“Na, geht doch”

Es war auch an der Zeit. Nach diesem scheinbar endlosen Regen, diesen fast winterlichen Temperaturen zeigte sich endlich wieder die Sonne. Wobei es anfangs noch so aussah, als wenn der Wetterbericht wieder daneben liegen würde. Aber Gott sei Dank war es nur ein kurzer Regenguss, bevor sich die Wolken endgültig verzogen und ein strahlend blauer Himmel die perfekte Kulisse für das zweite Angrillen bei unserer jüngsten Tochter bildete. Entsprechend gut gelaunt und ausgelassen waren die Erwachsenen. Vor allem die jungen Männer ließen sich von unseren Enkeln animieren, mit Wasserpistolen aufeinander loszugehen. Einige sahen nach kürzester Zeit so aus, als wenn sie unter der Dusche gestanden hätten. Für unsere Enkel war das toll. Sie mischten bei der Wasserschlacht kräftig mit, wobei Kollateralschäden, wie nasse Unbeteiligte, nicht ausbleiben konnten. Irgendwann hatte dann unser jüngster Enkel seinen Vater ins Visier genommen. Doch leider hatte seine Wasserpistole Ladehemmung. Irgendwie wollte das Wasser nicht aus der Pistole heraus. Er drückte und drückte und drückte. Aber es kam nichts. Dann endlich, als er noch einen letzten Versuch gestartet hatte, bekam sein Vater ein volle Ladung Wasser ab. Was aber noch mehr saß, war der starke Spruch, den der kleine Mann zum Besten gab: “Na, geht doch!” Was soll ich sagen? Wie schön, dass sein Mundwerk keine Ladehemmungen hat.

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