… wo der Hammer hängt

Jeder hat ja so seine Lieblinge. Bei unserem jüngsten Enkel ist das aktuell der Ankylosaurus. Kennen Sie nicht? Besagtes Tier ist eine Gattung aus der Gruppe der Vogelbeckendinosaurier, also kurz ein Dino. Dass sich unser Kurzer genau diesen zu seinem Favoriten auserkoren hat, kommt nicht von ungefähr. Immerhin brachte der Ankylosaurus bis zu neun Tonnen auf die Waage und konnte sich mit einer verknöcherten Keule an seiner Schwanzspitze bestens verteidigen und sogar gegen fleischfressende Räuber wie Tyrannosaurier zur Wehr setzen. Selbst war der Ankylosaurus Pflanzenfresser und somit keine (große) Gefahr für andere Tiere. Was soll ich sagen? Vielleicht kommt ja von der Wehrhaftigkeit dieses Sauriers der Spruch: Jemandem zeigen, wo der Hammer hängt.

Liebling unseres jüngsten Enkels: Der Ankylosaurus aus der Gruppe der Vogelbeckendinos.

Ein Leben wie Pandas in Berlin

Opas Chinesisch ist etwas eingestaubt. Jedenfalls musste er beim heutigen Staatsakt für die beiden Panda-Bären im Zoo Berlin den Simultandolmetscher in Anspruch nehmen, als der chinesische Staatspräsident Xi Jinping seiner Hoffnung Ausdruck verlieh, dass die beiden Bären die Beziehungen zwischen China und Deutschland noch weiter vertiefen und Botschafter der Freundschaft sein mögen. Bundeskanzlerin Angela Merkel stieß ins gleiche Horn und erklärte, dass Jiao Qing (Schätzchen) und Meng Meng (Träumchen) zwei sehr sympathische Botschafter seien. Wie auch immer, die beiden Bären sind derzeit die einzigen Riesenpandas in Deutschland. Für die breite Öffentlichkeit zu sehen sind die Tiere ab dem morgigen Tag. Dafür muss der Zoo Berlin übrigens 1 Million US-Dollar jährlich auf den Tisch blättern. Denn Schätzchen und Träumchen sind kostenpflichtige Leihgaben Chinas, und das zunächst für die nächsten 15 Jahre. Was soll ich sagen? Opa würde gerne mit den Pandas tauschen. Denn die fressen und schlafen jeweils zwölf Stunden am Tag und liegen dabei auch noch faul herum. Was ist da schon ein Leben wie Gott in Frankreich. Ab jetzt heißt es: Ein Leben wie Pandas in Berlin.

Machten den beiden Panda-Bären heute ihre Aufwartung: Bundeskanzlerin Angela Merkel und der chinesische Staatspräsident Xi Jinping beim Staatsakt im Zoo Berlin.

Männergespräche, die zweite

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Das wissen wir nicht nur in Deutschland. Denn diese Aussage findet sich – in welcher Form auch immer – in fast allen anderen Ländern dieser Welt. Unser ältester Enkel findet das natürlich auch, der sich mit dem Hund einer Freundin seiner Mutter an ein Wasser zurückgezogen und vielleicht an das Männergespräch gedacht hat, das er vor Jahren einmal mit Opa an ähnlicher Stelle geführt hatte. Was soll ich sagen? Also, Opa ist nicht auf den Hund gekommen, auch wenn dass beim Vergleich der Bilder so aussieht.

Männergespräche … einmal anders.

 

Maikäfer machen sich rar

Von Wonne-Monat Mai ist ja bis jetzt nicht viel zu spüren. Auch wenn heute hier in Berlin die Sonne scheint, lässt das Wetter doch arg zu wünschen übrig. Kein Wunder, dass sich auch die Maikäfer noch rar machen. Jedenfalls habe ich noch keinen gesehen, Oma, unsere Kinder und die Enkel auch nicht. Aber vielleicht sind die Tierchen ja so irritieret, dass sie sich in der Zeit vertun. Ein Beispiel dafür haben Oma und ich im Dezember in Holland gesehen, als wir bei einer Kunst-Ausstellung den abgebildeten Maikäfer entdeckten, der von allen Besuchern fleißig fotografiert wurde. Was soll ich sagen? Wenn die Maikäfer jetzt im Winter immer auf Museums-Tour gehen, dann werden sie im Mai vermutlich schlafen und wir können sie vermutlich nur noch präpariert in Naturkunde-Museen oder Bücher sehen. In letzteren spielen sie übrigens tragende Rollen wie bei Max und Moritz, die mit den Tierchen Onkel Fritz nachts in Angst und Schrecken versetzen, oder in Peterchens Mondfahrt, bei der Herr Sumsemann sogar zur Hauptfigur avanciert. Bleibt dennoch zu hoffen, dass wir sie aber auch noch in der Natur zu sehen bekommen.

Maikäfer zu Besuch im Museum: Krabbelte seelenruhig an einem Bild entlang in die Höhe.

Frohe Ostern

Während aufmerksame Zeitgenossen in diesen Tagen in ihren Gärten den Osterhasen entdecken, der dort fleißig Ostereier für die Kinder versteckt, haben es Oma und Opa in diesem Jahr mit der Ostermaus zu tun. Die bringt allerdings nichts, sondern ist mit ihrem Partner offensichtlich gerade dabei, irgendwo ihr Nest zu bauen und sammelt alles ein, was nicht niet- und nagelfest ist. Und für Futter knabbert sie aber auch alles an, was sie zwischen ihre Zähne kriegt. Was soll ich sagen? Oma und Opa sind auf die Maus gekommen – und das ganz ohne Sendung. Dennoch: Frohe Ostern und bleiben Sie gesund!

Oma und Opa sind auf die Maus gekommen – und das ganz ohne Sendung: Frohe Ostern!

Eisbahn geöffnet

In Omas und Opas Garten gibt es aktuell eine besondere Attraktion: Eine Eisbahn im Brunnen. Zumindest für die Vögel ist das Eis so dick, dass es trägt. Mal abwarten, wann der erste Piepmatz kommt und die Kufen schwingt. Was soll ich sagen? Ein schönes Wochenende noch und bleiben Sie gesund …

Ziemlich eisig ist der Brunnen in Omas und Opas Garten.

Buddy Bären zu haben

Sie lieben Buddy Bären. Na, dann sollten Sie sich den 15. November rot im Kalender anstreichen. Denn dann kommt es in der Berliner Mercedes-Welt am Salzufer zur nächsten großen Versteigerung von Buddy Bären. Auktionatorin des Abends ist Julia Theurkauf. Los geht’s um 19 Uhr. Renommierte Künstler wie Elvira Bach, Kani Alavi, Frank Rödel und Sabeth Holland, aber auch Prominente wie z.B. Dennenesch Zoudé, Zohre Esmaeli und Nina Ruge haben für den guten Zweck zum Pinsel gegriffen und Buddy Bären gestaltet, die an diesem Dienstagabend unter den sprichwörtlichen Hammer kommen. Weitere Bären wurden von den Rocklegenden Karat, City und den Puhdys signiert. Der Erlös der 2 m bzw. 1 m großen Unikate, wie auch der 33 cm großen Bären-Miniaturen, kommt zu 100 Prozent Kinderhilfsorganisationen, wie z.B. UNICEF, SOS-Kinderdorf, DKJS, Bürgerstiftung Berlin, Menschen helfen!, Buddy Bear Help, Berliner helfen oder auch der Stiftung Fairchance, zugute. Alle Kosten der Versteigerung werden von Sponsoren bzw. der Buddy Bär Berlin GmbH getragen. Die Mehrzahl der Buddy Bären wird bereits ab dem 2. November in der Mercedes-Welt ausgestellt. Wenn Sie Interesse haben, an der Versteigerung teilzunehmen, geben Sie bitte Bescheid unter versteigerung@buddy-bear.com oder melden Sie sich hier direkt an. Und wenn Sie am 15. November nicht persönlich an der Versteigerung teilnehmen können, besteht die Möglichkeit, schon im Vorfeld ein Gebot abzugeben bzw. einen Dritten zum Mitbieten zu bevollmächtigen. Alles Notwendige dazu finden Sie auf der Webseite der Versteigerung. Dort kann man sich auch schon mal die zu ersteigernden Exemplare anschauen. Was soll ich sagen? Also, wenn Sie mich fragen, da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

buddybaeren2016                         Auch das in Berlin lebende afghanische Model Zohre Esmaeli hat einen                     Buddy Bären gestaltet.

Bei Opa piept’s

Da sage noch einer, Kinder würden sich nicht für die Natur interessieren. Als ich für den heutigen Post die Vogeluhr des Nabu aufrief und mit der Maus über die Vögel fuhr, um die Vogelstimmen erklingen zu lassen, spitzte unser Jüngster oben die Ohren und stellte fest: „Bei Opa piept’s“, und machte sich auf den Weg zu mir ins Büro. Ganz begeistert fuhr er ebenfalls mit der Maus über die Vögel und war ganz begeistert von den Vogelstimmen, die es da zu hören gab. Was soll ich sagen? Die Vogeluhr ist wirklich eine tolle Grafik, mit der man Kinder die Vogelwelt ganz einfach nahebringen kann.

vogeluhrDie Vogeluhr des Nabu: Die Vogelstimmen gibt’s aber nur auf der Webseite des Nabu.

Auf den Hund gekommen

Opas Enkel sind auf den Hund gekommen: Sie wünschen sich sehnlichst einen vierbeinigen Spielkameraden. Schon seit geraumer Zeit liegen die beiden Buben Oma und Opa diesbezüglich in den Ohren. Denn dass ihre Großeltern Hundeliebhaber sind, wissen sie von den herzzerreißenden Geschichten, die sie über unsere bisherigen Hunde gehört haben. Wahrscheinlich glauben unsere Enkel, dass wir anfälliger für die Anschaffung eines Vierbeiners sind als ihre Eltern. Ganz falsch dürften die Zwei damit nicht liegen. Unser zweiter Hund ist zwar schon vor ein paar Jahren verstorben, aber nicht selten wird er immer noch schmerzlich vermisst. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Opa von der Welt und selbst Oma nicht mehr verstanden wird. Früher war es dann an unserem Golden Retriever, der sich beruhigend auf Opas Füße gelegt hat, und beide sich dann selbst ohne Worte verstanden haben. Dass Hunde wahre Menschenversteher sind, haben jetzt auch Wissenschaftler der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest herausgefunden. Opa hat es zwar schon immer gewusst, nun gibt es aber auch den wissenschaftlichen Beweis.  Der ideale Wunschhund unserer Enkel soll übrigens erst klein sein und dann groß werden und dann in etwa die Größe eines Golden Retrievers haben. Was soll ich sagen? Auch ohne Charles Darwin zu heißen, freue ich mich sehr über die biologische Beobachtungsgabe meiner Enkel.

Hund2Ein Prachtexemplar – intelligent und bildhübsch: Omas und Opas letzter haariger Freund.

PS: Als Oma neulich erzählte, sie habe von einem Hund geträumt, kommentierte das Opa mit den Worten: „Soweit waren wir schon lange nicht mehr!“

Faul rumliegen und dicker werden

Ich glaube, wenn jemand eine Idee hat, dann hat sie auch noch ein anderer. Jedenfalls kam mir vor einiger Zeit in den Sinn, dass es doch ziemlich vorteilhaft wäre, ein Pandabär zu sein – zumal mit meiner Figur, die sich ohnehin schon ganz leicht in diese Richtung entwickelt (hat). Ganz sicher habe ich nicht so viel Fell wie ein Panda, aber meine Haarpracht kann sich für mein Alter noch sehen lassen. Wie dem auch sei: Ich dachte zumindest, dass das eine ziemlich einmalige Idee gewesen wäre. Heute nun, als ich so den einen oder anderen Link im Netz verfolgte, kam mir doch folgender Spruch unter: „Ich lasse mich zum Pandabären umschulen. Wenn ich faul rumliege und immer dicker werde, finden mich trotzdem alle niedlich.“ Was soll ich sagen? Wenn die Bundeskanzlerin und der Direktor des Berliner Zoos nicht zu Potte kommen und das Panda-Pärchen aus China ausbleibt, kann Opa ja noch einspringen. Auch kein schlechter Job.

Erste Planungen Panda-Anlage im Zoo Berlin_2015So sehen die ersten Planungen des Berliner Zoos für das erwartete Pandabären-Pärchen aus. Wenn’s doch nicht klappen sollte, kann Opa ja den Platz des Pandas auf der rechten Seite einnehmen.                                                                                     Grafik: Zoo Berlin