Bei Rot über die Ampel

Nein, es ist nicht der 1. April. In Berlin hat doch jetzt allen Ernstes der Grünen-Abgeordnete Stefan Gelbhaar vorgeschlagen, dass Radler künftig rote Ampeln überfahren dürfen. Also, das tun sie ja ohnehin schon. Nur soll das dann legal sein. Was soll ich sagen? Das erinnert mich doch stark an einen ziemlich makaberen Witz aus der Zeit, als Norbert Blum als Arbeits- und Sozialminister noch versicherte, die Rente sei sich. Damals jedenfalls brachten Witzbolde eine “Rentenform” ins Spiel, die vorsah, dass man ab einem Alter von 50 Jahren bei Rot eine Ampel überqueren darf und ab 60 muss. Wollen wir mal hoffen, dass das nicht kommt. Aber – siehe oben – sicher sein kann man sich da nicht.

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Ein Gedanke zu „Bei Rot über die Ampel

  1. Heutzutage ist man auf den Straßen als Fußgänger gar nicht mehr sicher, egal ob es sich um unverschämte Radfahrer handelt, die einen vom Bürgersteig klingeln, oder um Autofahrer, die es nicht für nötig halten zu blicken und die es auch nicht interessiert, ob sie nun auf einem Zebrastreifen laufen oder nicht. Es wird einfach drauflos gefahren, ohne mal das Hirn einzuschalten!

    Zu Ihrem Beispiel, was uns Ältere betrifft, so hat mir mal ein junger Altenheimleiter bei einem Disput gesagt, es würde die Zeit kommen, das man alte Menschen an die Wand stellt und erschießt.
    Worauf ich zu ihm gesagt habe, wenn ich dann noch leben sollte, wenn sie in das Alter kommen, dann wird es mir eine Freude sein, sie zu erschießen.

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