Nagel auf den Kopf getroffen

Manchmal schaffen es Firmen, herzergreifende Spots zu produzieren. Wie das alles fachlich heißt und zu bewerten ist, kann man hier nachlesen. Aber die Geschichte, die in dem Spot erzählt wird, ist, wie die Manomama schrieb, keine Werbung, sondern “bitterhart & wundervoll”. Vor allem passt sie in unsere Zeit, in der die Menschen zuweilen kaum noch Zeit für einander haben. Und welcher Zeitpunkt wäre besser, solch einen Spot zu platzieren, als die Vorweihnachtszeit. Was soll ich sagen? Auch wenn der Spot in Deutschland dazu führt, dass nur ein paar Opas oder Omas weniger als sonst an Weihnachten alleine sind, dann haben die Macher des Films den Nagel auf den Kopf und die Firma kann mit Fug und Recht behaupten: Wir lieben nicht nur Lebensmittel …

Bald im Kino: “Gut zu Vögeln”

Unsere beiden Töchter, das muss man einfach so sagen, sind wirklich gut geraten. Als Mama und Papa ist man da stolz wie Bolle, wie die hier in Berlin sagen. Aber – keine Angst meine Töchter, das wird jetzt keine Einschränkung – Oma und Opa haben in ihrem Elterndasein durch eure Freundinnen so manches zusätzliche Kind bekommen. Was die körperliche Präsenz betrifft, so war das immer nur temporär. Doch mit Provisorien ist das bekanntlich ja so: Sie halten am längsten. Und dann wird aus dem einen oder anderen (Gast-)kind ein Kind, das die temporären Eltern ein Leben lang begleiten – zumindest in Gedanken und Wünschen. Eines dieser Kinder, mittlerweile eine junge Dame, ist gerade dabei, so richtig durchzustarten. Im Fernsehen hat sie sich als Regisseurin bereits einen Namen mit geschichtlichen Dokumentationen gemacht. Jetzt gibt sie ihr Kinofilm-Debüt mit “Gut zu Vögeln”. In dieser anti-romantischen Komödie geht es um eine kurz vor ihrer Hochzeit sitzengelassene Frau, die in eine Männer-WG einzieht und von wahrer Liebe erst einmal nichts mehr wissen will. Der offizielle Trailer, der jetzt erschienen ist, ist schon ziemlich vielversprechend. Wenn der Film, der ab 14. Januar 2016 in den Kinos anläuft, auch nur halb so gut ist, dann hat er beste Chancen, sich in die Liste der deutschen Komödien einzureihen, die in letzter Zeit so erfolgreich waren. Was soll ich sagen? Dass wir unserem (Gast-)Kind die Daumen halten, versteht sich ja wohl von selbst. Und stolz sind wir auf sie ohnehin, wie auf unsere beiden Töchter auch. Aus Kindern werden eben Leute.

PS: Wer bei dem Filmtitel an Böses denkt, dem ist auch nicht zu helfen. Die Abendzeitung druckte bereits Mitte/Ende der 80er Jahre in Versalien eine Schlagzeile, die da über dem Bild einer Tauben fütternden Marktfrau am Viktualienmarkt verkündete: MÜNCHNERINNEN SIND GUT ZU VÖGELN. Wie sagt einer der Hauptdarsteller doch so schön: “Gut zu Vögeln. Was für ein Kack-Wortspiel. Das hab’ ich nie verstanden.”

Zum Fressen gern

Haben Sie es gewusst? Der 6. Juli, also gestern, war der Tag des Kusses. Und, haben Sie geküsst? Nein, das ist nicht nur schade – vor allem für Sie -, sondern auch ziemlich ungesund. Denn, so wollen Wissenschaftler jetzt herausgefunden haben, Menschen, die küssen, leben länger, bis zu fünf Jahre. Wenn das nichts ist. Da lohnt es doch, hier und da mal ein Küsschen zu verteilen oder einzufordern. Unsere beiden Enkel lassen es an gegenseitigen Liebesbekundungen nicht fehlen, auch wenn sie sich manchmal streiten wie die Kesselflicker. Auch Oma hat immer ein Kussmündchen für Opa übrig. Nur vor unserer Tür haben das ein paar tierische Zeitgenossen offenbar total missverstanden. Ein Rabe wollte jedenfalls einer Taube ihren Nestinhalt streitig machen, so dass die Taube wiederum mit ihrem Schnabel keine Liebkosungen zu verteilen hatte, sondern ein paar handfeste Schellen, die ausreichten, dass der Rabe unverrichteter Dinge das Weite suchte. Was soll ich sagen? Das mit dem “Ich hab’ dich zum Fressen gern” kann offenbar ganz leicht missverstanden werden.

Kuss1  KussmundWährend unsere Enkel (das Bild entstand vor zwei Jahren) unzertrennlich und wie Brüder sind, auch wenn sie sich mal streiten, hat Oma für Opa immer ein Kussmündchen parat.

PS: Nicht vergessen, für Opa bei der METRO Kochherausforderung zu voten!

Das ganze Jahr Muttertag

Den Tagesspiegel in Berlin plagen ja düstere Visionen hinsichtlich des heutigen Muttertages: “Generell scheint der Brunch als Allzweckwaffe zu gelten, gern angepriesen mit dem Nachsatz ‘Damit Mutti sich hinterher um den Abwasch keine Gedanken machen muss.’ Die häkeldeckchenhafte Betulichkeit solcher Sätze legt den Verdacht nahe, dass der Muttertag in Berlin längst heimlich zum Omatag umgeschaltet wurde, dessen Zugangsberechtigung die Mutter erst im Rentenalter erreicht. Endlich Zeit für Dampferfahrt, Kännchennurdraußen und einen finalen Eierlikör”, steht da unter der Überschrift “Alles in Mutter” im Lokalteil. In der Beilage CAUSA heißt es in der derselben Ausgabe: “Viele Frauen können sich am Muttertag aber selbst über eine Flasche ‘Veuve Clicquot’ nicht richtig freuen. Die rituelle Mutti-Ehrung widerspricht dem Selbstbild vieler Frauen. Die meisten haben heute ein eigenes Einkommen. Sie sind nicht angewiesen auf das gönnerhafte Überreichen kleiner Präsente.” Was soll ich sagen? Ich weiß ja nicht, wo die beiden Autoren – übrigens ein Mann und eine Frau – ihre Erkenntnisse her haben. Aber bei uns in der Familie freuen sich mit Oma und meinen zwei Töchtern gleich drei gestandene und selbstbewusste Frauen über diese “kleineren Präsente” – denn sie sind mit Liebe und Wertschätzung geschenkt. Und im übrigen ist bei uns nicht nur am zweiten Sonntag im Mai Muttertag, sondern mehr oder weniger das ganze Jahr über.

Blumen MuttertagMit Liebe und Wertschätzung geschenkt: Blumen für Oma zum Muttertag.

Ganz schön kreativ unsere Ahnen

Der Stammbaum der Familie Flüggen, so wie ihn vor allem ein Familienmitglied dankenswerter Weise erforscht hat, reicht mittlerweile bis ins 17. Jahrhundert zurück. Als Identifikationsfigur haben wir uns allerdings den Maler Gisbert Flüggen (1811-1859) ausgesucht, von dem wir, die sich bei den Familienzusammenkünften treffen, alle abstammen. Er selbst stand auch schon im Mittelpunkt diverser Treffen, so dass es jetzt an der Zeit war, sich auch einmal anderen Familienmitglieder zuzuwenden. So haben wir bei unserem jüngsten Familientreffen zunächst – wie bereits berichtet – die Müngstener Brücke besucht, an dessen Bau August Flüggen, der älteste Sohn Gisberts, jedenfalls in irgendeiner Form beteiligt war. Danach haben wir uns Joseph Flüggen zugewandt, dem drittältesten Sohn Gisberts, der in die Fußstapfen seines Vaters gestiegen und ebenfalls Maler geworden ist. So hat er unter anderem auf Schloss Drachenburg in Königswinter im Treppenhaus diverse Wandmalereien sowie acht Gemälde von deutschen Kaisern und Königen geschaffen, die – sofern noch erhalten – restauriert sind und von uns natürlich in Augenschein genommen wurden. Was soll ich sagen? Ob Ingenieur oder Maler – ganz schön kreativ unsere Ahnen.

IMG_0927Das Gemälde von Kaiser Barbarossa ist eines von acht Gemälden, die deutsche Kaiser und Könige zeigen. Das Bild unten zeigt eine Reproduktion einer Wandmalerei nach einer Postkarte, die dann auf Leinwand gedruckt wurde und als Motiv Schneewittchen zeigt. Schneewittchen

Auf den Spuren unserer Vorfahren

Nach rund einem Jahr war es jetzt wieder soweit: Die Familie von Opa hat sich zu ihrer jährlichen Zusammenkunft getroffen. Nachdem wir 2014 in Bergen am Chiemsee waren, haben wir uns in diesem Jahr in Königswinter am Rhein versammelt und sind von dort aus auf den Spuren unserer Vorfahren gewandelt. Ein Ziel war die Müngstener Brücke zwischen Solingen und Remscheid, die mit 107 Metern auch heute noch die höchste Stahlgitterbrücke Deutschlands ist. Sie ist 465 Meter lang und hat damals anno 1897 genau 2.646.368,25 Mark gekostet. Gebaut wurde sie von der Firma MAN – Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg, bei der auch mein Urgroßvater August Flüggen – also der Sohn des bekannten Genremalers Gisbert Flüggen – tätig war. In den Analen wird zwar immer sein Chef, der Ingenieur Anton von Rieppel als Schöpfer der Brücke genannt. In unserer Familie aber wurde immer überliefert, dass die grundsätzliche Idee der Brücke von einem Urgroßvater stammt. Der Unterschied zur schließlich gebauten Brücke soll sein, dass der Bogen jetzt direkt an die oberen Träger reicht, während August Flüggen noch Zwischenträger geplant hatte. Wie dem auch sei, es ist schon beeindruckend, was damals bereits zu Wege gebracht wurde. Was soll ich sagen? Was wir uns dort noch alles angesehen haben, berichte ich morgen. Nur so viel sei hier und heute schon verraten: Gefeiert haben wir natürlich auch. Und es war wie immer, ganz, ganz herzlich und viel zu kurz.

IMG_0881Die Müngstener Brücke: Die grundsätzliche Idee soll von meinem Urgroßvater stammen.IMG_0891

Die sinnlichen Erlebnisse

Die Geheimnisse der Großeltern heißt ein gerade erschienenes Buch des Psychologen und Psychotherapeuten Wolfgang Krüger, das auf der Bücherseite dieses Blogs ausführlich rezensiert ist. An dieser Stelle hier soll ausschließlich auf die acht „sinnlichen Erlebnisse“ eingegangen werden, die Großeltern für ihre Enkel offensichtlich so wertvoll machen:

Die bodenständigen Großeltern

Sie haben ihr aktives Leben weitgehend gelebt und können sich ruhiger dem Enkel zuwenden. Sie können zuhören, sind wirklich für das Enkelkind da, spüren mehr als die Eltern wie es ihm geht, erahnen die Kümmernisse seiner Seele.

Die Geborgenheit

Sigmund Freud meinte einmal, das Glück liege in der Verwirklichung der Kinderwünsche. Und Kinder haben vor allem eine große Sehnsucht nach Geborgenheit. Diese Geborgenheit finden wir bei den Großeltern eher als bei den Eltern.

Die Welt der Freiheit

Und hier (im konkreten Alltag) fällt meist auf, dass es die Großeltern mit den Regeln nicht so ernst nehmen und den Kindern mehr Spielräume lassen. Auf eine kurze Formel gebracht: Eltern kontrollieren – Großeltern sind Freiheit.

Die Förderung der Enkel

Deshalb nehmen wir die Familienbotschaften der Großeltern so intensiv in uns auf. Diese Botschaften werden nicht durch Gespräche, nicht durch Erziehungsmaßnahmen, sondern vor allem über sinnliche Erlebnisse transportiert. … Und diese sinnliche Welt der Großeltern hat eine Aufgabe: die Enkelkinder zu fördern, zu stärken.

Das Geschichtenvorlesen

Durch … Märchen bekommen Enkelkinder eine Orientierung. Sie lernen, wie beschwerlich und gefährlich das Leben ist, wie man es trotzdem mutig bewältigen kann, wie man zusammen hält, was wichtig im Leben ist.

Mit allen Sinnen lernen

Großeltern sind für Enkel fast immer ein entspannter Ort, ein Reich der Phantasie. Häufig tauchen wir bei den Großeltern in eine vergangene Welt ein. Oft finden wir Truhen mit alten Kleidern, Anzügen und Schuhen, die zum Verkleiden einladen.

Aus dem eigenen Leben erzählen

Diese Reise in die Vergangenheit ist natürlich noch spannender, wenn die Großeltern aus ihrem Leben erzählen. Wenn sie alte Fotografien herausholen und den Enkelkindern aus dem eigenen Leben berichten, als sie selbst einmal Kind waren und zur Schule gingen. Für die Kinder ist dies eine interessante, ganz andere Welt.

Die Großeltern als Krisenbewältigung

Am wichtigsten sind natürlich die Großeltern, wenn es in der Familie eine Krise gibt. Und die häufigste Krise für ein Kind ist die Geburt eines Geschwisters. Das Kind wird entthront, bekommt plötzlich weniger Zuwendung. Oft geben dann die Großeltern dem Kind das Gefühl: Du bist und bleibst etwas Besonderes. Doch auch bei Krankheiten der Eltern und Trennungen spielen Großeltern als Stabilisator eine entscheidende Rolle.

Was soll ich sagen? Omas und Opas sind eben die Allerbesten.

IMG_0695                                                                                Das Cover des Buches Die Geheimnisse der Großeltern von Wolfgang Krüger.

Ziemlich beste Freunde

Einzelkindern wird oft nachgesagt, sie seien egoistisch, verwöhnt und besserwisserisch, könnten nicht teilen und keine Rücksicht nehmen. Doch spätestens seit 1984 weiß man, dass das nicht stimmt. Damals veröffentlichte die amerikanische Sozialpsychologin Toni Falbo ihr Buch The Single-Child Family, in dem sie ihre Forschungsergebnisse zusammenfasste: Einzelkinder unterscheiden sich nicht mehr von Kindern mit Geschwistern. Andere Experten bestätigen das: „Die Unterschiede sind höchstens marginal und kaum belegbar, nur ein Fachmann kann sie überhaupt erkennen“, sagt der Entwicklungspsychologe, Frühpädagoge und Familienforscher Hartmut Kasten. Dies liegt vor allem daran, dass Kinder heute in Krippen und Kindergärten ausreichend und regelmäßig Kontakt zu Gleichaltrigen haben. So auch unser beiden Enkel, die, wie sich Leser von Opas Blog vielleicht erinnern, ebenfalls Einzelkinder sind. Zwischen den beiden hat sich inzwischen ein ausgesprochen inniges Verhältnis entwickelt, das fast so ist wie zwischen Geschwistern. Manchmal nerven sie sich gegenseitig derart, dass sie den anderen am liebsten von hinten sehen würden. Meistens jedoch sind sie ziemlich beste Freunde: „Das Allerliebste, was ich habe“, sagt der Kleine, sei sein größerer Cousin. Der wiederum behauptet von seinem jüngeren Cousin: „Der ist mein bester Freund.“ Was soll ich sagen? Es ist wirklich rührend, die beiden Buben zusammen zu sehen. Da geht einem das Herz auf.

HerzundSeeleMeistens ein Herz und eine Seele: Unsere beiden Enkel, die sich dann gerne auch mal gemeinsam auf Oma stürzen. Die hat’s manchmal wirklich nicht einfach …

Ein Familiennachmittag

Die Einladung kam von unserem ältesten Enkel: “Bei uns gibt es Kaffee und Kuchen. Habt ihr Lust zu kommen?”, sprach’s und stieß auf offene Ohren, zumal Opa ein ganz Süßer und für Kuchen eigentlich immer zu haben ist. Also machten wir uns am Sonntag auf den Weg, zu einem klassischen Familiennachmittag. Als wir dann so am Kaffeetisch saßen, fragte ich den kleinen Mann: “Na, hast du denn den Kuchen selbst gebacken?” “Nein, Mama”, ließ seine Antwort meine Tochter in meiner Achtung gleich eine Stufe nach oben klettern, da mich auf dem Tisch eine himmlisch schmeckende Schokoladentorte anlachte. Während wir Erwachsenen uns dann über dies und das unterhielten, begann unser Enkel – mit seinen gerade mal fünf Jahren – Beschriftungen für alle Tassen und Gläser, die auf dem Tisch standen, zu schreiben. Als dann die zwangsläufige Frage auftauchte, wie man die Bapperl denn am besten an den diversen Gefäßen befestigt, kam Omas großer Auftritt: “Mit Milch!”, sagte sie und erntete zunächst ungläubiges Staunen. Doch siehe da: Es funktionierte. Es dauerte nicht lange, da waren alle Bapperl aufgeklebt – und hielten. Als ich dann meiner Tochter zu verstehen gab, dass es vermutlich nur eine Frage der Zeit sei, bis der kleine Mann – gegebenenfalls mit meiner Hilfe – entdeckt, dass man Papier mit Milch auch auf Fenster, Türen und was weiß ich kleben kann, drohte sie mir gewissermaßen mit einem Shitstorm auf meinem Blog und raunzte – gespielt genervt – als Mutter ihre Mutter an: “Danke, Mama!” Was soll ich sagen? Sind doch herrlich, diese Familiennachmittage.

IMG_0470 KopieHalten perfekt mit Milch: Bapperl. Funktioniert auch bei Etiketten von Marmeladegläsern.

The same procedure …

In diesem Jahr waren es Oma und Opa, die zwischen den Jahren die Familie in Holland besucht haben. Omas Mutter hat uns dabei wieder so gut umsorgt, dass es uns fast so ging wie unserem ältesten Enkel im letzten Jahr und wir nur noch sagen konnten: “Ich kann nichts mehr essen.” The same procedure as every year eben. Aber irgendwie hatten wir das ohnehin erwartet. Und so konnten wir wieder einfach nur genießen und uns verwöhnen lassen. Dass am zweiten Weihnachtstag dann auch wirklich alle (Holländer) beisammen waren, war umso schöner. Was soll ich sagen? Es ist einfach toll mit so einer großen Familie.

IMG_0372 Kopie  IMG_0377 Kopie IMG_0383 Kopie  IMG_0379 Kopie IMG_0389 Kopie  IMG_0392 Kopie IMG_0398 Kopie  IMG_0400 Kopie IMG_0406 Kopie  IMG_0412Impressionen von der Rückreise, über die die Patrona Bavariae gewacht hat.