Gelungene „Verschickung“

Unsere Kinder verwöhnen uns schon sehr. Regelmäßig schenken sie uns Reisen, die uns bereits nach Kopenhagen, Rom und London geführt haben. Jetzt war es Prag, wohin Oma und Opa „verschickt“ wurden. Und auch dieses verlängerte Wochenende war wieder toll und rundum gelungen. Dass viele Menschen so von der tschechischen Hauptstadt schwärmen, kann man verstehen. Die goldene Stadt strahlt einen Charme aus, dem man sich nicht entziehen kann. Das schließt übrigens die Prager mit ein, die sich durch Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft auszeichnen. Man ist es von Berlin nicht unbedingt gewohnt, dass in U- oder Straßenbahn Jüngere für Ältere aufstehen und das auch noch ungefragt und ganz selbstverständlich. Oder dass man, wenn man Hilfe suchend umherschaut, angesprochen und gefragt wird: „Can I help you?“ All das hat die Zeit, die wir zwischen Hradschin, Kampa, Karlsbrücke, Wenzelsplatz, Altstädter Ring und Josefstadt verbracht haben, wie im Fluge vergehen lassen. Und es hat uns wieder einmal gezeigt, dass der Satz stimmt: Weltanschauung kommt von Welt anschauen. Was soll ich sagen? Ein ganz herzliches Dankeschön an unsere Kinder, an die wir die ganze Zeit viel gedacht haben.

PS: Eine Anmerkung am Rande: Die Bahn war einmal mehr besser als ihr Ruf und auf Hin- wie Rückfahrt pünktlich.

IMG_0023 IMG_0139Blick entlang der Karlsbrücke über die Moldau, im Hintergrund erhebt sich der Hradschin (Bild l.), und am Ende der Brücke blickt man hinunter zum Kampa Park, in dem sich auch Oma und Opa, wie schon viele Prominente vor ihnen, ein Bier gegönnt haben (Bild r.).

5 Gedanken zu „Gelungene „Verschickung“

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  3. Opa muss ein Glückspilz sein!
    Opa hat nicht nur gelungene, kreative und spitzbübische Enkel (und Oma natürlich auch), sondern auch Kinder der allerfreundlichsten Sorte.
    Irgendetwas müssen Opa und Oma richtig gemacht haben. Was aber keineswegs heißen soll, dass all die anderen, denen ein solches “Ergebnis” nicht zuteil wurde, alles falsch gemacht haben. Das gewiss nicht. Manchmal passt eben alles zusammen. Und manchmal spielt das Schicksal seine unschöne Seite aus.
    Ob es auch eine Frage der Generationen ist? Meine Eltern hätten vermutlich zu dem Zeitpunkt, als wir ihnen hätten eine Reise schenken können, abgelehnt. Aus Altersgründen.
    Nun ja, das ist ein weites Feld. Belassen wir es dabei, dass Opa ein Glückspilz ist!
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  4. Opa muss ein Glückspilz sein!
    Nicht nur dass er und Oma gelungene, kreative Enkel hat. Nein, auch Opas Kinder sind zum Herzerwärmen. Irgendetwas müssen Opa (und Oma) wohl richtig gemacht haben. Was aber nicht heißt, dass andere, denen nicht so viel Glück beschert ist, alles falsch gemacht haben. Manchmal passt eben alles zusammen und manchmal spielt das Schicksal (darf man das so sagen?) seine weniger schönen Seiten aus.
    Kann es auch sein, dass es eine Frage der Generationen ist? Aber das Feld ist zu weit. Belassen wir es mit: Opa ist ein Glückspliz
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