Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um Küchengerüchte zum Thema Schweinsohren.

Oma konnte letzte Nacht nicht schlafen. Wenn einem so etwas wiederfährt, fängt man an zu denken. Warum sie aber nun über Ohren, genauer gesagt über Schweinsohren nachgedacht hat, können sich vermutlich nur Eingeweihte vorstellen. Immerhin hätte es ja noch den Kalten Hund gegeben, oder den Bienenstich. Aber nein, es musste ja das Schweinsohr sein. Dabei handelt es sich um ein ausgesprochen süßes Gebäck – was Oma eigentlich nicht besonders mag – und das aus viertourigem Blätterteig hergestellt wird. Der wird auf ziemlich viel Streuzucker zu einem Rechteck ausgerollt, zusammengeklappt, gefaltet und von der Schmalseite her geschnitten, so dass eine Spirale entsteht. Nach dem Backen im Ofen wird diese mit Puderzucker, mit weißen Zuckerguss oder mit dunkler Kuvertüre überzogen. Im Aussehen ähnelt das Schweinsohr einem Herzen, was wohl der Grund dafür ist, dass es in Frankreich Cœurs de France genannt wird. Warum es in der Schweiz Prussien bzw. Dessertpreussen heißt, wissen die Götter. Was soll ich sagen? Oma wäre nicht Oma, wenn ihr – eingedenk unserer Hunde – nicht noch eingefallen wäre, dass es auch echte und getrocknete Schweinsohren gibt. Aber die mag sie nun überhaupt nicht …

SchweinsohrenIrgendwie nur süß: Schweinsohren.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um Küchengerüchte zum Thema Pfifferlinge.

Seit geraumer Zeit hat die Pfifferlingssaison begonnen. Bis November noch wird der beliebte Waldpilz auf Märkten und in Geschäften zu finden sein. Beliebt ist der Pilz, weil er so vielseitig zu verwenden und ausgesprochen nahrhaft ist. Viel Eiweiß, Eisen und Kalium, kaum Fett, wenig Kohlehydrate, dazu noch viel beta-Carotin, aus dem der Körper Vitamin A bilden kann. Aber je nach Herkunftsland kann er auch mit giftigen Schwermetallen wie Cadmium oder Blei belastet sein. Auch das Thema Radioaktivität ist nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl in 1986 noch nicht vom Tisch. In bestimmten Regionen, auch in Deutschland, wird nach vie vor eine Belastung gemessen, die Experten dazu veranlasst zu empfehlen, in der Woche nicht mehr als 200 Gramm Waldpilze zu essen. Der Pilz ist so beliebt, dass jährlich fast 10.000 Tonnen davon importiert werden, das Gros aus den baltischen Staaten. Wenn man sich denn für den Kauf von Pfifferlingen entschieden hat, sollte man sie nicht allzu lange liegen lassen, sondern rasch verzehren. Aufgrund ihres leicht pfefferigen Geschmacks eignen sie sich für herzhafte Gerichte, die vom Pfannengericht über Risotto bis zum Flammkuchen reichen. Der Fantasie sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Nur roh sollte man den Pfifferling nicht essen, weil er wie viele andere Pilze auch Chitin enthält, das wir Menschen nicht gut vertragen. Was soll ich sagen? Ganz sicher genießt der Pfifferling mehr Wertschätzung, als es die Redewendung „Das ist (mir) keinen Pfifferling wert“ vermuten lässt. Wahrscheinlich hat sie aber gar nichts mit dem Pilz zu tun, sondern mit dem früheren Fünf-Pfennig-Stück, das in südlicheren Gefilden Deutschlands Pfifferle hieß.

IMG_1877Jetzt überall auf Märkten und in Geschäften zu finden: Pfifferlinge.

Treffen mit einem Profi

Opas Blog ist ja irgendwo in der Welt der Familienblogs angesiedelt. Doch mit dem Gerwinn des Leserpreises bei der METRO Kochherausforderung | – 2015 ist Opa plötzlich in der Foodblogger-Szene gelandet. Jedenfalls hat GERMAN FOOD BLOGS Opas Blog bereits vorgestellt und ein langes Interview mit Opa geführt. Doch wie für die Bundeskanlerin das Internet irgendwie noch immer Neuland ist, ist für Opa das weite Feld der Foodblogs unbekanntes Terrain. Was läge da näher, als sich mit einem entsprechenden Profi zu treffen. Also hat Opa zum Telefonhörer gegriffen und Doc Eva angerufen, die den Jurypreis bei Kochherausforderung gewonnen hatte. Denn Doc Eva wohnt nämlich auch in Berlin und entpuppte sich als genauso spontan und kommunikativ wie Opa. Jedenfalls haben wir uns noch am selben Abend getroffen und über Gott und die Welt, unsere Blogs, Foodblogs, Kochen, Essen und Genießen und das, was uns sonst noch so einfiel, geredet. Doc Eva hatte für Opa sogar ein Mitbringsel dabei: Ihr Buch dental food, das 2009 erschienen ist und in dem, wie es im Vorwort heißt, „sieben dental-geplagte Patienten mit Freude am köstlichen Geschmack eine kochbegeisterte Zahnärztin auf dem Weg zu einem kaukompatiblen Abenteuer in die Welt der gehobenen Küche begleiten.“ In zehn Kochepisoden stellt sie 49 Rezepte vor, bei denen, das muss der Neid ihr lassen, einem das Wasser im Munde zusammen läuft. Was soll ich sagen? Es war ein kurzweiliger Abend, bei dem wir fast alle Fragen klären konnten. Nur eines wissen wir immer noch nicht: Welchen Überraschungsgewinn sich die METRO für uns ausgedacht hat. Allerdings hat die sich gerade gemeldet und nach meiner Kleidergröße für Oberteile gefragt. Es bleibt also spannend …

dental fooddental food von Eva Schaefers alias Doc Eva.

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Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um Küchengerüchte zum Thema Essen und Trinken bei großer Hitze.

Die gegenwärtigen Temperaturen können einen schon schaffen. Um so wichtiger ist es, sich richtig zu verhalten, vor allem was Essen und Trinken betrifft. Drei Liter Flüssigkeit sollten es schon sein, die man täglich zu sich nimmt, vorzugsweise nicht zu kalt, sondern mit Zimmertemperatur. Wer ohnehin schon Kreislaufprobleme hat, sollte auch auf Alkohol verzichten, da er die Gefäße erweitert und den Körper entwässert. Was das Essen angeht, ist leichte Kost angesagt. Obst wie Melone oder Ananas eignen sich besonders gut, zumal sie einen hohen Wasseranteil besitzen. Ansonsten schmecken Fisch und Salate nicht nur gut, sondern sind auch bei großer Hitze gut bekömmlich. Was soll ich sagen? Lassen Sie’s langsam angehen und keep cool …

IMG_1296Bei so einem Himmel: Einfach langsam angehen lassen …

„Oh, ist das lecker!“

Unsere Enkelkinder sind irgendwie anders, vor allem was Essen betrifft. Der jüngste beispielsweise mag keine Pommes frites. Kennen Sie einen Vierjährigen, der keine Pommes frites mag? Ich ganz sicher nicht, mit Ausnahme unseres Enkels eben. Oder kennen Sie ein fünfjähriges Kind, das Steinpilz-Risotto mag, das auch noch mit Trüffelsalz abgeschmeckt ist? Ich jedenfalls nicht, mit Ausnahme unseres ältesten Enkels. Der war am Wochenende nämlich bei uns und hatte sich ein Steinpilz-Risotto gewünscht. Das haben wir dann gemeinsam gekocht und gegessen. Und er hat seine Portion restlos aufgegessen, immer wider kommentiert mit den Worten: „Oh, ist das lecker!“ Was soll ich sagen? Von wegen Kinder mögen jeden Tag nur Pizza, Pommes oder Pasta. Bei unseren Enkeln heißt es eher Putencurry, Pilzragout oder Paprikabulette.

IMG_0120Zwar nicht das klassische Kindergericht, aber ausgesprochen beliebt bei unserem ältesten Enkel: Ein mageres Schweinesteak und mit Trüffelsalz abgeschmecktes Steinpilz-Risotto.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um Küchengerüchte zum Thema Lieblingsgerichte.

Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Dabei gilt das nicht nur für Kleidung, sondern auch und vor allem fürs Essen. So ist zum Beispiel die Kartoffel das Ein und Alles der Deutschen, deren absolutes Lieblingsgericht nach einer Umfrage von Forsa Bratkartoffeln sind. Unsere niederländischen Nachbarn sind davon offenbar gar nicht so weit weg. Jedenfalls ist das Lieblingsgericht von König Willem Alexander „Stamppot“. Das ist ein Eintopfgericht aus gestampften Kartoffeln und Gemüse. Auch weltweit ist die Kartoffel durchaus en vogue. Aber bevor hier vom absoluten Lieblingsgericht der Welt die Rede sein soll, kurz noch ein Blick auf die Plätze fünf bis zwei: Pekingente, Sushi, Schokolade und Pizza. Doch jetzt zum beliebtesten Essen der Welt: Es ist das Masaman Curry. Was soll ich sagen? Da muss man auch erst einmal draufkommen. Und was da neben der Kartoffel noch alles drin ist, kann man sich am Ende des unten stehenden Films anschauen.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um Küchengerüchte zum Thema Grillen.

Sommer, Sonne, Grillen – sozusagen die Dreifaltigkeit von Lebensfreude und guter Laune. Damit der kulinarische Ausflug zum wahren Ich des Mannes, der über Millionen von Jahren als Jäger für das Fleisch und dessen Zubereitung zuständig war, nicht in einem flammenden Inferno endet, erscheint an dieser Stelle eben dieses Menetekel, das eindringlich vor allem vor der Verwendung von Brandbeschleunigern wie Bioalkohol, Spiritus, Benzin, Terpentin, Petroleum oder Ähnlichem warnt. Denn solche brennbaren Flüssigkeiten können beim Verdunsten ein hoch explosives Dampf-Luft-Gemisch bilden, das bei einer Verpuffung oder plötzlichen Stichflammen zu schweren Verletzungen führen kann. Im schlimmsten Fall gar kann es zu einer sogenannten Rückzündung kommen, bei der sich die Flüssigkeit in der Flasche explosionsartig entzündet. Was soll ich sagen? Am besten sind sicherheitsgeprüfte feste Grillanzünder, die es im Fachhandel gibt und nicht verpuffen oder explodieren können. Das tut dem archaischen Grillerlebnis keinen Abbruch, verhindert die Inanspruchnahme neuzeitlicher Medizin und ist darüber hinaus unter kulinarischen Gesichtspunkten für Fisch, Fleisch und Gemüse wesentlich zuträglicher.

GrillanzünderDamit der Grillspaß nicht als flammendes Inferno endet, sollte man keine flüssigen Brandbeschleuniger verwenden, sondern ausschließlich geprüfte feste Grillanzünder.

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Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es sogar um die Küchengerüchte zum Thema METRO Kochherausforderung | -2015.

Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Der Leserpreis der METRO Kochherausforderung | – 2015 geht an Opas Blog! Opa hat mit seinem sommerlichen Genuss-Konzert mit dem Titel: adagio – andante – allegro nicht nur die meisten Stimmen, sondern auch die höchste Bewertung erhalten: Ganze 4,1 von 5 Sternen. Dafür danke ich den Lesern des METRO Genussblogs ganz herzlich. Ich hätte nie gedacht, dass ich sozusagen als Quereinsteiger und Nicht-Food-Blogger gleich bei meiner ersten Teilnahme an einem Kochwettbewerb einen Preis abräume und bin natürlich richtig happy. Mein aufrichtiger wie herzlicher Glückwunsch geht gleichzeitig an Doc Eva, die den Jurypreis erhält und auch die Favoritin von Oma und mir war. Ihr vegetarisches Dégustationsmenue sah nicht nur super aus, sondern war handwerklich eine Wucht und hat sicher ebenso wunderbar geschmeckt. Aber auch alle anderen Teilnehmer haben tolle Ideen gehabt und zum Teil einen immensen Aufwand betrieben, wofür sie Respekt und Anerkennung verdienen. Pars pro Toto will ich hier Petra von Obers trifft Sahne erwähnen, die Oma und mich mit ihrer Tomaten Granita mit süßem Basilikum Pesto und Gin Tonic Gelee als Nachtisch, den ich ganz sicher nachkochen werde, begeistert hat. Was soll ich sagen? Unabhängig davon, dass mir der Leserpreis zugesprochen wurde, hat diese Kochherausforderung riesigen Spaß gemacht, so dass mein abschließender Dank an das METRO Genussblog-Team mit Carmen Hillebrand und Anna Friedhoff geht. Wenn ich in Zukunft wieder einmal dabei sein dürfte, würde ich mich freuen.

IMG_1274Eine Gemüse-Kräuter-Sinfonie, die mit etlichen Aromen-Crescendi von beispielsweise Curry und Kardamom für ein Genusserlebnis der ganz besonderen Art sorgt, ist der Höhepunkt des sommerlichen Genuss-Konzertes adagio – andante – allegro, das bei der METRO Kochherausforderung | – 2015 mit dem Leserpreis ausgezeichnet wurde.

Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es noch einmal um die Küchengerüchte zum Thema Salz.

Am Salz scheiden sich die Geister. Seit 2014, nachdem im Fernsehen davor gewarnt wurde, dass die Bevölkerung in Deutschland durch zu viel Jod in Nahrungsmitteln gesundheitlich gefährdet sei, wird ziemlich heftig darüber diskutiert, ob man Salz und Nahrungsmitteln industriell Jod zusetzen soll. Doch darum soll es heute nicht gehen, das behandelt Opa später einmal. Vielmehr soll es um eine Nebenwirkung des Salzes gehen, die schon in der Antike die Menschen dazu veranlasste, kräftig ins Salzfass zu langen. So glaubten die alten Griechen, die sexuelle Lust durch viel Salz im Essen steigern zu können, und setzten das weiße Gold, wie es früher genannt wurde, gezielt als Aphrodisiakum ein. Daher kommt auch die Redewendung „Der Koch ist wohl verliebt“, wenn das Essen versalzen ist. Im 16. und 17. Jahrhundert war das “Einsalzen des Ehepartners” eine regelrechte Mode und in Kunst und Kultur gang und gäbe. So zeigt ein Holzschnitt aus dieser Zeit, wie vier Frauen ihre Ehemänner auf einem Pökelfass einsalzen. Dazu werden sie mit den Worten zitiert: “Unsere Männer sind so edel und süß, dass sie gerne unseren Dienst ertragen … Deshalb salzen wir sie auf dem Salzfass von vorne und hinten ein, um ihr Geschlecht noch stolzer zu machen.” Was soll ich sagen? Zu unerwünschten Nebenwirkungen fragen sie dann doch lieber ihren Arzt oder Apotheker.

SalzfassSalz: Soll nicht nur Speisen würzen …

PS: Und wenn wir schon beim Thema Kochen sind: Die Schlussrunde bei der METRO Kochherausforderung ist eingeläutet. Bis 15. Juli kann man für Opa abstimmen. Also los!