Nichts für Feiglinge

April, April: Es wird natürlich keine Senatsverwaltung für Senioren und angehende Alte in Berlin geben und damit auch keine Senatsumbildung. Dabei könnten das Themenfeld Senioren in der Stadt durchaus ein paar neue Impulse vertragen. Denn seitdem der Berliner Senat im Jahr 2013 die “Leitlinien der Berliner Seniorenpolitik” beschlossen hat, hat sich für die Alten nicht wirklich viel getan. “Bei dem steigenden Anteil der Seniorinnen und Senioren ist es für unsere Stadt von großer Bedeutung, dass sich die Menschen bis ins hohe Alter wohlfühlen und aktiv am Leben teilhaben können”, sagt zwar der Senator für Gesundheit und Soziales, Mario Czaja, der auch für Senioren zuständig ist. Aber nehmen wir alleine mal die Gehwege. Die haben sich mittlerweile dem Zustand der Straßen angeglichen und sind so uneben, dass ein Spaziergang mit Rollator oder Rollstuhl unweigerlich ein Schütteltrauma nach sich zieht. Von den fehlenden abgesenkten Bordsteinkanten will ich gar nicht reden. Weiblich (oder männlich), lästig, alt sucht … gilt für viele Lebensbereiche. Was soll ich sagen? Es stimmt wohl doch: Altwerden ist nichts für Feiglinge.

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