Jahrhundertregen in Berlin

Opa hat es diese Woche die Sprache verschlagen. Ein Grund dafür war der Regen, der sich am Donnerstag über Berlin ergossen hat. Die Berliner Wasserbetriebe sprachen von einem “Jahrhundertregen”. Und der hat der Hauptstadt mehr als doppelt so viel Niederschlag beschert wie sonst im ganzen Juni. Wie auch immer: Es gab Szenen auf den Straßen, die man so noch nie gesehen hatte. Da haben sich ganze Straßenzüge in reißen Fluten verwandelt. Autos muteten wie Boote an. Und Fußgänger versanken plötzlich in den Wassermassen, weil sie in offenen Gullis getreten waren. Auch Oma und Opa mussten sich durch die Stadt quälen, was sich allerdings, wenn man so aus dem Fenster schaute, wie eine Bootsfahrt anfühlte. Was soll ich sagen? Da ist in der Tat so manches ins Wasser gefallen.

Ein Gedanke zu „Jahrhundertregen in Berlin

  1. Ach du meine Güte das ist ja wirklich mehr eine Bootsfahrt als eine Autofahrt.
    So schlimm hätte ich mir das nicht vorgestellt. Das war ja fast wie damals der Oderbruch. Langen liegt ja Gott lob weit weg von einem Fluss und solch einen Regen hatten wir auch noch nie, jedenfalls nicht so lange ich mich erinnern kann.

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