Dienstleistungen

Le Creuset: Das war der perfekte Service

Oma und Opa kochen seit nunmehr rund 40 Jahren mit Töpfen und Pfannen von Le Creuset. Das ist emailliertes Gusseisen-Kochgeschirr eines französischen Herstellers, der schon damals eine 30-jährige Garantie auf diese Produkte gab. Und jetzt hatte doch tatsächlich der Zahn der Zeit derart am Deckelknauf eines Bräters genagt, dass Opa mal am deutschen Sitz der Firma in Kirchheim/Teck vorstellig wurde und vorsichtig nachfragte, ob man da nicht etwas machen könne. Denn normalerweise wird man bei derartigen Ansinnen ja immer ziemlich schnell weitergereicht und am Ende dann doch irgendwie abgewimmelt. Ganz anders bei Le Creuset: Beim Customer Service wollte man nur unsere Adresse wissen und zwei Tage später war der Knauf bereits da. Was soll ich sagen? Das war der perfekte Service. Geringer Aufwand – große Wirkung. Angesichts dessen wäre es gewiss von Vorteil gewesen, wenn sich Oma damals, als unser ‚Doufeu Rund’ sein Emaille verlor, an die Garantie erinnert hätte. Zumindest wäre unsere Le Creuset-Sammlung dann noch komplett. Aber wie auch immer: Auf unsere verbliebenen Töpfe und Pfannen lassen wir – auch nach rund 40 Jahren – nichts kommen.

IMG_0474Auf ihre Töpfe und Pfannen von Le Creuset lassen Oma und Opa – auch nach rund 40 Jahren – nichts kommen, zumal sich der Bräter (li. oben) eines neuen Deckelknaufs erfreut.

 

1&1-Service: Kundenzufriedenheit sieht anders aus

Dass 1&1 nicht den allerbesten Ruf genießt, lässt sich nicht schwer erahnen. Ob die Kommentare auf diesem Blog, diverse Fundstellen anderswo im Netz und selbst die Anmerkungen auf dem 1&1-Blog selbst belegen: Kundenzufriedenheit sieht anders aus. Auch Opa hat so seine Erfahrungen gemacht. Sicherlich kann 1&1 nichts dafür, wenn Brute-Force oder sonstige Attacken gegen den Internetdienstleister gefahren werden. Aber die Art und Weise, wie er damit bzw. mit seinen Kunden umgeht, geht gar nicht. Ob 20 Minuten in der Warteschleife beim Platinservice, widersprüchliche Auskünfte der Service-Mitarbeiter oder schlicht das Eingeständnis, technisch am Ende des Lateins zu sein – alles nicht wirklich überzeugend und für die Zukunft wenig Mut machend. Selbst wenn man zwischenzeitlich den Eindruck hat, das Unternehmen gebe sich redlich Mühe, muss man nicht lange darauf warten, wieder restlos enttäuscht zu werden. So war es jetzt, als Opa einige Domains kündigen wollte. Auf der Webseite ging es nicht, per Telefon nicht, eben überhaupt nicht. Dass dann noch eine Vertriebsmitarbeiterin von 1&1 anrief und mir irgendein E-Mail-Produkt verkaufen wollte und sich für meine Unzufriedenheit mit dem 1&1-Service nun überhaupt nicht interessierte, schlug dem Fass wirklich den Boden aus. Am schlimmsten dabei war bzw. ist das Gefühl, dass man als Kunde ganz offensichtlich, wie es so schön heißt, im Mittelpunkt steht und damit grundsätzlich im Wege. Was soll ich sagen? Ob ein Wechsel des Anbieters hilft, ist, was man so hört, leider nicht garantiert und bleibt insofern auch erst einmal abzuwarten. Allerdings weiß schon der Volksmund: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

Interner Fehler   Technische Fehler und schlechter Service: Opas derzeitiges Bild von 1&1.

PS: Mittlerweile ist es mir übrigens gelungen, die Domains zu kündigen.

Ein Gedanke zu „Dienstleistungen

  1. Pingback: Wieder ziemliche Probleme | Opas Blog

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