Berlin, Berlin, wir bleiben in Berlin

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“, ist der Schlachtgesang von Fußballfans, die ihre Mannschaft auf einem guten Weg ins Finale um den DFB-Pokal wähnen. Denn bekanntlich findet das DFB-Pokal-Finale seit 1985 im Berliner Olympiastadion statt. Seitdem hat die Profimannschaft von Hertha BSC, die in diesem Stadion zu Hause ist, es nie geschafft, in das Finale einzuziehen und sozusagen im heimischern Wohnzimmer den Pott zu sichern. Doch seit Mittwochabend dieser Woche ist alles anders. Erstmals seit 1981 ist die alte Dame mit dem Sieg über den 1. FC Heidenheim wieder in ein Pokalhalbfinale eingezogen und hat dort nun die Chance, sich mit einem Sieg gegen Borussia Dortmund die Finalteilnahme zu sichern. Herthas Manager Michael Preetz hat sofort reagiert und den oben zitierten Schlachtgesang umgeschrieben: „Berlin, Berlin, wir bleiben in Berlin“, ließ er auf Twitter wissen. Was soll ich sagen? Wenn die Kicker fußballerisch so gut sind wie ihr Manager semantisch, dann dürfte – zumindest bis zum Finale – nichts mehr schiefgehen.

Wir bleiben in BerlinSemantisch gut: Herthas Manager Preetz auf Twitter nach dem Sieg gegen Heidenheim.

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