Herzerweichende Telekom

Letztens habe ich mich ja positiv über die Telekom geäußert. Während ich befürchtet hatte, dass ein Shitstorm über Opas Blog hereinbricht und auch ich Opfer des weit verbreiteten Telekom-Bashings werde, blieb dieser jedoch aus. Stattdessen gab es einen herzerweichenden Kommentar der Telekom. “Telekom hilft” twitterte: “ schön, sowas zu lesen! Vor allem, dass Sie uns schon so lange die Treue halten. Vielen Dank dafür! 💝 ^is.” Dazu gab es eine wunderbare GIF-Animation, die man gesehen haben muss. Ein kleinen Eindruck gibt der unten abgebildete Screenshot. Damit aber nicht genug: Michael Hagsphil, Geschäftsführer Privatkunden der Telekom, hat  den Tweet von Opa “Wir sind mit der Telekom zufrieden” höchstpersönlich geliked. Wenn das nichts ist. Was soll ich sagen? Wie schön kann doch die Welt sein.

Thankyou

Kleingeld des Glücks

Der Pfadfinder-Wölfling verspricht, jeden Tag eine gute Tat zu tun. Dabei sollte sich das eigentlich jeder Mensch vornehmen. Oma schafft es übrigens fast täglich, irgendetwas zu tun, was anderen Menschen hilft oder sie glücklich macht. Insofern war es für sie auch selbstverständlich, bei der Projektwoche, die die Schulklasse unseres Nachbarjungen durchführte, mitzumachen und sich kräftig zu „bedienen“. Denn die Kinder hatten bei uns in der Straße Zettel aufgehangen, bei denen man sich ein Lächeln zum Mitnehmen herunterreißen oder sich mitnehmen konnte, was man so braucht: Ein Herz, ein Kleeblatt oder einfach nur Freude. Was soll ich sagen? Ganz sicher ein sinnvolles Projekt, denn: Die Welt wäre ganz sicher ein freundlicherer Ort, wenn jeder jeden Tag seinem Nächsten ein Lächeln entlocken könnte. Denn Lächeln ist bekanntlich das Kleingeld des Glücks.

LächelnEine Projektwoche, um andere glücklich zu machen oder eine kleine Freude zu bereiten.Glück

Lausige Temperaturen

Wer sich in diesen Tagen näher mit dem Wetter in Deutschland beschäftigt, muss schon mental ziemlich gefestigt sein, um nicht trübselig zu werden. Mit Frühling hat das ganz sicher nichts zu tun, was uns Petrus derzeit anzubieten hat. Gewiss, es ist April, der bekanntlich macht, was er will. Aber doch bitte schön nicht bei diesen Temperaturen. Selbst die Natur würde sich über ein paar Grade mehr freuen, vor allem die Blüten, die sich unvorsichtiger Weise schon weit nach vorne gewagt haben und jetzt bei lausiger Kälte den Griffel abfrieren. Was soll ich sagen? Wie gut, dass Oma bei den letzten warmen Sonnenstrahlen auch noch Fotos gemacht hat, die einem jetzt wenigstens das Herz erwärmen.

BlütenNoch nicht lange her: Da konnte man vom Frühling und warmen Sonnenstrahlen träumen.

Weihnachtsstress? Nö!

„Wir tappen jedes Jahr in die Stressfalle“, lautete dieser Tage eine Überschrift in den Medien. Einkaufen, Baum schmücken, Familie – diese drei Faktoren wurden dabei dafür ausgemacht, dass die weihnachtliche Harmonie gestört wird. Oma und Opa können das gar nicht verstehen. Eingekauft haben wir am Samstag und am Sonntag. Am Samstag war es zwar ziemlich voll. Von der vielfachen Hektik aber haben wir uns erst gar nicht anstecken lassen, sondern uns zwischendurch sogar noch ein paar Pommes frites gegönnt. Die Geschenke, die wir einkaufen wollten, haben wir jedenfalls alle bekommen. Die Lebensmittel waren dann am Sonntag dran. Da war es so leer, dass wir uns im Supermarkt schon fast einsam gefühlt haben. Auch das Baum schmücken lässt unseren Blutdruck nicht ansteigen. Dabei haben wir noch gar nicht entschieden, ob wir den Baum am Heiligabend vor Heiligabend aufstellen und schmücken, oder am Heiligabend vor Heiligabend vor Heiligabend. Und die Familie? Na, da gibt es überhaupt keinen Stress. Vielmehr genießen wir einfach, dass wir uns haben. Was soll ich sagen? So schön kann Weihnachten sein.

Doppelte Freude

Was schenkt man anderen Menschen? Normalerweise etwas, was man schön findet und auch selber gerne hätte. Unser ältester Enkel hat das jetzt perfektioniert. Als er mit seiner Mutter unterwegs war, um für seinen Vater etwas zum Geburtstag einzukaufen, hat er eine Figur aus der Star Wars-Reihe ausgesucht, die man eher in seinem Kinderzimmer verorten würde. Was soll ich sagen? Der Spruch „Geteilte Freude ist doppelte Freude“ bekommt da eine etwas andere Bedeutung.

“Bin ich alt?”

Opa ist jetzt 63 Jahre alt, da beißt keine Maus den Faden ab. Manche Kommentare von Oma sind dann auch entsprechend. Und auch unser Kinder äußern sich gerne mal ähnlich. “Mensch Papa!”, heißt es dann immer. Dass unsere Enkel auf die Frage: „Bin ich alt?“ total verständnislos reagieren, will ich an dieser Stelle gar nicht kommentieren. Um so erfreulicher ist es, wenn man jemandem begegnet, der angesichts von Opas Blog ganz erstaunt fragt: „Sie haben doch noch gar keine Enkelkinder?“ Neulich wurde es noch besser. Da riet mir eine Frau, nachdem ich ihr eröffnet hatte, ich sei 63: “Schmeiß’ Deinen Ausweis weg und lass’ Dich schätzen.“ Was soll ich sagen? Sehr sympathisch die Dame und vor allem so realitätsnah …

Sommer in Berlin

Irgendwie kann man es den Menschen nie recht machen. Entweder es ist zu nass, zu trocken, zu kalt oder – wie gerade – zu warm. Da wird gestöhnt, was das Zeug hält, statt sich einfach nur zu freuen, dass wir so ein Wetter wie aus dem Bilderbuch haben. Denn wenn man sich an ein paar Grundregeln für solche Wetterlagen hält, sind die tropischen Tage ganz erträglich. Zunächst sollte man unbedingt genug trinken, damit der Körper nicht zu viel Wasser verliert. Am besten nimmt man zimmerwarmes Mineralwasser oder Kräutertee. Vorsicht ist bei Alkohol geboten, da der wiederum wassertreibend wirkt, was bei Hitze eher kontraproduktiv ist. Empfehlenswert ist zudem leichte Kost, die den Körper nicht so sehr belastet. Auch bei der Kleidung sollte man es locker und leicht nehmen. Und der Schatten ist auch allemal besser als die pralle Sonne. Was soll ich sagen? Oma und Opa haben sich in den Schatten verzogen, Siesta gehalten und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Dabei haben wir dann vom Meer bzw. einem Schwimmbad mit kaltem Wasser geträumt und wurden schließlich von einer Amsel wieder in die warme Wirklichkeit zurück geholt, als diese in unserem Brunnen ziemlich lautstark ein ausgiebiges wie kühles Bad genoss. Das ist Sommer in Berlin …

Strand   DSC01536.JPGWährend Oma vom Meer und Opa von einem Schwimmbad geträumt haben, hat eine Amsel ein ausgiebiges wie kühles Bad in unserem Brunnen genommen.IMG_0405

PS: Und nicht vergessen: Opa fünf Sterne für das sommerliche Genuss-Konzert geben.

Wohl wahr!

Die Medien werden ja wegen ihrer Berichterstattung oft gescholten. Doch Presse, Funk und Fernsehen sind besser als ihr Ruf und liegen nur allzu oft vollkommen richtig . Der Tagesspiegel in Berlin hat das jetzt eindrucksvoll unter Beweis gestellt und mit einer Schlagzeile den Nagel auf den Kopf getroffen: “Ohne Opa geht es nicht.” Was soll ich sagen? Wohl wahr, dem ist aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen!

IMG_1332Tagesspiegel-Schlagzeile vom 16. Juni 2015. Dem ist aus Opas Sicht nichts hinzuzufügen.

Naturschönheit in Perfektion

Zur Zeit macht die Gartenstadt Lichterfelde in Berlin, in der Oma und Opa wohnen, ihrem Namen alle Ehre. Es ist ein wahre Freude, durch die Straßen zu schlendern und die Blütenpracht der Bäume und Sträucher zu bewundern. Dabei haben es zwei Exemplare Opa besonders angetan: Eine Zierkirsche und eine Magnolie. Beschreiben kann man das nicht, das muss man einfach sehen. Und dabei können die unten stehende Fotos nur einen schwachen Eindruck davon wiedergeben, wie es in Natura wirklich aussieht und wirkt. Was soll ich sagen? Das ist einfach Naturschönheit in Perfektion.

IMG_0724Einfach nur schön: Die Blütenpracht in der Gartenstadt Lichterfelde in Berlin.IMG_0730

Opas geliebte Sonnenkönigin

Schade: Die Sonne hat heute in Berlin kaum eine Chance. Es muss vereinzelt sogar mit Schauern gerechnet werden. Dabei feiern Oma und Opa anlässlich ihres 39. Hochzeitstages doch ihre Sonnenhochzeit – nach Feuerhochzeit und Aluminiumhochzeit im letzten und vorletzten Jahr. 39 Ehejahre, das sind 468 Monate bzw. fast 14.250 Tage, an denen die Sonne zwar immer wieder auf- und untergegangenen ist, aber doch nicht immer geschienen hat. Auch in unserer Ehe war – wie sollte es anders sein – nicht immer alles eitel Sonnenschein. Aber wie beim Wetter so war es ebenfalls in unserer Ehe: Nach einzelnen Gewittern schien wieder die Sonne. So etwas kommt natürlich nicht von ungefähr. So wie wir Menschen das Klima und damit das Wetter beeinflussen können, sind wir auch für die zwischenmenschlichen Wetterlagen und ehelichen Hochs und Tiefs verantwortlich. Bislang haben wir beide das, so glaube ich, ganz gut hingekriegt. Derzeit genießen wir jedenfalls ein ausgesprochen stabiles Ehe-Hoch, so dass auf jeden Fall in Omas und Opas Herzen die Sonne scheint. Was soll ich sagen? Für Opa ist Oma sowieso seine geliebte und strahlende Sonnenkönigin, mit der er hoffentlich noch viele gemeinsame Sonnenaufgänge erleben darf.

SonnenblumenFür Oma zur Sonnenhochzeit und zum 39. Hochzeitstag: Ein ganz großer Strauß Sonnenblumen, an die in dieser Jahreszeit gar nicht so leicht heranzukommen ist.