Unsere Enkel sind ja begnadete Bäcker vor dem Herrn. So hat mir unser ältester zum Geburtstag einen Marmorkuchen gebacken, der leckerer nicht hätte sein können. Und unser jüngster kam dieser Tage mit Plätzchen zu uns, die er mit seinem Vater gebacken hatte und nun großzügig verteilte. Ein Plätzchen für Oma, eines für Opa, eines für seinen Cousin und eines für seine Mutter. Als sein Cousin bemängelte, sie seien ein bisschen hart, konterte er ganz selbstbewusst. “Die schmecken aber viel besser, als die gekauften Schokolatius.” Als Oma vorsichtig zu bedenken gab, da sei doch gar keine Schokolade drin und ob er vielleicht Spekulatius meinte, gestand er: “Ich kann mir das Wort einfach nicht merken.” Was soll ich sagen? Lapsus linguae – vielleicht handelt es sich bei den Schokolatius ja um eine Freudsche Fehlleistung und der Wunsch war Vater des Gedanken.
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Gerüchteküche-Küchengerüchte
Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um Küchengerüchte zum Thema aromatische Abrüstung.
Opa ist mittlerweile ein großer Fan des Restaurantkritikers Jürgen Dollase und unterstützt ihn in seinem Bemühen um aromatische Abrüstung. Bereits in seinem Buch Himmel und Erde, das auf der Bücherseite ausführlich besprochen ist, hat er sich mit seinen „Anmerkungen zu Salz und Pfeffer“ vehement gegen das weit verbreitete Aromendoping ausgesprochen. In seinem neuesten Buch Kopf und Küche – eine ausführliche Besprechung findet sich hier – wiederholt er nun sein Plädoyer und seine Empfehlung: „Wenn Sie also einen Fernsehkoch sehen, der ständig alle Elemente eines Gerichtes salzt und pfeffert, stellen Sie am besten den Apparat ab. Er kann nicht kochen.“ Wohl wahr, wenn man den Gewürz-Wahsinn auch von manchen Spitzenköchen so sieht. Denn, und da ist Dollase voll zuzustimmen, wenn er schreibt: „Der Weg ins Innere des Geschmacks wird nur möglich, wenn man zu einer radikalen Verbesserung der geschmacklichen Sensibilität kommt, sich also vom Diktat der gedopten Aromen befreit.“ Für den täglichen Umgang mit dem Essen bedeute dies, dass man an so etwas wie eine geschmackliche Hygiene denken sollte. „Man sollte“, fährt er fort, „einerseits die geschmacklichen Möglichkeiten des Menschen wie einen Muskel begreifen, der ohne Training zu keiner Leistung in der Lage ist. Andererseits sollte man darauf achten, dass man seine Wahrnehmung nicht durch zu viel Einseitigkeiten, also durch zu viel Kontakt mit gedopten Aromen beeinträchtigt, sondern durch zunehmende Phasen des sensibelen Umgangs mit dem Essen langsam zu einer grundsätzlichen Verbesserung der Wahrnehmung kommt.“ Was soll ich sagen? Köche aller Länder vereinigt euch und macht Salz- wie Pfeffermühlen zu Pflugscharen, auf dass es nie wieder Gewürzkriege in Küchen gebe.
Salz- und Pfeffermühlen zu Pflugscharen, auf dass es keine Gewürzkriege mehr gebe.
Mein gutes Beispiel
Nach der tollen Auszeichnung als „regional engagiertes“ Unternehmen nimmt Opas Firma butterfly communications | mit der Kochkurs-Initiative KINDER | KOCHEN nun automatisch an dem Wettbewerb Mein gutes Beispiel teil. Der Verein Unternehmen für die Region und die Bertelsmann Stiftung rufen zum fünften Mal zu dem Wettbewerb auf. Mittelständische und familiengeführte Unternehmen können sich ab sofort und bis zum 15. Januar 2016 um die Auszeichnung ihres gesellschaftlichen Engagements bewerben. Alle Branchen und Themen sind zugelassen. Zusätzlich wird in diesem Jahr der Sonderpreis „Engagement für Flüchtlinge“ verliehen. Was soll ich sagen? Jetzt heißt es Daumen drücken.
Gerüchteküche-Küchengerüchte
Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Restauranteröffnung.
Das Nicolaiviertel in der Mitte Berlins hat eine neue gastronomische Attraktion: Das Balthazar Spreeufer 2. Der Name ist dabei Qualitätsanspruch und -versprechen zugleich. Denn der Gastgeber dort heißt Holger Zurbrüggen, der sich bereits am Kurfürstendamm mit dem Balthazar einen Namen gemacht und dort viele zufriedene Stammgäste hat. Und die haben jetzt die Möglichkeit, wenn sie einmal in Mitte sind, in gewohnter Manier wie am Ku’damm 160 zu speisen. Garant dafür sind Küchenchef Christian Hergeht und Restaurantleiterin Marie Jung, die die Philosophie von Zurbrüggen umsetzen sollen – und sicherlich auch werden. Jedenfalls ist die unverwechselbare metropolitanische Handschrift des Gourmetkochs auf der Karte des neuen Balthazars mit einigen deutsch-asiatischen bzw. international-asiatischen Kombinationen klar zu erkennen. Auch das Eröffnungsmenü, das es in dieser Woche gab, ließ keinen Zweifel aufkommen: Eisbein oder Pommes haben am Spreeufer 2 keine Chance oder Zukunft. Was soll ich sagen? Als Münsterländer steht Holger Zurbrüggen mit beiden Beinen fest auf dem Boden und wird seiner Linie als solider Gastronom treu bleiben. Insofern ist es nur eine Frage der Zeit, bis es sich herum gesprochen hat, dass dort im Nicolaiviertel ein neuer gastronomischer Stern aufgegangen ist. Und den werden gourmetfreudige Touristen dann auch bald entdecken, zumal die Preise für jede Reisekasse gut verträglich sind.
KINDER | KOCHEN ausgezeichnet
KINDER | KOCHEN, die Kochkurs-Initiative von Oma und Opa, hat die erste Auszeichnung erfahren. Der Verein Unternehmen für die Region e.V. hat butterfly communications |, das ist die Firma von Opa, im Zusammenhang mit der Initiative KINDER | KOCHEN als „regional engagiertes“ Unternehmen ausgewählt und für das „vorbildliche regionale Engagement“ ausgezeichnet. Sichtbarer Ausdruck der Auszeichnung ist das Logo
das nunmehr auch auf den Startseiten von KINDER | KOCHEN und butterfly communications | eingebunden ist. Was soll ich sagen? Oma und Opa bedanken sich ganz herzlich und nehmen die Auszeichnung als Ansporn, die Initiative KINDER | KOCHEN weiter voranzutreiben.
Gerüchteküche-Küchengerüchte
Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Kochinnovationen.
Berlin ist schon ein heißes Plaster, was die Konkurrenz der Küchen und Köche betrifft. Fünf Zwei-Sterne- und zehn Ein-Stern-Restaurants gibt es in der Hauptdtadt, die damit noch vor München und Hamburg liegt. Das hohe Niveau schlägt natürlich auf die gesamte Branche durch, bis hin zu den Catering-Betrieben, die sich ebenfalls jeden Tag beweisen müssen. Einer davon ist Optima(h)l, der jedes Jahr im Herbst zum Ernte-Dank-Fest bittet. Fand dieses im vergangenen Jahr noch unter strahlend blauem Himmel im Freien statt, wurde man dieses Jahr ins Allerheiligste nach drinnen in die Küchenhallen gebeten. Und dort ließen es die Köche von Küchenchef Florian Semmler krachen, auch was die Ideen betrifft: Dabei konnte sich Opa irgendwie nicht zwischen den mit Fingerfood gefüllten Christbaumkugel und den mit roten Beeten, Spinat bzw. Möhren eingefärbten Bratwürsten entscheiden. Da zu Opas Lieblingsgemüse ohnehin Schwarzwurzeln zählen, lagen am Ende die in Bierteig ausgebackenen Schwarzwurzeln vorn. Die Eisburger waren zwar auch nicht schlecht. Aber irgendwie finde ich da unsere Nachtisch-Hambugrer besser. Was soll ich sagen? Es war wie immer ein Genuss und unser Dank gilt Optima(h)l-Geschäftsführer Mirko Mann, der wieder mal keine Kosten und Mühen gescheut hat, seine Gäste zu verwöhnen.
Alles, was das kulinarische Herz begehrt: Mit Fingerfood gefüllte Christbaumkugeln, bunt eingefärbte Bratwürste oder in Bierteig ausgebackene Schwarzwurzeln. Nur zugreifen!
“Die sind aber schön!”
Schön ist, was gefällt. Insofern scheint das Logo, das sich Oma und ich für unsere Initiative KINDER | KOCHEN ausgedacht haben, sogar sehr schön zu sein. Immerhin hat unser jüngster Enkel, als er Opas neue KINDER | KOCHEN-Visitenkarten sah, ganz spontan gesagt: “Die sind aber schön!”, und sofort gefragt: “Darf ich eine mitnehmen?” Durfte er natürlich. Was soll ich sagen? Der Junge hat eindeutig einen guten Geschmack.
Gerüchteküche-Küchengerüchte
Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Kochen am Lkw.
An dieser Stelle werden einige denken: Jetzt ist Opa total durchgeknallt! Kochen am Lkw, das hat gerade noch gefehlt. Aber für Lkw-Fahrer ist das tatsächlich ein Thema. „Viele Fahrer ernähren sich sich unterwegs ungesund. Teilweise aus Stress, teilweise auch aus Unkenntnis, was es für alternative Möglichkeiten gibt“, weiß Reinhard Buchsdrücker, ehemaliger Koch und selbst mit dem Brummi unterwegs. Und in dem gerade bei DEKRA Media erschienenen Buch STERNKÖCHE, das auf der Bücherseite dieses Blogs besprochen ist, zeigt Buchsi, wie er sich selber nennt, auch gleich die Möglichkeiten auf: „Dieses Buch zeigt, wie man selbst in der Pause von 45 Minuten am Lkw ein komplettes, vollwertiges und preisgünstiges Gericht zubereiten und in Ruhe genießen kann.“ 38 Rezepte finden sich darin, die mit der richtigen Ausrüstung auch ohne Probleme nachgekocht werden können. Wie so eine Ausrüstung auszusehen hat, kann man in dem Buch ebenso finden wie Sicherheitstipps, die die Lkw-Fahrer im Zusammenhang mit Kochen am Lkw beherzigen sollten. Was soll ich sagen? Also, wenn ich ehrlich bin, hatte ich mir bislang um dieses Thema keinerlei Gedanken gemacht. Dabei ist es mehr als berechtigt. Schließlich ist es kein Naturgesetz, dass sich Brummi-Fahrer ungesund ernähren müssen. Insofern sollte STERNKÖCHE nicht das letzte Kochbuch für Fernfahrer sein.
So sieht die richtige Ausstattung für Kochen am Lkw aus: Einfach, aber funktional.
Erster Koch-Paten-Interessent
Opa ist heute im Berliner Tagesspiegel ganz groß rausgekommen. Das Foto auf Seite 23 war wirklich nicht zu übersehen. Dabei ging es jedoch gar nicht um mich, sondern um die Initiative KINDER | KOCHEN, die mir wirklich am Herzen liegt. Insofern bin ich dem Tagesspiegel unendlich dankbar, dass er der Geschichte mit der Überschrift “Paten fürs Kochen gesucht” so viel Platz eingeräumt und unsere Suche – Oma ist ja auch mit von der Partie – unterstützt hat – und das mit Erfolg. Denn der erste Interessent hat sich bereits gemeldet und gefragt: “Was kann ich tun?” Mit ihm werde ich mich jetzt in Verbindung setzen und schnellstmöglich zusehen, dass wir eine Schule finden, in der der passionierte Hobbykoch den Kindern die Themen Kochen und Essen näher bringen kann. Was soll ich sagen? Wer ebenfalls Interesse hat, soll sich einfach bei mir melden. Und wer noch Zweifel hat, ob das überhaupt etwas für ihn oder sie ist, kann auch bei mir anrufen. In einem Gespräch lässt sich das sicher eruieren. Also, auf geht’s.
Mit viel Platz hat der Tagesspiegel in Berlin Opas suche nach Koch-Paten unterstützt.
Gerüchteküche-Küchengerüchte
Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema WECK-Gläser.
Für unsere Eltern und Großeltern gehörten die Einmachgläser der Firma WECK zur Küche wie Bäume zum Wald oder Töpfe zum Kochen. Mit der Erfindung des Kühlschranks und der Tiefkühltruhe verloren die Gläser zeitweise etwas an Bedeutung, erleben aber gerade wieder eine Renaissance sondergleichen. Ging es anno dazumal noch darum, Lebensmittel mithilfe der Gläser für einen längeren Zeitraum haltbar zu machen, geht es heute eher darum, etwas dekorativ zu portionieren oder etwas ausgefallen einzupacken, zumal Selbstgemachtes ebenfalls wieder hoch im Kurs steht. Aber gehen wir zu den Anfängen des Haltbarmachens zurück. Während in früheren Zeiten Lebensmittel durch Trocknen, Dörren, Einsalzen, Einpökeln, Einsäuern oder Eindicken konserviert wurden, nahm das Einkochen sozusagen in Magdeburg seinen Lauf, wo 1602 ein Mann namens Otto von Guericke geboren wurde. Und der machte dann 1654 mit einem historischen Versuch vor dem Reichstag zu Regensburg von sich reden, bei dem er mit den “Magdeburger Halbkugeln” Größe und Kraft des Luftdrucks bewies. Den nächsten Schritt in Sachen Einkochen machte Denis Papin, der bereits 1690 das erste Vakuum mithilfe von Wasserdampf im “Papinischen Topf” erzeugte. François Nicolas Appert schließlich war es, der 1790 das Prinzip der Hitzekonservierung entdeckte und durch ausreichend langes Erhitzen alles Fäulnisbakterien abtötete. “Für die Kunst, alle animalischen und vegetabilischen Substanzen in voller Frische zu erhalten”, erhielt er 1810 von Napoleon I. 12.000 Goldfrancs, die dieser als eine seiner ersten Amtshandlungen für die Erfindung eines Verfahrens zum Haltbarmachen von Nahrungsmitteln ausgeschrieben hatte. Nun fehlte noch das für den Einkochprozess notwenige Einmachglas, das schließlich der Gelsenkirchener Chemiker Rudolf Rempel erfand. Das Patent dazu kaufte am Ende Johann Weck, der hiernach mit seiner Firma WECK sozusagen Küchengeschichte schrieb. Was soll ich sagen? In Opas Küche haben die WECK-Gläser mittlerweile auch Einzug gehalten. Vor allem die kleinen eignen sich bestens für kleine Geschenke aus selbstgemachten Saucen, Chutneys oder Marmeladen. Auch zum Servieren von Nachtischen machen sie richtig was her. Und nicht zuletzt kann man mit ihnen einkochen oder auch nur eigens dafür getrocknete Kräuter aufbewahren.
Haben mittlerweile auch in Opas Küche Einzug gehalten: Die bewährten WECK-Gläser.
Einladendes Ambiente: Das Balthazar Spreeufer 2.

