Lesepaten gesucht

Zu einem „Frühlings-Cafe“ hatte die Humdoldthain-Grundschule in Berlin-Wedding ihre Lesepaten eingeladen. Und mehrerer Damen und Herren vom Rotary Club Berlin-Spree und des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI), die sich in der Schule engagieren und seit Jahren um die Kinder kümmern, kamen. Darunter war auch Opa, der dort einmal einer ganzen Klasse vom zweiten bis zum sechsten und damit letzten Jahr einmal die Woche zwei Stunden lang nicht alltägliche Themen nahegebracht hat. Mittlerweile ist er mit einem neuen Projekt beschäftigt, bei dem im Sinne eines Alumni- und Mentoring-Programms die Ehemaligen der Schule im Fokus stehen. Zudem ist noch in diesem Schuljahr ein Kochkurs für Schüler geplant. Und dass Opa bei der Herstellung der einmal im Jahr erscheinenden Schülerzeitung hilft, versteht sich von selbst. Was soll ich sagen? Ich erzähle das heute nicht, um Anerkennung für diese ehrenamtliche Tätigkeit einzustreichen, sondern um meine Leser anzuregen und vielleicht den einen oder anderen zu gewinnen, sich in seinem Umfeld in ähnlicher Weise zu betätigen. Warum man so etwas machen sollte? Weil es notwendig ist. Spätestens, wenn man in die dankbaren Augen der Kinder schaut, weiß man warum.

Einladung HumboldthainMit von den Schülern selbst gestalteten Einladungen wurde die Lesepaten eingeladen.

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4 Gedanken zu „Lesepaten gesucht

  1. Pingback: Tiefe Identitätskrise | Opas Blog

  2. Hallo…Ja,ganz sicher -1 buch ,das ich mir unter den arm klemmen kann und mit auf die parkbank nehme ,wird es immer geben…schwach werde ich auch in der buchhandlung,bei “mängelexemplaren”…E-book ist was interessantes… marlies

    • Ich versteh Opas Beitrag eher so, dass das Buch nicht auf die Parkbank mitgenommen werden soll, sondern ins Klassenzimmer zu den Kids, denen zu Hause niemand Bücher und die Freude am Lesen
      nahebringt. Also: auf in die Grundschulen und sich erst danach auf der Parkbank von den zwei ehrenamtlichen Vorlesestunden ausruhen 🙂

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