Quitten-Produktion verdoppelt

Irgendwie scheint der grüne Daumen bei uns wieder zu funktionieren, nachdem er sich in Sachen Peperoni ja fast gänzlich verabschiedet hatte. Jedenfalls sind in diesem Jahr unsere Quitten derart gewachsen, dass wir ganz stolz vermelden können: Produktion verdoppelt. Waren es 2016 noch 15 Früchte, die unser damals gerade einmal drei Jahre alter Baum trug, glänzte er heuer mit über 30 Quitten – und einige davon über ein Pfund schwer. Apropos glänzen: Omas älteste Schwester hat uns einen Zeitungsartikel aus Holland zukommen lassen, in dem sich eine wunderbare Beschreibung eines Quittenbaumes findet: Er erinnert an einen geschmückten Weihnachtsbaum, in dem die Früchte sorgsam aufgehangen wurden. Und noch eine interessante Information gab’s gleich noch dazu: Das Holz der Quitte ist so elastisch, dass es selbst unter der schwersten Last kaum bricht. Was soll ich sagen? Omas Quittenverwertung läuft auf vollen Touren: Quitten-Chuttney, Quitten-Gelée, Quittenbrot – Oma ist so richtig in ihrem Element.

Wahre Prachtexemplare hat in diesem Jahr unser Quittenbaum hervorgebracht.

Ausgesprochen genügsam

Während unsere Versuche, eine Peperoni-Aufzucht anzulegen, nach wie vor ziemlich bescheiden verlaufen, gedeihen an anderer Stelle Steinpflanzen, die wir vor Jahren von einer Bekannten bekommen haben. Jedenfalls blühen die Hauswurze, wie sie genannt werden, prächtig. Das liegt vor allem daran, dass sie ausgesprochen genügsam sind. Die robusten Dickblattgewächse wachsen auch dort, wo andere Pflanzen schon längst aufgegeben haben. Was soll ich sagen? Einen schönen Sonntag noch, und bleiben Sie gesund …

Ziemlich genügsam: Der Hauswurz oder Sempervivum, wie der Lateiner sagt.

So kann’s bleiben!

Endlich mal wieder ein Wochenende wie aus dem Bilderbuch. Sonne satt und ausgesprochen angenehme Temperaturen, so dass man das Leben nach draußen verlagern konnte. Oma und Opa haben das weidlich ausgenutzt und kleinere Fahrradtouren unternommen, im Garten gewerkelt und unsere Sitzgelegenheit an der Hecke frequentiert. Dabei konnten wir feststellen, dass sich sowohl unsere Peperoni als auch unsere Quitte recht vielversprechend entwickeln. Insofern sind wir guter Hoffnung, im Herbst passable Ernten einzufahren. Was soll ich sagen? So kann’s bleiben. Früher, in einem Anflug von jugendlichem Übermut, hätte ich hinzugefügt: Bis Weihnachten und dann langsam wärmer werden. Jetzt im Alter wird man bescheidener und genügsamer und genießt das Leben, so wie es ist. Viele Menschen wären jedenfalls froh, wenn es ihnen so gut ginge wie Oma und Opa. In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende noch und bleiben Sie gesund …

 Lassen auf eine gute Ernte hoffen: Peperoni und Quitte.

Genießen Sie das schöne Wetter

Die Woche ist wie im Fluge vergangen. Ehe ich mich versehen hatte, war schon wieder Samstag. Das lag natürlich nicht zuletzt an Christi Himmelfahrt, der am Donnerstag allen einen Feiertag und den Vätern den Vatertag beschert hat. Opa hat von seinen Töchtern eine tolle Kletterpflanze namens Fuchsienbegonie bekommen, die nun unsere Terrasse ziert. Vor allem aber konnte ich sie in den letzten Tagen genießen, da die Temperaturen nach draußen lockten. Was soll ich sagen? Genießen auch Sie das schöne Wetter. Ein schönes Wochenende noch und bleiben Sie gesund …

Ein tolles Vatertagsgeschenk: Eine Fuchsiebegonie, die das ganze Jahr blühen soll.

Auf die Kräuter, fertig, los

Kräutertechnisch gesehen kann der Sommer kommen. Die Kräuterbank, die Oma und Opa jetzt angelegt haben, ist fertig. Es fehlen nur noch Peperoni, an denen sich Oma – trotz aller Aufzucht-Desaster – noch einmal versuchen will. Nicht nur ich bin da gespannt. Auch unsere diesbezüglichen Blog-Freunde in Langen und Leipzig werden das mit Interesse verfolgen. Wie dem auch sei: Die Vielfalt der Kräuteraromen ist jetzt schon beachtlich: Estragon, Kaffir Limette, Koriander, Lorbeer, Majoran, Oregano, Prickelknöpfe, Petersilie, Pimpinelle, Rosmarin, Salbei, Schnittknoblauch, Schnittlauch (normal und breitblättrig), Thymian und Zitronenthymian. Was soll ich sagen? Auf die Kräuter, fertig, los. Ein schönes Wochenende noch und bleiben Sie gesund …

Unsere neue Kräuterbank: Auf die Kräuter, fertig, los!

Neues Kräuterbeet entsteht

Eigentlich hätte das Ganze schon fertig sein sollen. Aber irgendwie hat das Wetter Opa einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Sache buchstäblich verhagelt. Und so muss das neue Kräuterbeet, das in dem Holzbänkchen entsteht, noch ein wenig warten. Der alte Kräuterturm jedenfalls hat ausgedient. Wenn ihn jemand haben will, soll er sich bitte melden. Die Kräuter übrigens, die nach dem Plan nächstes Wochenende eingepflanzt werden sollen. werden aus Münster kommen. Dort haben wir bei unserem letzten Besuch nämlich einen Kräuterhof entdeckt, der Kräuter vom Feinsten hat: Eine Qualität – sagenhaft! Was soll ich sagen? Vom Wetter nicht ärgern lassen. Ein schönes Restwochenende noch und bleiben Sie gesund …

Der alte Kräuterturm hat ausgedient. Wenn ihn jemand haben will, bitte melden!

Opa wäre gerne dabei gewesen

Heute war ein ziemlich stressiger Tag für Opa: Termine über Termine, erst Potsdam, dann Berlin, bei Kunden, im Büro, und zwischendurch Telefonate über Telefonate. Da blieb kaum Zeit zum Luftholen. Das Einzige, was mich ein wenig ablenken konnte, waren meine Enkel, die Oma vom Kindergarten abgeholt hatte. Dienstag ist eben Tag der Enkel. Und die hatten ein richtiges Erfolgserlebnis: Sie konnten nämlich ihre erste Ernte einfahren, von dem, was sie im April gesät hatten: Möhren. Unser Jüngster konnte es denn auch nicht abwarten und hat gleich hineingebissen und festgestellt: „Boah, sind die lecker!!!“ Was soll ich sagen? Ganz ehrlich: Ich wäre gerne dabei gewesen.

IMG_3485 KopiePur Natur und total bio: Die von unseren Enkeln selbst gezogenen Möhren.

Nicht nur Orakel

Das Gänseblümchen, auch Maßliebchen, Tausendschön oder Monatsröserl genannt, ist eine Blume, die jeder, der einmal verliebt war, kennt. Denn immerhin gibt es die Antwort auf die Frage aller Fragen: Sie bzw. er liebt mich, liebt mich nicht, liebt mich, liebt mich nicht , liebt mich … Aber nicht nur als Orakel taugt das Gänseblümchen, sondern auch als Blumengeschenk findet es vielfach Verwendung. Jedenfalls überraschte uns unser jüngster Enkel jüngst damit, dass er uns Gänseblümchen überreichte, die gleich mit zwei Blüten aufwarten konnten. Was soll ich sagen? Wenn uns jetzt noch jemand verrät, wie wir die in ein Väschen stellen können, wäre uns schon sehr geholfen.

Gänseblühmchen-Hanteln

Lausige Temperaturen

Wer sich in diesen Tagen näher mit dem Wetter in Deutschland beschäftigt, muss schon mental ziemlich gefestigt sein, um nicht trübselig zu werden. Mit Frühling hat das ganz sicher nichts zu tun, was uns Petrus derzeit anzubieten hat. Gewiss, es ist April, der bekanntlich macht, was er will. Aber doch bitte schön nicht bei diesen Temperaturen. Selbst die Natur würde sich über ein paar Grade mehr freuen, vor allem die Blüten, die sich unvorsichtiger Weise schon weit nach vorne gewagt haben und jetzt bei lausiger Kälte den Griffel abfrieren. Was soll ich sagen? Wie gut, dass Oma bei den letzten warmen Sonnenstrahlen auch noch Fotos gemacht hat, die einem jetzt wenigstens das Herz erwärmen.

BlütenNoch nicht lange her: Da konnte man vom Frühling und warmen Sonnenstrahlen träumen.