Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Osteressen.

Damit kein Missverständnis entsteht: Es geht nicht um die Ortschaft in der Gemeinde Essen (Oldenburg) mit 302 Einwohnern, sondern um das, was zu Ostern in aller Regel auf den Tisch kommt. Zunächst einmal sind das die Ostereier, die spätestens am heutigen Karsamstag gefärbt werden sollten. An dieser Stelle ein kleiner Tipp: Die Hühnereier nicht zu lange kochen, denn nach zehn Minuten wird im Dotter Eisen freigesetzt, das sich mit dem Schwefelwasserstoff im Eiklar zu Eisensulfid verbindet, was wiederum zu einer blaugrünen Verfärbung führt. Schädlich ist das bei normalen Mengen zwar nicht, sieht aber auch nicht sonderlich appetitlich aus. Bleibt noch das Osterlamm. Das kann man zum Frühstück in gebackener Form auf den Tisch bringen oder für das Mittag- bzw. Abendessen als Fleischvariante auf den Speiseplan setzen. Rezepte dafür gibt es genug. Und für alle diejenige, die sich fragen, warum es zu Ostern ausgerechnet Lamm sein muss: Als Osterlamm, gekennzeichnet mit der Siegesfahne, ist es ein Symbol für die Auferstehung Jesu Christi. Was soll ich sagen? Frohe Ostern.

IMG_3399 KopieMit dieser “Eiermalmühle” aus dem Land von Oma haben schon unsere Kinder zu Ostern Eier gefärbt. Dieses Exemplar haben wir unserem jüngsten Enkel heuer ausgeliehen.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Essen und Trinken in der Bibel.

Paulus schreibt in seinem Brief an die Römergemeinde: „Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, es ist Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist.“ Dafür geht es in der Bibel aber ziemlich häufig ums Essen und Trinken. Sei es, als Jesus den Gastgebern der Hochzeit zu Kana zur Hilfe kommt und kurzerhand Wasser in Wein verwandelt, damit die Gäste auch genug zu trinken haben, oder als er mit fünf  Broten und zwei Fischen die Speisung der 5.000 bewerkstelligt. Auch wird Jesus in der Bibel (Johannes 6,35) mit den Worten zitiert: „Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.“ Sicherlich ist das nicht wörtlich zu nehmen. Dennoch: Essen spielt im christlichen Glauben eine große Rolle, ebenso wie nichts zu essen wie beispielsweise in der Fastenzeit. Höhepunkt ist dabei die Karwoche, die morgen mit dem Palmsonntag beginnt. An einen christlichen Brauch sei in diesem Zusammenhang erinnert, nämlich den, an Karfreitag Fisch zu essen, weil der Fisch eines der ältesten Symbole ist, mit dem sich Christen zu erkennen geben. Was soll ich sagen? Was es sonst noch mit der Karwoche und Ostern auf sich hat, kann man bei Opas Blog nachlesen – hier nur so viel: Ostern ist nicht der Geburtstag des Osterhasen.

FischDer Fisch: Das Erkennungszeichen der Christen, interpretiert von Oma.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Spargel.

Üblicherweise beginnt die Spargelsaison in Deutschland so um den 20. April herum. In diesem Jahr allerdings ist alles anders. Denn der erste Spargel wird bereits an der Straße verkauft – vor allem hier in Berlin und Umgebung. Der Grund dafür sind die für die Jahreszeit ausgewöhnlich hohen Temperaturen, die den Spargel unter den Folien haben in die Höhe schießen lassen. Die Preise liegen zwar derzeit noch bei über 10 Euro pro Kilo. Aber spätestens in zehn bis 14 Tagen, wenn es mit dem Beelitzer Spargel offiziell und so richtig losgeht, sollten sie sich bei 7 bis 8 Euro eingependelt haben. Auf den Brandenburger Spargelhöfen ist währenddessen schon vom „frühesten Erntebeginn in der 20-jährigen Brandenburger Spargelgeschichte“ die Rede – nach der witterungsbedingten (Spargel-)Katastrophe im letzten Jahr sicherlich ein gerechter Ausgleich. In Beelitz selber fiebern alle schon dem großen Spargelfest entgegen. Vom 30. Mai (Freitag) bis 1. Juni (Sonntag) wird dort im Zentrum der Kleinstadt – mit tatkräftiger Unterstützung von Künstlern, Chören und Orchestern – an allen Ecken erntefrischer Spargel angeboten. Was soll ich sagen? Bis dahin gibt’s in Opas Kochbuch noch ein paar leckere Spargelrezepte – wie immer nach dem Motto: fertig und lecker.

SpargelNicht von Oma gekochter, sondern bereits 1995 gemalter Spargel – in Tempera (50×70).

Kochen mit den Enkeln

Auch wenn das Internet bei uns immer noch nicht richtig funktioniert und wir insofern nur beschränkt arbeitsfähig sind, will ich jetzt dennoch von der Kochveranstaltung berichten, die ich mit unserem ältesten Enkel besucht habe. „Generationsübergreifendes Kochen – Küchen in aller Welt“ lautete das Motto des Kurses, zu dem der Evangelische Kirchenkreis Steglitz in Berlin eingeladen hatte. Trotz des schönen Wetters kamen auch alle, die sich angemeldet hatten, so dass 14 Kinder sowie Großmütter und Großväter die Küche bevölkerten. Die Kursleiterin hatte Rezepte aus aller Herren Länder mitgebracht, die einvernehmlich unter den Teilnehmern aufgeteilt wurden. Opa und unser Enkel hatten sich für „Mücver: Zucchini-Küchlein“ und die „Chinesische Pfanne“ entschieden. Da gab es dann auch eine ganze Menge Gemüse zu schnippeln. Und der kleine Mann hat sich richtig ins Zeug gelegt. 300 Gramm Champignons, zwei Möhren, eine Paprika, drei Zwiebeln, drei Frühlingszwiebeln und Petersilie wurden von ihm fachmännisch zerkleinert und die Fleischbällchen perfekt geformt, so dass das Vermischen und Kochen nur noch ein Klacks war. Geschmeckt hat es – auch den anderen – offensichtlich ganz gut. Denn sowohl unsere beiden Gerichte, als auch die der anderen Kochpaare wurde ratzeputz verspeist. Was soll ich sagen? Eine tolle Veranstaltung, die hoffentlich noch ein paar Mal angeboten wird. Unser Enkel und ich würden sozusagen als Dreamteam wieder mitmachen. Und dann ist da ja auch noch unser jüngster Enkel …

Kochen mit EnkelPerfekt geschnippelt und einen sauberen Arbeitsplatz hinterlassen: Unser ältester Enkel.

PS: Opa behilft sich z.Z. mit Handy und persönlichem Hotspot. Also bitte noch ein wenig Nachsicht und Geduld, bis die Geschichten wieder pünktlich und regelmäßig kommen.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Kochevent.

Kochen ist derzeit in Mode, vor allem als Event. Während Promi-Köche im Fernsehen und anderen Medien ihre Weisheiten zum Besten geben, hat sich Kochen auch als Veranstaltung etabliert. Oma und Opa waren gestern bei solch einem Koch-Abend, bei dem ein guter Freund in seinen Geburtstag hinein gefeiert hat. Das war eine richtig gelungene Veranstaltung, alle hatten ihren Spaß und geschmeckt hat es auch noch ausgesprochen gut. Vielleicht findet der eine oder andere ja künftig gefallen daran, sich intensiver an Herd und Topf zu engagieren als in der Vergangenheit. Aber nicht nur für Erwachsene ist Kochen ein Thema, auch Generationen übergreifend werden Kochlustige angesprochen. So gehen Opa und sein ältester Enkel heute zu einer Kochveranstaltung einer Kirchengemeinde, die Großeltern mit ihren Enkeln eingeladen hat. Was daraus geworden ist, berichtet Opa später – wenn möglich sogar mit Foto. Also am späten Nachmittag noch einmal auf Opas Blog vorbei schauen. Was soll ich sagen? Das ist die erste Fortsetzungsgeschichte auf Opas Blog. Sozusagen eine Aufführung in zwei Akten.

Update: Leider ist aus der Fortsetzungsgeschichte in zwei Akten ein Drama als Schrecken ohne Ende geworden. Da Opa nur begrenzt Zugang zum Internet hat und die Telekom ziemlich erfolglos mit den Tücken der Technik kämpft, muss der Bericht vom Kochen mit meinem Enkel noch ein wenig warten. Er kommt, so die Telekom will, dann irgendwann in den nächsten Tagen.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Brotzeit.

Mit dem Anstieg der Temperaturen erwachen so langsam auch die Biergärten aus ihrem Winterschlaf. Und mit den Biergärten rückt auch die Brotzeit wieder in den Mittelpunkt des kulinarischen Interesses. Der Begriff Brotzeit kommt aus Bayern und bezeichnet ein deftiges Mahl, das früher von Bauern, Almhirten und Handwerkern gerne als Zwischenmahlzeit verzehrt wurde. Aufgrund der Biergartenkultur, die sich mittlerweile über ganz Deutschland ausgedehnt hat, erfreut sich die Brotzeit heute auch in anderen Landesteilen großer Beliebtheit. Brotzeit ist üblicherweise vormittags zwischen 10.30 – 12.00 Uhr und nachmittags zwischen 17.00 und 18.30 Uhr. Was nun zu einer echten Brotzeit dazu gehört, da streiten sich die Küchengeister. Opa empfiehlt: Neben Brezeln, Semmeln und gegebenenfalls einem schönen dunklen Bauernbrot Butter, Obatzta, Radieschen oder Radi, Krautsalat, Kartoffelsalat, Weißwürste und Leberkäs. Was soll ich sagen? Auf keinen Fall darf das Bier fehlen.

IMG_1067So muss eine bayerische Brotzeit aussehen. Der Leberkäs war noch im Ofen.

Im Himmel Marmelade kochen?

Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler. Fast jeder kennt dieses Sprichwort, dessen Ernährungshintergrund allerdings nicht ganz unumstritten ist. Aber wie dem auch sei: Ein gutes Frühstück mit einer leckeren Semmel, belegt mit Butter und Marmelade, vielleicht noch ein weich gekochtes Ei dazu, ist schon was Feines. So kann der Tag gut losgehen, vor allem, wenn es auch noch selbst gemachte Marmelade ist. Genau ein solches Frühstück gab es jetzt bei unserer jüngsten Tochter, die ihrem Sohn dabei erzählte, dass die Marmelade noch aus der Küche von Uri, meiner genau vor einem Jahr verstorbenen Mutter, stammt. Das irritierte den Kleinen irgendwie. Jedenfalls murmelte er laut vor sich hin: “Ich wusste gar nicht, dass man im Himmel Marmelade kochen kann.” Was soll ich sagen? Ich auch nicht. Und ich hätte auch nicht geglaubt, dass Marmelade so lange gut bleibt. Aber meine Mutter konnte halt ziemlich gute, um nicht zu sagen himmlische Marmelade kochen. Und nicht nur daran werden wir uns heute Abend erinnern, wenn wir uns zum Andenken an sie zu einer bayerischen Brotzeit treffen.

CIMG2903 KopieSo eine bayerische Brotzeit war immer ganz nach dem Geschmack meiner Mutter.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Marinieren.

Marinieren hat eine lange Tradition. Ursprünglich ging es dabei vor allem darum, Lebensmittel durch Einlegen in einer Salzlake für lange Seereisen besonders haltbar zu machen. Mittlerweile jedoch ist das Beizen, wie Marinieren auch genannt wird, fester Bestandteil der Haut cuisine geworden, die damit Speisen veredelt. So bestehen Marinaden heute zumeist aus sauren Flüssigkeiten wie Essig, Wein, saurer Sahne oder Buttermilch und Zitronensaft, angereichert mit Gemüse, Zwiebeln oder Knoblauch. Auch Öl, Honig oder Zucker finden sich in Rezepten. Selbst Salz wird in seltenen Fällen verwendet – aber Vorsicht, weil damit den eingelegten Lebensmitteln Flüssigkeit entzogen wird. Und vieles andere mehr. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das Marinieren führt nicht nur dazu, dass die Aromen tief einziehen, sondern auch dass durch die Säure das Bindegewebe der Muskeln zersetzt und die enthaltene Gelatine gelöst wird. Dadurch wird das Gewebe gelockert und das Fleisch zart und weich. Zugleich hemmt das saure Milieu die Ausbreitung von Bakterien. Was soll ich sagen? Ein super leckeres Beispiel findet sich hier.

IMG_3302Ein super leckeres Beispiel für Marinieren ist das Coq au vin in Opas Kochbuch.

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Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Eierspeisen.

Karneval ist Krapfenzeit. In Berlin heißt der Krapfen allerdings Pfannkuchen und ist kein wirklicher Pfannkuchen, sondern laut Wikidedia „ein etwa faustgroßes Siedegebäck, das schwimmend in Fett ausgebacken wird und aus süßem Hefeteig mit einer Füllung aus Konfitüre besteht.“ Aber darum geht es heute nicht, sondern um echte Pfannkuchen, die zu den Eierspeisen gehören. Die Grundzutaten sind Mehl, Eier und Milch. Ansonsten kann man, je nach Geschmack, so ziemlich alles hinzufügen, was sich denken lässt. Ebenso vielfältig sind die Namen, die national wie international gebräuchlich sind – hier eine kleine Auswahl: Eierkuchen, Eierpfann(en)kuchen, Eierpuffer, Eierfladen, Omelettes (alle deutschlandweit), Flädle (Bayern, Schwaben), Kratzete (Schwaben, Baden), Plinsen (Lausitz, Sachsen), Blini (Russland), Kaiserschmarrn und Frittate (Österreich), Palatschinken (Tschechien), Crêpe (Frankreich), Pannenkoek und Poffertjes (Niederlande), Svele (Norwegen), Pönnukaka (Island), Pancake (Amerika) und viele, viele andere Namen mehr. Der Umstand, dass Pfannkuchen üblicherweise dünn gebacken werden, führte übrigens zur Redensart „flach wie ein Pfannkuchen“, die es auch im Englischen als „as flat as a pancake“ gibt. Was soll ich sagen? Schmecken tun sie alle.

IMG_3286 Kopie   IMG_3290 KopieFrüh übt sich, was ein Meister werden will: Unser jüngster Enkel backt Pfannkuchen auf dem Puppen- bzw. Kinderherd, auf dem schon seine Mutter und seine Tante erfolgreich ihre ersten Kochübungen absolviert haben. Und sein Ergebnis kann sich sehen lassen.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Knoblauch, Zwiebeln und Bärlauch.

Er ist der am häufigsten gebauchte Satz im deutschen Fernsehen: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. So muss er in allen Packungsbeilagen von Medikamenten stehen und ist als Nachsatz von Arzneimittelwerbung in den Medien zu hören oder zu sehen. Bei natürlichen Antibiotika wie Knoblauch, Zwiebeln oder Bärlauch, die als schwefelhaltige Sulfide dem Menschen zur Abwehr von Krankheitserregern und Parasiten dienen können, ist das natürlich nicht der Fall. Dabei sollen sie die gleiche Wirkung entfalten wie die künstlich hergestellten Wirkstoffe: Senkung von Blutdruck und Bluttfettwerten sowie Vorbeugung von Thrombosen durch Behindern des Zusammenklumpens der Blutplättchen. Eine indische Forscherin soll außerdem entdeckt haben, dass Knoblauch auch das Magengeschwür-Bakterium Helicobacter pylori am Wachsen hindert. Aber natürlich haben sie auch ihre Nebenwirkungen: Unangenehmer Mundgeruch, der andere Menschen verjagt und insofern einsam macht. Dem kann man beispielsweise dadurch vorbeugen, dass man das Knoblauch in Öl zerkleinert oder nach dem Verzehr frische Petersilie isst. Was soll ich sagen? Sollte das nicht helfen, gilt halt der schon zitierte, aber leicht abgewandelte Satz: Zu riesigen Nebenwirkungen fressen Sie das Rezept und schlagen Sie Ihren Koch oder Kellner.

IMG_1034   IMG_1035   bears-garlic-54303_600       Sollen Krankheitserreger abwehren: Knoblauch, Zwiebeln und Bärlauch.