Herr K. hat es nicht leicht!

Opa war in der abgelaufenen Woche teilweise etwas indisponiert. Eine der Hauptbeschäftigungen war insofern Lesen, wobei Opas jüngste Tochter dazu ein geniales Büchlein beigesteuert hat: Der Moderne Mann von Thomas Tuma, ein Journalisten-Kollege, der beim Handelsblatt arbeitet. Dort hat er auch seinen Herrn K. zum Leben erweckt und präsentiert ihn nach wie vor in einer Kolumne. Und Herr K. hat es in der Tat nicht leicht! Ich will ja nicht zu viel verraten. Aber, so steht geschrieben: „Die moderne Lebenswelt bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich, denen man(n) sich heute stellen muss. Ein wenig Verständnis von seiner Familie wünscht er sich durchaus, doch seine Frau weiß nicht einmal, womit er sich im Job den lieben langen Tag beschäftigt: Als „Senior-Consultant-Key-Account-Irgendwas“ hat sie ihn einmal im Gespräch mit einer wildfremden Frau angeschickert bei einer Party bezeichnet.“ Dabei will ich es denn auch schon bewenden lassen. Denn: Man muss es selber lesen. Was soll ich sagen? Herr K. wirkt wie ein Spiegel, ein Spiegel unserer Zeit, der auch noch ausgesprochen unterhaltsam  (geschrieben) ist. Wenn es Herrn K. noch nicht gäbe, müsste man ihn erfinden. Insofern: Danke, Herr Kollege. Und meinen Lesern wünsche ich noch ein schönes Wochenende, und bleiben Sie gesund …

                                                                           Thomas Tuma, Der Moderne Mann                                                                               GABAL Verlag, Offenbach, 2016, 120 Seite, 15,00 Euro, ISBN 978-3-86936-728-6

Neues Magazin: Nice, hamma!

„Nice, hamma!“ ist, heißt es in „Süddeutsche Zeitung Familie“, 2016 der jugendliche Ausdruck der Bewunderung schlechthin gewesen. Und „nice, hamma!“ kann man heute bewundernd ganz sicher auch zu diesem neuen Magazin für Eltern und Kinder sagen. Denn die Marketingleute haben nicht zu viel versprochen, als sie schrieben: „Es besteht aus zwei Teilen –  einem für Eltern und einem für Kinder – und besticht durch große Leser- und Lebensnähe, hohe emotionale Aktualität und journalistische Qualität.“ Zielgruppe sind moderne Mütter und Väter, die – gut ausgebildet, beruflich erfolgreich – mindestens ein Kind im Alter zwischen vier und elf Jahren haben – sowie eben diese Kinder, die sich im Kindergarten- und Grundschulalter befinden. Aber auch Großeltern, so viel kann ich als Großvater sagen, werden angesprochen. Der Lesestoff ist kurzweilig, die Themenauswahl vielfältig und die Aufmachung ansprechend. Und so, wie das Heft für die Eltern daher kommt, scheint auch das Heft für die Kinder zu sein. Jedenfalls brachte unser jüngster Enkel sein Urteil kurz und bündig auf den Punkt: „Das ist gut“, sprach’s und verschwand – natürlich mit seinem Heft unterm Arm. Was soll ich sagen? Die Idee, ein Magazin zu entwickeln, das sich in zwei eigenständige Hefte trennen lässt, hat etwas und es so auch noch nicht gegeben. In Zeiten, in denen Kinder viel zu viel alleine vor dem Computer oder Fernseher sitzen und Lesen aus der Mode gekommen ist, mag ein solches Print-Magazin für einige Zeitgenossen ein wenig archaisch wirken. Aber vielleicht weist ja gerade solch gedrucktes Papier wieder den Weg zurück in die Zukunft.

EVT: 25. April 2017
Einzelverkaufspreis: 7,90 EUR
Abopreis: 46,80 EUR (6 Ausgaben im Jahr)
Format: 21,5 x 27,4 cm
Erscheinungsweise: zweimonatlich

Das neue Magazin „Süddeutsche Zeitung Familie“ – das Motto: Mein Heft ist Dein Heft.

So Ehre denn, wem Ehre gebührt

Das schafft nicht jeder. Seit kurzem ist Berlins Zwei-Sterne-Koch Tim Raue auch auf Netflix zu sehen. Der amerikanische Streamingdienst widmet dem 42-Jährigen eine eigene Folge in der Serie „Chef’s Table“. Diese Ehre ist bislang noch keinem Koch aus Deutschland zuteil geworden. Um die Folge zu sehen, muss man allerdings Netflix abonniert haben. Wer das nicht hat und den Schirmherrn von KINDER | KOCHEN trotzdem kennenlernen will, kann dies auf der Seite von Berlin vis-à-vis tun. Dort habe ich Tim Raue in meiner Kolumne Berlin-Macher porträtiert. Was soll ich sagen? Halten wir’s mit Johann Wolfgang von Goethe: So Ehre denn, wem Ehre gebührt!

 Aktion: Berlins Sterne-Koch Tim Raue.

Tatort Berlin

Pippi Langstrumpf und Winnie Puuh sind tot! Die weißen Umrisse auf den Bürgersteigen an der Kreuzung Kant- und Bleibtreustraße bzw. Tor- und Rosa-Luxemburg-Straße in Berlin zeigen die Position der toten Helden. Und die beiden literarischen Lieblinge sind offensichtlich nicht die einzigen Kinder-Figuren, die es „erwischt“ hat. Auch Pinocchio und Janoschs Tigerente sollen zu denen gehören, deren Leichen-Markierungen an verschiedenen Tatorten in der Stadt zu finden sind. Und selbst auf der Terrasse von Oma und Opa finden sich Spuren von gemeuchelten Protagonisten, die doch sehr an das kleine Gespenst von Otfried Preußler und eine wohl noch zu erfindende Figur erinnern. Während allerdings die Abbildungen vor unserer Terrassentüre von unseren Enkeln stammen, sind die Markierungen im Stadtbild von Berlin von Librileo, einem gemeinnützigen Berliner Unternehmen, das mit seiner Aktion darauf aufmerksam machen will, dass immer weniger Kinder in Kontakt mit traditionellen Kinderbüchern kommen und diese damit auszusterben drohen. Was soll ich sagen? Oma und Opa sind von der Idee begeistert. Denn nicht in allen Haushalten wird den Kindern so viel erzählt und vorgelesen wie bei uns und unseren Kindern.

PippiLangstrumpf-istTot-Quer-1980p-Website-HeaderDie Markierungen sind eindeutig: Während Pippi Langstrumpf (oben) deutlich zu erkennen ist, kann man das Kleine Gespenst (unten links ) nur erahnen. Die Figur daneben muss wohl noch erfunden werden, was bei der Fantasie unserer Enkel nicht schwer sein dürfte.IMG_3218 Kopie

Weltliteratur to go

Also, Opa ist begeistert. Da bin ich doch zufällig auf eine Möglichkeit gestoßen, wie man Kindern Weltliteratur näherbringen und gleichzeitig den Umgang mit den neuen Medien beibringen kann. Den diesbezüglichen Weg weist ein gewisser Michael Sommer, der Literaturwissenschaften studiert und als Regisseur, Autor und langjähriger Leitender Schauspieldramaturg am Theater Ulm gearbeitet hat. „Theater ist schön. Literatur ist schön. Aber: Für den Hausgebrauch viel zu lang!“, fasst Sommer das Problem zusammen und fragt eher rhetorisch, wer schon Zeit habe, „einen 800 Seiten starken Roman zu lesen, in dem noch nicht einmal eine Fantasie-Figur vorkommt.“ Des Rätsels Lösung nun ist „Sommers Weltliteratur to go“, die als „bescheidenes Ziel“ formuliert: „Knackige Kurzversion, die alles Wichtige enthält und sich mit bunten Bildern in unsere Großhirnrinde einbrennt.“ Die bunten Bilder erzeugt er mit Playmobilfiguren, die er wahrlich gekonnt in Szene setzt. Aber schauen Sie es sich selbst an. Was soll ich sagen? Genial einfach – einfach genial! Goethe, Schiller, Kleist, Heine, Shakespeare oder Dostojewski, sie alle hätten ihre wahre Freude gehabt.

Kanntapper, kanntapper …

Sie kennen das Wort „kanntapper“ nicht? Na gut, dann kennen Sie auch das Märchen vom dicken fetten Pfannkuchen nicht. Sollten Sie aber. Denn es ist ein Märchen, das bei Kindern ausgesprochen gut ankommt. Unsere Enkel jedenfalls lieben die Geschichte von dem Pfannkuchen, der seinen Köchen in den Wald entflieht und dort verschiedene Tiere trifft, die ihn fressen wollen. Jedem neuen Tier erzählt er, wem er bereits entwischt ist, und läuft dann „kanntapper, kanntapper in den Wald hinein“. Als der Pfannkuchen am Ende auf drei arme und hungrige Waisenkinder trifft, lässt er sich von ihnen essen. Was soll ich sagen? Wer bei seinen Kindern oder Enkelkindern punkten will, sollte sich „kanntapper, kanntapper“ auf den Weg machen und sich das Märchen besorgen.

IMG_3287 KopieFrüh übt sich …: Pfannkuchen sehen bei unseren Enkeln auch in natura hoch im Kurs.

Schützenhilfe für Tegel

Wir befinden uns im Jahre 2016 n.Chr. Die ganze Politik – also die Bundesregierung, der Berliner Senat und die brandenburgische Landesregierung – will den Berliner Flughafen Tegel schließen. Die ganze Politik? Nein, ein von unbeugsamen Politikern mit getragenes Aktionsbündnis hört nicht auf, den Totengräbern Tegels Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die politischen Legionäre, die in Berlin und Potsdam TXL den Gar ausmachen wollen … Berlin braucht Tegel heißt das Aktionsbündnis, hinter dem der Verein pro Tegel und die FDP Berlin stehen und das Tegel als Verkehrsflughafen dauerhaft erhalten will. Derzeit läuft ein Volksbegehren, bei dem bereits mehr als die Hälfte der benötigten 20.000 Stimmen zusammengekommen sind und das, wie es aussieht, in einem Volksentscheid zur Offenhaltung Tegels mündet. Während sich in der Politik ansonsten bislang weit und breit (noch) niemand traut, sich auch mal öffentlich für den Erhalt Tegels stark zu machen, haben nun zwei Schwestern – ob gewollt oder ungewollt – dem Anliegen tatkräftige Schützenhilfe geleistet. In ihrem gerade erscheinen Buch „Letzter Aufruf Tegel!“ (eine ausführliche Besprechung gibt es hier) erklären Julia und Evelyn Csabai, die seit 20 Jahren im Nebenjob am Flughafen Tegel arbeiten, TXL zum „tollsten Flughafen der Welt“ und geben für ihn eine Liebeserklärung sondergleichen ab. Was soll ich sagen? Die Eingangsanalogie zu den unbeugsamen Galliern ist nicht ohne Bedacht gewählt. Jeder weiß, wie die Geschichten von Asterix und Obelix ausgehen. Stellt sich nur noch die Frage, wer beim Schlussbankett gefesselt am Baum hängt. Innerhalb des Berliner Senats jedenfalls ist der Regierende Bürgermeister für die Musik zuständig …

Letzter Aufruf Tegel Das Buch ist eine Liebeserklärung sondergleichen.

Doch, die Sache ist ernst

Der Plot des Buches Mauersegler an sich ist recht einfach: Fünf Männer gründen eine Alten-WG und beschließen: Jeder von ihnen soll selbstbestimmt sterben können – und die anderen helfen ihm dabei. Dazu tüftelt der Computercrack des Quintetts eigens ein „Todesengelprogramm“ aus, über das das Ganze abgewickelt werden soll. Die Themen Älterwerden und Sterbehilfe indes sind da schon schwieriger. Zunächst gelingt es Chrstoph Poschenrieder sehr anschaulich, eine Kulisse aufzubauen, die nicht zuletzt dank einer kirgisischen Krankenpflegerin zuweilen an eine Karikatur erinnert. Auch die fünf Protagonisten machen da keine Ausnahme: Wilhelm, der Jurist, Heinrich, der Lebensmitteltechnologe, Ernst, der Programmierer, Siegfried, der Theaterregisseur und Carl, der Journalist und Philosphiedozent. Aber da war noch jemand, der Sechste im Bunde, der nun aber nicht mehr bei ihnen ist. „Wenn der kleine Martin nicht tot im Weiher vor der Stadtmauer gefunden worden wäre, wir hätten unsere Alten-WG nie gegründet“, sagt Carl, der die Geschichte in der Ich-Form erzählt. Und als es dann heißt: „Wir trinken jedes Jahr am 2. Dezember auf Martin“, konnte man schon ahnen, dass da noch ein dickes Ende kommt. Und das kommt. Denn Martin hat, wie Carl als Letzter berichtet, „eine Rechnung mit mir offen.“ Doch auch hier, wie schon bei den vorangegangenen vier Todesfällen, fehlt irgendwie eine angemessene moralische Reflexion. Gewiss, es ist ein Roman, und ein über weite Strecken auch ausgesprochen unterhaltsamer. Aber Sterben und Tod verdienen mehr, auch in einer Komödie. „Wir hatten immer gedacht, wir würden mit dem Sterben und dem Tod vernünftig umgehen. Nicht nur vernünftig, sondern lässig-nonchalant, so wie wir unser Leben geführt hatten“, sagt Carl eingangs, um dann festzustellen: „Nein, so ernst ist die Sache auch wieder nicht.“ Was soll ich sagen? Da irrt Chronist Carl ebenso wie Autor Poschenrieder, der ihn geschaffen hat. Doch, die Sache ist ernst. Und ein bisschen mehr Tragik hätte dem Buch ganz sicher keinen Abbruch getan. Dass Tragikomödie durchaus witzig geht, weiß man spätestens seit „Das Beste kommt zum Schluss“ – auch wenn der Vergleich ein wenig hinkt, da es sich dabei um einen Film handelt. Aber entscheidend sind ohnehin nicht die Bilder, sondern die zwei großen Themenkomplexe Sterben und Tod, um die es in beiden Geschichten geht.

poschenrieder_mauersegler                                                                      Christoph Poschenrieder: Mauersegler                                                                   Diogenes Verlag, September 2015, 224 Seiten, 20,00 Euro, ISBN 978-3-257-06934-1

Bitterer Nachgeschmack

Es ist ein gutes Jahr her, dass der Berliner Rechtsmediziner Michael Tsokos und seine Kollegin Saskia Guddat mit ihrem Buch Deutschland misshandelt seine Kinder versucht haben, das Land und seine Menschen wachzurütteln. Gestern nun wurde eine Neuauflage in Form einer Erweiterten Taschenbuchausgabe vorgestellt. Dabei enthält das Vorwort unter der Überschrift „Was unser Buch bewirkt hat (und was noch nicht)“ eine Passage, die einen – unabhängig vom eigentlichen Thema – schon ein wenig nach Luft schnappen lässt. „Zweimal waren wir auch bei Günther Jauch eingeladen, wurden jedoch jeweils im letzten Moment wieder ausgeladen, da sich die Redaktion für ein anderes, offensichtlich viel wichtigeres Thema entschieden hatte. Inwiefern die Schweizer Schwarzgeldkonten einer Alice Schwarzer brisanter sein sollen als das von uns angeprangerte tödliche Versagen des deutschen Kinderschutzes und inwiefern die Edathy-Affäre keine Überschneidungspunkte mit unserer Thematik aufweist, will sich uns allerdings bis heute nicht erschließen. Aus unserer Sicht lässt dies in Sachen Günther Jauch einen schalen Nachgeschmack zurück.“ Was soll ich sagen? Der schale Nachgeschmack wird noch bitterer, wenn man sich einmal näher anschaut, welche Themen für die Sendungen relevant sind. Gibt man beispielsweise den Suchbegriff Euro auf Günther Jauchs Seite ein, bekommt man satte 119 Treffer angezeigt. Geld bringt immerhin noch 54 Treffer, Steuern 25, Banken 21, Löhne 14, Hoeneß 13, Reiche 6 und Soli 5. Money makes the world go round. Und nach dem Motto Sex seils: Die Prostitution bringt es auf 7 Treffer, Kinderpornografie und Sex immerhin jeweils noch auf 4. Und Kinderschutz? Jetzt dürfen sie raten: Sage und schreibe 2 Treffer, beide datiert vom 26. Februar 2012. Der Weckruf von Tsokos und Guddat ist bei der Günther Jauch-Redaktion offensichtlich völlig ungehört verhallt, was um so ärgerlicher ist, als wir alle deren Tiefschlaf bezahlen – müssen.

Taschenbuch Tsokos                                  Deutschland misshandelt seine Kinder                                                                      Michael Tsokos & Saskia Guddat                                                                                    320 Seiten, 9,99 Euro                                                                                                  ISBN: 978-3-426-78637-6                                                                                          Knaur TB 2015

Auch was für unsere Enkel

Die re:publika 15 in Berlin, die gestern zu Ende gegangen ist, wäre sicher auch was für meine Enkel gewesen. Die Kinder-Spielecke hätte sie allerdings nicht besonders glücklich gemacht – obwohl die Lego-Bausätze schon etwas hatten. Aber da da nur kleine Kinder rumgeturnt sind, hätten die beiden Buben – der eine vier Jahre alt, der andere fünf -vermutlich gesagt: „Nur Babys!“ Bei dem Souvenier-Shop allerdings wäre ihnen das Herz aufgegangen. Ich weiß zwar nicht, was Star Wars mit der #rp15 zu tun hat. Aber vor allem die Laser-Schwerter, die es dort gab, hätten es den beiden Buben sicher angetan. Überhaupt gab es dieses Jahr viele Angebote, die ich eher unter dem Stichwort „analog“ einordnen würde. Da wurde Schach gespielt, gelesen, gemalt, gebastelt, mit Knete modelliert, gekickert und und und. Echte (und leckere) Hamburger gab es auch. Und besonders bemerkenswert: Auf einer der weltweit wichtigsten Events zu den Themen der digitalen Gesellschaft haben die über 6.000 Besucher – Ihr werdet es wahrscheinlich kaum glauben – auch miteinander geredet – analog, versteht sich. Was soll ich sagen? Irgendwie bin ich nach diesen drei Tagen doch beruhigt: Ungeachtet der digitalen Revolutionen, die sich da offensichtlich jagen, gibt es auch nach wie vor ein analoges Leben, auf das niemand verzichten will.

LaserschwerterDiese Laserschwerter hätten meine beiden Enkel sicherlich begeistert. Ansonsten ging es eher ziemlich analog zu auf der re:publika 15 in Berlin – wie diese Impressionen zeigen: Spielecke       BastelnKnete       KickerMalen