“Opa, ich hab dich lieb”

Sie erinnern sich, wie Schnee in der Märzsonne dahinschmilzt? Nein, sicher nicht. In diesem Jahr lag ja noch im April der Schnee in der Gegend herum. Ich konnte mich auch nicht mehr so recht daran erinnern, wie dies vor sich geht. Das änderte sich aber bei der letzten Übernachtung unseres jüngsten Enkels. Da hatten wir ausreichend Zeit, miteinander zu spielen, Unsinn zu machen, herumzutollen, Bücher zu lesen, Hubschrauber fliegen zu lassen und alles das zu tun, was ein Kinderherz so begehrt. So ein Wochenende ist für Jung und Alt ein Quell der Freude und Vertrautheit. Das macht sich vor allem darin bemerkbar, dass man immer weniger Worte braucht, um sich zu verständigen. Als wir dann alle gemeinsam am Tisch saßen, kreuzten sich einmal unsere Blicke, wir lächelten uns an und in seinen Augen stand leise, aber unüberhörbar der Satz: “Opa, ich hab dich lieb.” Was soll ich sagen? Da wusste ich wieder, wie es ist, wenn der Schnee in der Märzsonne  dahinschmilzt.

 

Ein Gedanke zu „“Opa, ich hab dich lieb”

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