Sind Omas die besseren Opas?

Das kennt jeder: Es gibt Tage, an denen geht es einem wirklich nicht gut. Man ist irgendwie schlecht gelaunt. Das Wetter tut sein Übriges. Und man weiß gar nicht, was man eigentlich will. Jeder noch so gut gemeinte Hinweis oder jeder noch so intelligente Ablenkungsversuch wird eher als Angriff denn als Entlastung gewertet. Selbst die wirklich unverfängliche Begrüßung “Guten Morgen” oder “Guten Tag” kommt einer handfesten Beleidigung gleich. Da geht es Kindern nicht anders als Erwachsenen. Wobei bei Kindern – je nach Alter – auch noch andere Faktoren wie beispielsweise Hormone eine fatale Rolle spielen können. Die Pubertät lässt schön grüßen. Aber selbst die Kleinsten der Kleinen sind von derartigen Gemütsphänomenen betroffen. Unseren ältesten Enkel traf es dieser Tage ganz besonders. Dann, mitten in der hitzigen Auseinandersetzung mit seiner Mutter platzte er mit dem Wunsch heraus, unverzüglich seine Großmutter anrufen zu wollen – mit der simplen Begründung: “Die versteht mich wenigstens!” Was soll ich sagen? Ich weiß es nicht. Oder sind Omas vielleicht die besseren Opas?

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