Generationenspielplatz ohne WC?

Kennen Sie Ganderkesee? Nein!?! Dann geht es Ihnen wie Opa. Der musste auch erst nachschauen: Ganderkesee ist laut Wikipedia eine selbständige Gemeinde im Landkreis Oldenburg in Niedersachsen. So weit, so gut. Aber dann kennen Sie vermutlich auch nicht die Freien Wähler der Gemeinde und schon gar nicht deren Fraktionsvorsitzenden Arnold Hansen. Müssen Sie auch nicht. Obwohl – immerhin hat es der gute Mann geschafft, sich aus dem Sommerloch heraus in die Schlagzeilen der Medien zu katapultieren. Der Medien ist jetzt vielleicht etwas übertrieben. Aber immerhin hat der WESER-KURIER von ihm Notiz genommen, oder besser gesagt von seiner Idee eines Generationenspielplatzes. Und das ist mehr als berechtigt. Denn die Idee ist so bahnbrechend, dass selbst der Duden davon bzw. von diesem Wort noch nichts gehört hat. “Oft sitzen Eltern und Großeltern teilnahmslos auf den Spielplatzbänken am Rand, während ihre Kinder und Enkelkinder sich auf den Spielgeräten austoben. Ein Generationenspielplatz gestaltet die Freizeit für beide Seiten viel aktiver – Kinder klettern, Eltern und Großeltern stärken ihre Muskulatur auf Fitnessgeräten”, erläutert Hansen der Zeitung: “Jeder darf herkommen, egal ob minderjährig oder schon lange in Rente.” Was soll ich sagen? Ich weiß ja nicht, ob es wirklich so klug ist, auf die ursprünglich auf dem Areal geplante öffentliche Toilette ganz zu verzichten. Denn die ganz Kleinen und die ganz Alten haben da ein gewisses Problem gemein. Da hat mal wieder keiner dran gedacht.

Ein Gedanke zu „Generationenspielplatz ohne WC?

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