Wenn die Eltern komisch werden

Oma und Opa haben das längst hinter sich. Ihren Kindern aber steht es noch bevor: Die Zeit, wenn der eigene Nachwuchs in die Pubertät kommt. Es ist zwar noch ein bisschen hin, denn die beiden Buben sind ja erst sechs bzw. sieben Jahre alt. Aber diese Phase kommt gemeinhin schneller, als man denkt. „Pubertät ist, wenn die Eltern komisch werden“, heißt einer der vielen Ratgeber, die den geplagten Eltern Hilfe suggerieren. Doch außer dem, was man ohnehin schon mal gehört hat und insofern zu wissen glaubt, gibt es in den meisten Fällen nicht wirklich Hilfreiches. Vielmehr ist man selbst gefordert, die eigenen Emotionen etwas herunterzufahren und den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Denn wenn ein freundliches „Guten Morgen“ von den eigenen Kindern schon als Beleidigung empfunden wird, ist Ruhe erste Elternpflicht. Was soll ich sagen? Das wirkliche Leben ist ja bekannterweise der beste Ratgeber. So las ich jetzt gerade ein Interview mit der deutschen Schauspielerin Maria Simon, deren Sohn, als er in der Pubertät war, einmal zu ihr sagte: „Mama, das geht so nicht. Du musst dich mit mir verändern.“ Wohl wahr. Besser hätte ich das jetzt auch nicht ausdrücken können.

Ein Gedanke zu „Wenn die Eltern komisch werden

  1. Auweia Pubertät, eine schreckliche Sache.
    Ich weiß noch, wie ich in der Zeit mit meinem Vater auf Kriegsfuss stand.
    Es ist für alle Beteiligten, keine gute Zeit.

    Liebe Grüße sendet Ihnen, Roswitha

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