Lizenz zum Kochen

Omas haben ja eigentlich die Lizenz zum Kochen. Früher jedenfalls war es gang und gäbe, dass Töchter bei ihren Müttern nachfragten, wie denn dieses oder jenes Gericht zubereitet wird. Und so wurden Rezepte, Tricks und Tipps aus der Küche weitergegeben, die sich schon seit Generationen im Familienbesitz befanden. Doch die Zeiten haben sich geändert. Die Männer konnten sich nicht zuletzt durch die vielen Kochsendungen im Fernsehen am Herd emanzipieren und die Ceranfelder übernehmen. Ganz nach dem Vorbild der Profis wird jetzt gekocht, was die Lebensmittel hergeben. Was soll ich sagen? Auch wenn es mittlerweile ziemlich normal ist, dass Männer durchaus als kompetent in der Küche gelten, ist es für Opa doch jedes Mal wieder ein besonderes Gefühl, wenn eine der Töchter anruft und sich mit der säuselnden Frage „Du, Papa, wie ging das nochmal?“  nach einem Rezept erkundigt.

PS: Versprochen, demnächst gibt es auch wieder neue Rezepte in Opas Kochbuch.

2 Gedanken zu „Lizenz zum Kochen

  1. Lieber Co-Opa,
    einer küchenlegasthenischen Stiefmutter verdanke ich den Umstand, dass ich mit dreizehn Jahren Küche und Herd sowie das Familioenkochbuch okkupiert habe und früh Erfahrungen mit eigenem Küchentun sammeln konnte. Heute kommt vorrangig meine ehemalige Verlobte in den Genuss meines Kochlöffelschwingens. Aber auch Kinder, Enkel, Freunde und Bekannte lassen sich in regelmäßigen Abständen gerne bei Tisch verwöhnen. Dazu gereichtes Brot stammt immer aus dem eigenen Backofen.
    Mögen die Rezeptideen mit uns sein!
    Herzlichst
    Jürgen M. Beith

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