Das Internet nutzen

Katharina Kokoska hat mich gebeten, an ihrer Blogparade zum Thema Goldene Onlinezeit – Webfundstücke und Netzperlen teilzunehmen. Da sie mich seinerzeit auf ihrem Blog FRISCH GEBLOGGT so nett vorgestellt hat, will ich mich des Themas einmal annehmen – nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass die Internetnutzung mit zunehmendem Alter immer geringer ausfällt. So nutzen immerhin noch 62 Prozent der 50- bis 65-Jährigen das World Wide Web, während es bei den über 65-Jährigen gerade einmal 32 Prozent sind. Dies liegt sicherlich auch daran, dass neben der allgemeinen Verunsicherung und diffusen Ängsten dieser Personenkreis den Nutzen für sich nicht erkennen mag. Dabei gäbe es eine Vielzahl von Gründen, sich auch in diesem Alter etwas intensiver mit dem Medium Internet zu beschäftigen. Als Beispiele sollen an dieser Stelle die Dinge genannt werden, die im Alltag von Oma und Opa eine große Rolle spielen. So ist bei uns beiden im Browser als Startseite Google News eingerichtet, und zwar personalisiert, das heißt, mit zusätzlichen, individuellen Themenabfragen. Dass wir in diesem Zusammenhang fleißig surfen, zudem mit unseren Kindern und Enkelkindern sowie der übrigen Verwandtschaft und Freunden mailen und skypen, versteht sich von selbst. Zudem sind wir natürlich auf vielen Mama- und Papa-Blogs unterwegs, wobei aufgrund der großen Qualität der Beiträge eine Wertung richtig schwer fällt und ich an dieser Stelle nur auf meine Link-Liste verweisen möchte. Unsere absolute Lieblingsseite ist Der Postillon von Stefan Sichermann, der damit sogar den Sprung ins Fernsehen geschafft hat und ab 25. April jeweils freitags um Mitternacht im NDR zu sehen sein wird. Was sonst noch so alles einen Klick wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Wenn man Zeit (übrig) hat, ist es sicherlich auch nicht verkehrt, sich durchaus einmal treiben zu lassen und von Thema zu Thema zu springen, ganz nach dem (schon einmal von mir zitierten) Shakespeare-Satz: Wenn man nicht weiß, wohin man will, so kommt man am weitesten. Was soll ich sagen? Jeder kann für sich persönlich das Internet nutzen und seine Vorteile daraus ziehen. Voraussetzung dafür aber ist, dass man sich überhaupt damit beschäftigt.

5 Gedanken zu „Das Internet nutzen

  1. Pingback: Goldene Onlinezeit – Eure Webfundstücke und Netzperlen im Überblick | Frisch gebloggt

  2. Ich mag den zitierten Shakespeare-Satz, denn bislang habe ich es immer als Nachteil gesehen, ziellos umherzuirren. Wahrscheinlich ist es, wie so oft, nur eine Frage der Perspektive.
    Wie auch immer, in Bezug auf den vorherigen Kommentar kann ich die Skepsis der „anderen“ nachvollziehen: die Berichterstattung über das Medium Internet ist alles andere als positiv. Und verliert man sich mal in den Weiten des Internets muss man sogleich befürchten, „online-süchtig“ zu sein…
    Beste Grüße
    die Zeitarbeiterin

  3. Aber es gibt immer wieder Menschen, die haben es nicht so mit dem Internet und überhaupt. Ich kenne da einige in meinem persönlichen Umfeld, die immer sagen, das wäre Schnickschnack und bräuchte man nicht.
    Einige wollen überhaupt nichts davon hören, geschweige denn wissen. Und andere sind schlicht weg zu blöde … entschuldigen Sie … aber es ist tatsächlich so.
    Ich bin froh, das es das Internet gibt und überhaupt den PC, den möchte ich nicht mehr missen.
    Es ist schön, im Internet zu surfen, zu Kommunizieren, sich einzelne Blogs anzuschauen und selber einen zu haben, den ich gerne mit Beiträgen und vielen Fotos bestücke.
    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen auch weiterhin viel Spaß damit, Ihren Blog zu betreiben.
    Liebe Grüße
    menzeline

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