“Risikofaktor Rotznase”

Als in der Enkelbetreuung aktive Großeltern lebt man in diesem Winter gefährlich. Ob Schnupfen, Fieber oder Heiserkeit, unsere kleinen Bazillenmutterschiffe auf zwei Beinen haben alles im Angebot, was die Giftküche der Natur so zu bieten hat. Auch Durchfall ist geboten. Da muss man schon ganz schön hart im Nehmen sein, wenn man da einigermaßen unbeschadet in den Frühling kommen will. Zurzeit ist es besonders schlimm. Wo man auch hinschaut: Überall liegt irgendjemand danieder und quält sich ab mit Viren, Keimen oder Bakterien. Zehn bis 14 banale Infektionen pro Jahr sind bei Jungen und Mädchen im Kindergartenalter ganz normal, sagen Kinder- und Jugendärzte. Und die Erwachsenen sind meist mitbetroffen, Oma und Opa inklusive. Eine Zeitung titelte vor Jahren: “Risikofaktor Rotznase”. Und dabei ist das ja noch nicht alles. In diesem ganz normalen Infektionsalltag lauern auch noch die Kinderkrankheiten, die den Erwachsenen und vor allem den Großeltern ganz besonders zusetzen können. Keuchhusten, Masern, Mumps – eine “hässliche Sache” für die Alten, weiß ein Arzt. Was soll ich sagen? Bitte, liebe Eltern, lasst Eure Kinder rechtzeitig und konsequent impfen. Das kann vielleicht helfen.

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