Ganz schön mutige Küche

Feinschmecker müssen heute ganz tapfer sein. Denn unser ältester Enkel, der wie sein kleiner Cousin gerne mithilft, wenn Oma oder Opa kochen, entwickelt jetzt so seine eigenen Ideen, was die Kombination von bestimmten Nahrungsmitteln und möglichen Zutaten betrifft. Als Koch, der nun wahrlich auch gerne experimentiert, weiß ich, dass das auch mal daneben gehen kann. Nicht alles schmeckt immer so, wie man sich das vorher so vorgestellt hat. Aber unser Ältester hat jetzt den Vogel abgeschossen. Als seine Mutter neulich Weißwürste zum Abendbrot servierte, kam er auf die Idee, die seine in Stücke zu schneiden, auf einem Brot zu drapieren, mit süßem Senf zu bestreichen, etwas Tomatenketchup hinzufügen und das ganze mit zwei roten Paprikastreifen zu garnieren. Was soll ich sagen? Eine ganz schön mutige Küche. Unsere bayerischen Vorfahren haben sich vermutlich im Grabe rumgedreht.

WeißwurstGeschmacksache!

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Kochen von Opa. Setze ein Lesezeichen zum Permalink.

4 Gedanken zu „Ganz schön mutige Küche

  1. Das hört sich sehr kreativ an. Und so weit weg von einem “neuen” bayrischen Kochbuch, das ich vor einiger Zeit in der Hand hatte, ist es nicht: Da gab es einen Weißwurst-Brezn-Salat.

  2. Kochen ist ja eine Kunst, die man richtig lernen kann oder auch, und das ist sicher nicht die schlechteste Methode, durch “try and error” eigenständig erforschen kann.
    Erfolge durch die zweite Art machen dann auch viel mehr Spass als wenn man immer nur schon von vielen erprobte Rezepte nach vollzieht.
    Also Augen zu und durch … und weiterhin guten Appetit 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.