Danke!

Das hätte ich nicht geglaubt. Nach nur 31 Tagen hat Opas Blog die 3.000er Marke bei den Besuchen und die 10.000er Marke bei den Seitenaufrufen übersprungen. Dass die durchschnittliche Verweildauer bei 1:10 Minuten und der Wert der Seiten pro Besuch bei 4.44 liegen, ist das Sahnehäubchen obendrauf. Was soll ich sagen? Opa verneigt sich voller Demut bei seinen Lesern und sagt schlicht: Danke!

Statistik

… schneller, als man denkt

Es klingelt an der Haustüre. Eine unserer Töchter kommt mit ihrem Sprössling vorbei. Die Freude ist natürlich groß. Vor allem, wenn der kleine Enkel mit ausgestreckten Armen auf seine Großeltern zuläuft. Bussi hier und Bussi da. Und Oma und Opa werden gleich zum Spielen – im wahrsten Sinne des Wortes – abgeschleppt. Das “Ich freue mich auch, euch zu sehen” unserer Tochter verhallt dann fast ungehört im Flur. Ach ja, da ist doch noch jemand. Tag denn auch. Alles in Ordnung? Das ist natürlich alles Fiktion – meistens wenigstens. Aber hin und wieder müssen Großeltern daran erinnert werden, dass die eigenen Kinder auch noch da sind. Bei uns klappt das eigentlich ganz gut. Im Dezember kommt in diesem Zusammenhang eine Sache besonders gut an. Der Adventskalender, den meine Frau jedes Jahr für unsere Kinder erstellt. Die Inhalte besorgt sie im Laufe des Jahres. Am Kalender gibt es dann für jeden Tag ein Päckchen, das es zu öffnen gilt. Unsere Beiden freuen sich immer wieder einen Kullerkeks. Was soll ich sagen? Am besten man fängt mit dem Besorgen der Geschenke gleich an – Weihnachten kommt schneller, als man denkt. Übrigens: Für den Adventskalender der Enkel sind deren Eltern zuständig.

… aber ungemein kommunikativ

Als ich noch nicht das Vergnügen von Enkelkindern hatte, fand ich es – ehrlich gesagt – ziemlich ätzend, wenn ich dauernd von frisch gebackenen Omas und Opas Bilder von Babys unter die Nase gehalten bekam, deren Eltern ich nicht einmal kannte. Das “Ach, wie hübsch” kam denn auch meist ziemlich gequält über meine Lippen. Meine Einstellung zu diesem Phänomen änderte sich allerdings radikal, als “wir” das erste Mal schwanger waren. Noch schlimmer wurde es kurz vor der Entbindung. Da traktierte ich meine Bekannten bereits mit den aktuellsten Ultraschallbildern des noch ungeborenen Nachwuchses. Als ich dann den kleinen Wurm das erste Mal auf dem Arm hatte, begriff ich endgültig, was es heißt, Opa zu sein. In der Kirche habe ich bereits etliche Kerzen angezündet, um den vielen von mir völlig missverstandenen Großeltern Abbitte zu leisten. Was mich betrifft, so ist es heute unvorstellbar, dass mir jemand, selbst ein mir bis dahin völlig unbekannter Mensch, entkommt und ich ihm nicht ein aktuelles Bild meiner Enkel zeige. Was soll ich sagen? Großeltern sind eine ganz besondere Spezies, etwas merkwürdig zuweilen, aber ungemein kommunikativ.