Für uns ein gutes Jahr

Man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben. Aber wenn nicht noch etwas Schreckliches passiert, können Oma und Opa bereits heute feststellen: 2018 gehört zu den ausgesprochen guten Jahren, die wir erleben durften. Bis auf den alltäglichen Wahnsinn, der von Washington bis Berlin die Menschen verzweifeln lässt, haben wir nichts, worüber wir zu Recht klagen könnten. Nicht einmal das blamable Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft ändert etwas an unserer Jahresbilanz, die wir Ende nächsten Jahres gerne wieder ziehen würden. So sind wir von Krankheiten ebenso verschont worden wie unsere Kinder und Enkel. Auch der Jahrhundertsommer, der auf der einen Seite zwar allen das Problem der Erderwärmung ziemlich drastisch vor Augen geführt hat, verhalf unserem Land aber auf der anderen Seite zu einem mediterranen Lebensgefühl, das ansonsten nur in Regionen von Südfrankreich, Italien, Spanien oder Portugal zu erleben ist. Auch mein Eintritt in die Rente hat zu keiner Änderung unseres Lebensalltages geführt. Wir stehen jeden Morgen auf, gehen ins Büro und arbeiten – warum auch nicht, haben Oma und Opa doch noch viele gute Ideen und viel vor. Insofern haben wir uns unseren Wien-Tripp mit unserem jüngsten Enkel redlich verdient. Eine gewichtige Rolle spielte 2018 natürlich auch wieder KINDER | KOCHEN, das auf der Bildungsmesse didacta in Hannover von der Bundesregierung offiziell geehrt und ausgezeichnet wurde, das im Roten Rathaus in Berlin auf dem Markt der Möglichkeiten und beim Berliner Hoffest mit jeweils einem starken Auftritt vertreten war und vom Regierenden Bürgermeister beehrt wurde. Und dass Opas Kommunikationsbüro für das Engagement für KINDER | KOCHEN beinahe den Berliner Unternehmenspreis erhalten hätte, war noch das Tüpfelchen auf dem i. Was soll ich sagen? Oma und Opa halten es mit dem 1882 verstorbenen deutschen Schriftsteller Berthold Auerbach, der es einmal so auf den Punkt gebracht hat: Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat, wäre auch nicht zufrieden, wenn er hätte, was er nicht hat.

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