Auf die Kräuter, fertig, los

Kräutertechnisch gesehen kann der Sommer kommen. Die Kräuterbank, die Oma und Opa jetzt angelegt haben, ist fertig. Es fehlen nur noch Peperoni, an denen sich Oma – trotz aller Aufzucht-Desaster – noch einmal versuchen will. Nicht nur ich bin da gespannt. Auch unsere diesbezüglichen Blog-Freunde in Langen und Leipzig werden das mit Interesse verfolgen. Wie dem auch sei: Die Vielfalt der Kräuteraromen ist jetzt schon beachtlich: Estragon, Kaffir Limette, Koriander, Lorbeer, Majoran, Oregano, Prickelknöpfe, Petersilie, Pimpinelle, Rosmarin, Salbei, Schnittknoblauch, Schnittlauch (normal und breitblättrig), Thymian und Zitronenthymian. Was soll ich sagen? Auf die Kräuter, fertig, los. Ein schönes Wochenende noch und bleiben Sie gesund …

Unsere neue Kräuterbank: Auf die Kräuter, fertig, los!

Neues Kräuterbeet entsteht

Eigentlich hätte das Ganze schon fertig sein sollen. Aber irgendwie hat das Wetter Opa einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Sache buchstäblich verhagelt. Und so muss das neue Kräuterbeet, das in dem Holzbänkchen entsteht, noch ein wenig warten. Der alte Kräuterturm jedenfalls hat ausgedient. Wenn ihn jemand haben will, soll er sich bitte melden. Die Kräuter übrigens, die nach dem Plan nächstes Wochenende eingepflanzt werden sollen. werden aus Münster kommen. Dort haben wir bei unserem letzten Besuch nämlich einen Kräuterhof entdeckt, der Kräuter vom Feinsten hat: Eine Qualität – sagenhaft! Was soll ich sagen? Vom Wetter nicht ärgern lassen. Ein schönes Restwochenende noch und bleiben Sie gesund …

Der alte Kräuterturm hat ausgedient. Wenn ihn jemand haben will, bitte melden!

Opa wäre gerne dabei gewesen

Heute war ein ziemlich stressiger Tag für Opa: Termine über Termine, erst Potsdam, dann Berlin, bei Kunden, im Büro, und zwischendurch Telefonate über Telefonate. Da blieb kaum Zeit zum Luftholen. Das Einzige, was mich ein wenig ablenken konnte, waren meine Enkel, die Oma vom Kindergarten abgeholt hatte. Dienstag ist eben Tag der Enkel. Und die hatten ein richtiges Erfolgserlebnis: Sie konnten nämlich ihre erste Ernte einfahren, von dem, was sie im April gesät hatten: Möhren. Unser Jüngster konnte es denn auch nicht abwarten und hat gleich hineingebissen und festgestellt: „Boah, sind die lecker!!!“ Was soll ich sagen? Ganz ehrlich: Ich wäre gerne dabei gewesen.

IMG_3485 KopiePur Natur und total bio: Die von unseren Enkeln selbst gezogenen Möhren.

Nicht nur Orakel

Das Gänseblümchen, auch Maßliebchen, Tausendschön oder Monatsröserl genannt, ist eine Blume, die jeder, der einmal verliebt war, kennt. Denn immerhin gibt es die Antwort auf die Frage aller Fragen: Sie bzw. er liebt mich, liebt mich nicht, liebt mich, liebt mich nicht , liebt mich … Aber nicht nur als Orakel taugt das Gänseblümchen, sondern auch als Blumengeschenk findet es vielfach Verwendung. Jedenfalls überraschte uns unser jüngster Enkel jüngst damit, dass er uns Gänseblümchen überreichte, die gleich mit zwei Blüten aufwarten konnten. Was soll ich sagen? Wenn uns jetzt noch jemand verrät, wie wir die in ein Väschen stellen können, wäre uns schon sehr geholfen.

Gänseblühmchen-Hanteln

Lausige Temperaturen

Wer sich in diesen Tagen näher mit dem Wetter in Deutschland beschäftigt, muss schon mental ziemlich gefestigt sein, um nicht trübselig zu werden. Mit Frühling hat das ganz sicher nichts zu tun, was uns Petrus derzeit anzubieten hat. Gewiss, es ist April, der bekanntlich macht, was er will. Aber doch bitte schön nicht bei diesen Temperaturen. Selbst die Natur würde sich über ein paar Grade mehr freuen, vor allem die Blüten, die sich unvorsichtiger Weise schon weit nach vorne gewagt haben und jetzt bei lausiger Kälte den Griffel abfrieren. Was soll ich sagen? Wie gut, dass Oma bei den letzten warmen Sonnenstrahlen auch noch Fotos gemacht hat, die einem jetzt wenigstens das Herz erwärmen.

BlütenNoch nicht lange her: Da konnte man vom Frühling und warmen Sonnenstrahlen träumen.

Nicht mehr normal

Bis Freitag noch verhandeln in Paris auf der UN-Klimakonferenz 183 Nationen und versuchen, sich auf ein historisches Abkommen zu einigen, mit dem die Erderwärmung verlangsamt werden soll. Bisher hat sich die Weltgemeinschaft nur auf ein Ziel von maximal zwei Grad Erwärmung gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter verständigen können. Arme Entwicklungsländer und Inselstaaten wollen mehr als 1,5 Grad nicht akzeptieren. Denn: „Jeder weitere Temperaturanstieg über 1,5 Grad hinaus wird dazu führen, dass wir Tuvalu komplett aufgeben müssen – anderen niedrig gelegenen Nationen geht es genauso“, so der Premierminister des pazifischen Inselstaates, Enele Sosene Sapoaga. Die Begrenzung der globalen Erwärmung sei eine „Frage der Zukunft der Menschheit“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Eröffnung in Le Bourget. Wie dramatisch die Situation in der Tat ist, kann jeder mittlerweile vor seiner Haustüre spüren. Im November lag die Durchschnittstemperatur in Deutschland nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes mit 7,5 Grad um 3,5 Grad über den Werten der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung immer noch 3,1 Grad. Damit ist der November 2015 der wärmste November in Deutschland seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahre 1881. Und auch der Dezember schickt sich an, viel zu warm zu werden. Auf unserer Terrasse in Berlin hat das Thermometer am Dienstag fast 15 Grad im Schatten angezeigt, so dass man nur mit Hemd gemütlich in der Sonne sitzen und die blühenden Nelken, Männertreu, Hortensien und Glockenblumen bestaunen konnte. Was soll ich sagen? Auch wenn diese Temperaturen vielen gefallen – normal sind sie nicht mehr.

IMG_2819 Kopie  IMG_2822 Kopie Blühende Blumen im Dezember 2015: Hortensie, Glockenblume, Nelke und Männertreu.IMG_2826 Kopie  IMG_2823 Kopie

Oh, Quittenbaum …

Nachdem es auch in diesem Jahr wieder nichts mit unseren Peperoni wird (und wir Gott sei Dank von Menzeline mit einem Peperoni-Carepaket versorgt wurden), konzenrtieren sich Oma und Opa jetzt ganz auf die Zucht unserer Quitten. Immerhin hat unser Baum drei Prachtexemplare hervorgebracht – und das bereits im dritten Jahr. Wenn man sich die Bilder ansieht, wie das Mini-Bäumlein vom Frühjahr 2012 bis heute gewachsen, ist das schon beachtlich. Eine Quitte ist bereits abgefallen, die beiden anderen hängen noch. Was soll ich sagen? Dafür, dass wir eigentlich eine Apfelquitte haben wollten, sehen die Birnenquitten wirklich toll aus. So können wir jetzt anstimmen: Oh Quittenbaum, oh Quittenbaum, wie grün sind deine Blätter bzw. wie gelb sind deine Früchte …

Quitte1   IMG_2479 KopieIMG_2483 Kopie

Grünes Licht für Gärtner

Heute werden bei uns die Hecken geschnitten. Keine Angst: Es geht nicht um ein radikales Stutzen oder gar Roden. Das nämlich ist bis 30. September nicht erlaubt, um Brutstätten von Tieren nicht zu gefährden. Nicht unter § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes fallen jedoch die Entfernung des Jahresaustriebes sowie Form- und Pflegeschnitte. Darum geht es auch bei uns. Und zusätzlich haben Oma und Opa natürlich bereits geprüft, ob sich irgendwelche Nester in unseren Hecken befinden. Insofern haben die Gärtner also grünes Licht und können die Hecken angehen. Was soll ich sagen? Hoffentlich schneiden sie in diesem Jahr etwas gerader als im vergangenen. Da jedenfalls konnte man die Erdkrümmung auch an unser Hecke sehen.

IMG_1968Heute sind bei uns die Hecken dran.