Gerüchteküche-Küchengerüchte

Laut Duden ist die Gerüchteküche ein imaginärer Ort, an dem viele Gerüchte entstehen. Ist dieser Ort allerdings eine Küche, dann sind es eben Küchengerüchte. Die können auch spannend oder lustig oder beides sein. Jedenfalls wird sich Opa künftig jeden Samstag mit ihnen beschäftigen. Heute geht es um die Küchengerüchte zum Thema Backpulver.

Mitte des 19. Jahrhunderts erfand der US-amerikanische Wissenschaftler Eben Norton Horsford, ein Schüler des Gießener Chemikers Justus von Liebig, das Backpulver. Es ist ein Triebmittel, das unter Einwirken von Wasser, Säure und Wärme gasförmiges Kohlenstoffdioxid (CO2) freisetzt und dadurch das Volumen des Teigs vergrößert. Da für die Herstellung von Brot weniger Mehl benötigt wurde, ließ sich damals so die zu dieser Zeit vor allem in Irland und England herrschende Hungersnot effektiv bekämpfen. Kreativität und Ideenreichtum unserer Mütter und Großmütter haben dafür gesorgt, dass sich Backpulver mittlerweile zu einem universellen Hausmittel entwickelt hat, das wahre Wunderdinge vollbringen kann. Das fängt bei der Fleckenbeseitigung an, geht über Fugenreinigung im Bad, dem Säubern von angebrannten Kochtöpfen, der Befreiung verstopfter Abflüsse, dem Waschen vergilbter Gardinen, dem Entfernen von Kaffee- und Teepatina in Thermoskannen, der Beseitigung von Gerüchen in Kühlschränken, dem Entfernen von Kalk, der Bekämpfung von Pilzbefall bei Rosen, Silber putzen bis hin zum Reinigen von Kunststoffmöbeln. Genaue Einzelheiten kann man hier nachlesen. Was soll ich sagen? Mütter sind eben doch die Allerbesten.

BackNicht nur zum Backen hilfreich, auch im Haushalt ein Wundermittel: Backpulver.

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