Opa eigentlich, als er noch nicht getickt hat?“ Was soll ich sagen? Da war ich noch kein Opa, aber woher soll der Kleine das auch wissen.

„Du bist doch ’ne Frau!?!“

Unsere älteste Tochter sollte für ihren Sohn unbedingt Tattoos suchen, die er sich dann hier und dort auf Arme, Beine oder sonst wohin kleben wollte. Während sie so suchte, saß er auf dem Sofa und schaute sich ein Buch an. Da er noch ein paar klitzekleine Probleme beim Lesen hat, bat er seine Mutter, ihm das, was er da gerade aufgeschlagen hatte, vorzulesen. Als sie ihm daraufhin entgegnete: „Ich suche gerade für dich Tattoos. Und zwei Sachen gleichzeitig machen kann ich nicht.“ Da schaute er ganz irritiert und meinte: „Du bist doch ’ne Frau!?!“ Was soll ich sagen? Also, ich am besten gar nichts, dafür aber meine Tochter: „Er hat’s verstanden.“

Im Karnevalsfieber

Berlin gilt ja nicht gerade als Karnevalshochburg. Gleichwohl sind zumindest unsere beiden Enkel voll im Karnevalsfieber – und der Kindergarten offenbar auch. Jedenfalls findet dort am heutigen Rosenmontag die ganz große Sause statt. Während der Kleine als Pirat unterwegs ist, lässt sich der Große als Ritter auf den Schild heben. Dass auch die Eltern in Mitleidenschaft gezogen sind, versteht sich von selbst. Für das Karnevals-Buffet, das die Mamas und Papas bestücken sollen, soll selbst das Essen verkleidet werden. Unsere älteste Tochter hat dies ausgesprochen elegant gelöst und ein Krokodil aus Gurke, Möhren, Würstchen, Käse und Weintrauben kreiert. Fast schon furchteinflößend. Was soll ich sagen? Am Aschermittwoch ist alles vorbei – spätestens.

KrokodilVerkleidetes Essen: Ein Krokodil fürs Karnevals-Buffet.

1&1 überlastet

Seit nunmehr einer Woche ist der Zugriff auf Opas Blog eingeschränkt. Das gilt sowohl für die Leser, die Schwierigkeiten haben, die Seite aufzurufen, als auch für Opa selbst, dem es nicht immer gelingt, seine Texte dann einzustellen, wenn er das möchte und die Zeit dazu hat. Das ist mehr als ärgerlich, zumal Opas Provider 1&1 offensichtlich nicht in der Lage ist, das Problem zu beheben. Der Server sei temporär überfordert bzw. überlastet, bekommt Opa bei seinen täglichen Anrufen beim Platinservice zu hören. Warum das so sei, wisse man aber nicht. Dass man auch schon mal über 20 Minuten in der Warteschleife abgelegt wird, sei nur am Rande erwähnt. Was soll ich sagen? Augenscheinlich ist nicht nur der Server, sondern 1&1 insgesamt überfordert bzw. überlastet – und das nicht nur temporär. Wenn sich daran auf absehbare Zeit nichts ändert, wird Opa nichts anderes übrig bleiben, als den Anbieter zu wechseln.