In diesem Jahr ist es besonders wichtig, die Weihnachtsbotschaft zu verinnerlichen. Was soll ich sagen? Frohe Weihnachten Ihnen und Ihren Familien und bleiben Sie gesund …
Wie sollte er auch anders aussehen …
In diesem Jahr ist es besonders wichtig, die Weihnachtsbotschaft zu verinnerlichen. Was soll ich sagen? Frohe Weihnachten Ihnen und Ihren Familien und bleiben Sie gesund …
Wie sollte er auch anders aussehen …
Es ist wieder soweit: Der Baum steht und harrt der Dinge, die da kommen. Das bedeutet, es ist wieder Heiligabend vor Heiligabend. Und dieses Jahr sind wir voll und ganz im Plan. Wir müssen noch ein paar Kleinigkeiten besorgen, wie beispielsweise eingelegten grünen Pfeffer. Aber ansonsten sind Oma und Opa mit den Vorbereitungen für die anstehenden Feiertage durch, so dass wir heute Abend wie gewohnt ganz gemütlich unseren Baum schmücken werden. Wie der dann aussieht, können sich treue Leser des Blogs ja sicher vorstellen. Und für die, die neu hier sind, gibt’s morgen ohnehin das obligatorische Weihnachtsbaum-Foto. Was soll ich sagen? Machen Sie es wie wir: Nur kein Stress und alles in Ruhe. Das Jahr war hektisch genug.
Heiligabend vor Heiligabend: Der Baum steht und harrt der Dinge, die da kommen.
Der gemeinnützige Verein “Santa Claus on Road e.V.” hat auch in diesem Jahr wieder die Berlin Christmas Biketour veranstaltet. Biker, verkleidet als Weihnachtsmänner, Engel oder Rentiere, sind am Samstag durch die Stadt gefahren, um Bedürftigen mit Hilfe von Spenden auch ein schönes Fest zu ermöglichen. Ziel war es, der Öffentlichkeit bewusst zu machen, dass es nicht allen Menschen gut geht und dass jeder etwas gegen Armut unternehmen kann. Es war bereits das 19. Mal, dass die Berlin Christmas Biketour stattgefunden hat. Was soll ich sagen? Frei nach Opa Hoppenstedt: Früher war mehr Schlitten! Dennoch: Eine tolle Idee!
Es war bereits das 19. Mal, dass die Berlin Christmas Biketour stattgefunden hat.
Alle Jahre wieder: Die Krippe steht wieder an ihrem angestammten Platz und wartet auf die Enkel, die damit nach Herzenslust spielen dürfen. Was soll ich sagen? Eine schönen Adventssonntag noch und bleiben Sie gesund …
Steht wieder am angestammten Platz: Die Krippe, die Opa für seine Enkel gebaut hat.
Heute ist Vatertag. Und hier in Berlin ist ein Wetter vom Allerfeinsten, strahlend blauer Himmel und Temperaturen um die 20 Grad. Wenn das nichts ist. Besser geht nicht. Und da ich in den letzten Jahren, also 2013, 2014 und 2015 schon so ziemlich alles zum Vatertag geschrieben habe, was es zu schreiben gibt, begnüge ich mich mal damit, einfach nur zu genießen – immerhin ist ein Großvater auch ein Vater. Was soll ich sagen? Fehlt nur noch ein brauchbares Motto, so wie zum Beispiel das, das ich einmal auf einer Postkarte entdeckt habe: Heute darfst Du tun und lassen, was Du möchtest, Papa … das heißt, wenn es Mama erlaubt. Na denn, viel Spaß.
Auch in diesem Jahr muss Wilhelm Busch an Ostern auf diesem Blog wieder herhalten: “Das weiß ein jeder, wer’s auch sei, gesund und stärkend ist das Ei.” Was soll ich sagen? Oma und Opa wünschen allen noch ein frohes Osterfest.
Wenn das bunten Eier sind …
Irgendwie ist das ein trauriges Wetter an diesem Karfreitag. Wenn man die Wetterkarte so betrachtet, dann regnet es mehr oder weniger in ganz Deutschland. Man könnte ja meinen: Das passt zu diesem Tag, dessen Name vom althochdeutschen Kara abgeleitet ist und Klage, Kummer, Trauer bedeutet. Aber irgendwie hat Opa diesen Tag anders in Erinnerung. Früher jedenfalls fing der Karfreitag oft – gefühlt immer – mit Sonnenschein und ein paar Wolken an und ging dann nach dem Mittag in ein Gewitter mit Blitz und Donner über – ganz so wie in der Kreuzigungsszene bei Ben Hur. Da mag sicher viel Verklärung mit im Spiel sein, aber in Opas Jugend hinterließ der Tag mehr Eindruck. Was soll ich sagen? Wer nun glaubt, Opa spinnt, ist falsch gewickelt. Denn Oma erinnert sich gleichermaßen an Gewitter, die sie als Kind beim nachmittäglichen Kirchenbesuch ziemlich beeindruckten.
Wenn Familien eine Tradition haben, dann kommt sie Weihnachten zum Tragen. Vor allem beim Weihnachtsbaum werden keine Kompromisse gemacht. Als unsere jüngste Tochter in diesem Jahr zum ersten Mal unseren geschmückten Baum sah, witzelte sie: “Der ist ja so anders geschmückt, dass ich gedacht habe, ich bin in der falschen Wohnung.” Und in der Tat ist es so, dass wir alljährlich überlegen, wie wir den Weihnachtsbaum schmücken sollen und verfallen dann meistens in die alten Strickmuster. Ein paar kleine Ausnahmen gibt es, wenn man die letzten zehn Bäume nimmt, die bei uns gestanden haben. 2011 zum Beispiel hatte Opa die falschen Kerzen bestellt: Statt nur roter gab’s auch ein paar cremefarbene, die später von Oma rot überklebt wurden – wie man an den Bildern der Folgejahre sehen kann. 2010 hatten wir überhaupt keinen Baum, da wir am 21. Dezember umgezogen sind. Die Jahre 2009 bis 2005 waren dadurch gekennzeichnet, dass wir an unseren Bäumen neben Kerzen und Kugeln ausschließlich Herzen aufgegangen haben. Damit hatte Oma 2003 angefangen, als Opa mit seinem Herzfehler im Krankenhaus lag und nur über die Feiertage entlassen wurde. Was soll ich sagen? Für Weihnachtsbäume bei Oma und Opa gilt: Tradition pur, ja keine Experimente.
Die letzten zehn Weihnachtsbäume, die bei Oma und Opa gestanden haben: Anfangen 2005 (oben links) bis 2015 (unten rechts) – nur 2010 hatten wir umzugsbedingt keinen.
In diesem Jahr ist es also passiert: Der letzte deutsche Hersteller von Lametta gibt auf und stellt seine Produktion ein. Der lange Weg bis zum endgültigen Aus begann, das kann man genau festmachen, 1978. Da legte Loriot Opa Hoppenstedt den verhängnisvollen Satz in den Mund: “Früher war mehr Lametta.” Das zog sich so lange hin, bis es auf Opas Blog schließlich hieß: “Überhaupt kein Lametta.” Das war am 22. Dezember letzten Jahres. Was soll ich sagen? Wer sich die silbernen oder goldenen Fäden doch noch in den Weihnachtsbaum hängen will, muss auf chinesisches Lametta zurückgreifen. Was soll ich sagen? 圣诞节快乐. Wer nicht weiß, was das heißt, kann hier nachschauen.
Dieses Lametta ist uralt und stammt noch von Opas Mutter, der Preis ist noch in D-Mark.
Geschmäcker sind verschieden und ändern sich zudem auch noch im Laufe der Jahre. Während beispielsweise unser jüngster Enkel von seinem Adventskalender, den Oma mal für seine Mutter gemacht und die ihn wiederum an ihren Sohn weiter gegeben hat, nach wie vor begeistert ist („Das ist der schönste Adventskalender auf der Welt.“), hat unser ältester Enkel seiner Mutter bereits letztes Jahr deutlich gemacht, dass er doch lieber einen gekauften mit Törchen haben möchte statt den, den seine Mutter ebenfalls von Oma immer bestückt bekommen hatte. Dem Wunsch ist sie dieses Jahr nachgekommen und war irgendwie immer noch ein wenig enttäuscht, dass ihre selbstgemachten Päckchen so wenig Anklang gefunden haben. Was soll ich sagen? Das Elternleben ist manchmal wirklich hart. Aber, das wissen Oma und Opa auch, man überlebt es.
Der schönste Adventskalender der Welt: Gemacht von Oma für ihre jüngste Tochter, die den Kalender an ihren Sohn weiter gegeben hat – und der gefällt ihm nach wie vor.